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Armutsstudie Deutschland: Regionale Unterschiede bleiben bestehen

Das Statistische Bundesamt hat heute seinen neuen Armutsbericht für das Jahr 2010 veröffentlicht. So ergeben sich weiterhin Armutsgefälle zwischen Osten und Westen, sowie dem Süden und Norden. Am meisten von Armut betroffen sind Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.

Bei beiden Bundesländern ist fast jeder Fünfte von Armut bedroht. Am wenigsten vom Armutsrisiko betroffen sind Bayern und Baden-Württemberg. Hier gilt nur jeder Neunte als arm. Weiterhin ist klar ein Ost-West-Gefälle festzustellen. Im Westen waren 13 Prozent armutsgefährdet, im Osten 19 Prozent.

In den neuen Bundesländern ging das Risiko, im Vergleich zu vor fünf Jahren, um einen Prozentpunkt zurück. Als armutsgefährdet gilt jede Person, die mit weniger als 826 Euro im Monat leben muss. Bei Familien mit zwei Kindern beträgt die Grenze 1.735 Euro.


WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Region, Gesellschaft, Armut
Quelle: www.stern.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2011 14:36 Uhr von brycer
 
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unsere Bundesregierung arbeitet ja schon kräftig daran. Da es nicht so leicht ist Armut zu bekämpfen, bekämpfen sie halt den Wohlstand um dann alle Bundesländer auf das gleiche Niveau herunter gezogen zu haben.
Dann verkünden sie mit stolzer Brust:
"Es gibt kein Armutsgefälle mehr - es sind alle gleich arm." :-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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22.09.2011 18:21 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -0
 
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@DerBelgarath da wird nichts absurd definiert. Armut bedeutet hier das du nur noch für Lebensunterhalt arbeitest, weder größere Sachen besitzt noch anschaffen kannst, keine Vorsorge betreibst und mit hoher Wahrscheinlichkeit außer Schulden nichts vererben kannst.

Dein Beispiel mit den 100.000 € ist schlicht falsch, die Armutsgrenze liegt bei ca 800€ und es gibt verdammt viele die von sowas leben sollen während andere nicht wissen wohin mit dem Geld.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]

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