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"Opportunismus und Doppelzüngigkeit": Julian Assange ist wütend auf Verlag seiner Autobiografie

Heute erscheint in Großbritannien ein Buch, das das Leben des WikiLeaks-Gründers Julian Assange beschreibt. Für "Julian Assange - die unautorisierte Autobiografie" hatte der Enthüllungskämpfer dem Verlag Informationen zur Verfügung gestellt.

Doch nun ist Assange empört über dieses Buch. Im Laufe der Zeit änderte sich wohl sein Verhältnis zu dem Ghostwriter und Assange beschloss, dass "jede Art von Memoiren Prostitution" sei. Der Ghostwriter hat sich inzwischen zurückgezogen, so dass nun Assange selber absurderweise als Autor genant wird.

Den sechsstelligen Vorschuss auf diese Memoiren habe Assange aber laut Verlag behalten und bereits für seine Gerichtskosten ausgegeben. Assange selber wirft dem Verlag vor, "Leute hereinzulegen, um Geld zu machen".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gründer, WikiLeaks, Verlag, Julian Assange, Autobiografie
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2011 11:23 Uhr von SClause
 
+2 | -0
 
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"jede Art von Memoiren Prostitution" da kennt er sich aus der Gute. Nur dass er es halt nicht mit Memoiren gemacht hat.

Aber: Er wirds überleben.
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22.09.2011 12:20 Uhr von Pils28
 
+1 | -1
 
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Ich würde es auch nicht witzig finden, wenn jemand: ohne mein Einverständnis meine Autobiografie herausbringt, mich als Autor nennt und ich das Teil nicht geschrieben hätte.
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22.09.2011 13:00 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -0
 
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eine autobiographie wird per definition vom protagonisten selbst geschrieben und kann nicht unautorisiert sein.

geht es hier um eine fälschung? oder um eine "normale" biographie?

wieso kann assange wütend sein, wenn er für den kram bezahlt wurde?

und wieso sollte überhaupt jemand interesse an dem buch haben? so spektakulär ist sein leben auch wieder nicht.

klingt alles wie inszeniertes "skandälchen" zu werbezwecken.