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Jobeinstieg nach Hochschule: Ehemalige Praktikanten haben die besseren Chancen

Bei der Entscheidung für die Einstellung eines Hochschulabsolventen spielt die Persönlichkeit des Bewerbers eine noch wichtigere Rolle als gute Schulnoten. Wer sich vor der eigentlichen Bewerbung schon einmal als Praktikant in dem Unternehmen bewährt hat, hat bessere Chancen als andere Bewerber.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des "manager magazins" unter 20 deutschen Großunternehmen. Die Aussichten für die Hochschulabsolventen sind nochmals wesentlich besser als vor Jahresfrist, geht daraus hervor. Große Nachfrage herrsche bei Wirtschaftsprüfern.

Die Anfangsgehälter der Hochschulabsolventen bewegen sich der Untersuchung zufolge in einer Spanne zwischen 40.000 und 70.000 Euro. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen der Unternehmen. Teamfähigkeit und Flexibilität sind gefragte Eigenschaften die im Praktikum bewiesen werden können.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, Chance, Beruf, Hochschule, Praktikant
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2011 12:05 Uhr von artefaktum
 
+4 | -2
 
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Ehemalige Praktikanten haben die besseren Chancen? Und Praktikanten haben die besten Chancen. ;-)
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22.09.2011 12:45 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -2
 
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na klar! selbstverständlich versuchen unternehmen kostenfreie arbeit schönzureden. der einfluss von praktika auf die einstellungswahrscheinlichkeit wird wohl durchaus größer als null sein, aber letztlich geht es wohl eher darum, leute für gratis-drecksarbeit zu ködern.

statt praktika könnten genausogut befristete arbeitsverträge abgeschlossen werden. von mir aus auch mit etwas geringerem gehalt. arbeit ohne angemessene vergütung darf in einem rechtsstaat einfach nicht stattfinden!
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22.09.2011 12:47 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -2
 
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Ich fordere eine "Nicht-Praktikanten-Quote"! kwN
(kein weiterer Nonsens)
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22.09.2011 15:03 Uhr von Anal-phabet
 
+2 | -3
 
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@Jesus: Niemand zwingt die Leute die Praktikas ohne Vergütung zu machen! Und wieso sollten diese nicht bei der Einstellungswarscheinlichkeit helfen?

Wen würdest du denn auf dem ersten Blick zu einem Vorstellungsgespräch einladen?:

Hans Sarpei
Bewerbung auf eine Stelle als Fahrzeugbauingenieur
Praktikas bei: Mercedes, Audi, Opel zu je 2 Monaten absolviert.

Dieter Üpsilon
Bewerbung auf eine Stelle als Fahrzeugbauingenieur
-keine Berufserfahrung-

Und was ist das für ein Bürokratischer Aufwand einen befristeten Arbeitsvertrag von 5-8 Wochen zu erstellen? Die Leute die ein Praktikum machen, tun dies um Berufserfahrungen zu sammeln und nicht weil sie gezwungen werden!!! Desweiteren geht es um Hochschulabsolventen, da gibt es wohl kaum noch Drecksarbeit die man in einem Praktikum machen muss....

naja whatever, die News ist keine wirkliche Neuigkeit, sondern eine Tatsache die seit Jahrhunderten klar ist. Berufserfahrung > all
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22.09.2011 15:51 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -1
 
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Ist doch überall so: Ich hatte mein Abi -> Musste einen bestimmten Schnitt haben, dann wurde ich auf der Akademie angenommen.
Ich hatte den Akademieabschluss und währenddessen ein einjähriges Praktikum in einer Firma -> Firma stellte mich fest ein.
Späterer Berufswechsel
-> Abi...Nebensache und nicht relevant
-> Akademieabschluss...Nebensache und nicht relevant
-> Berufserfahrung in Jahre...angenommen!

Das läuft schon Jahrzehnte so.
Uniabsolventen bleiben nunmal zuerst reine Fachtheoretiker, also sollen die auch erstmal Berufserfahrung sammeln und nicht gleich mit exorbitanten Gehaltsforderungen daherkommen. Leider zu oft der Fall. Das was dann raus kommt ist das dauernde Rummaulen, man würde ja als armer Student erstmal nur als Prakti eingesetzt.
JA das ist auch ganz bewusst so! Von entsprechender fachlicher Verantwortung will ich erst gar nicht anfangen.
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22.09.2011 19:16 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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@Anal-phabet: "Und was ist das für ein Bürokratischer Aufwand einen befristeten Arbeitsvertrag von 5-8 Wochen zu erstellen?"

Für ein Praktikum musst du auch einen Vertrag machen. Auch wenn du irgendwo nur einen Tag arbeitest, muss dir der Arbeitgeber schriftlich nachweisen, was die wesentlichen Inhalte deines Arbeitsvertrages sind.

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