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Operation statt Vorbeugung - Krankenkasse übt Kritik an Verschwendung

Die Barmer GEK, die größte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands, hat jetzt scharfe Kritik geübt an der gängigen Operationspraxis in Deutschland. Dies geht aus dem aktuellen Heil- und Hilfsmittelreport hervor.

Demnach sind viele der vorgenommenen Eingriffe unnötig. Zudem brächten sie oft geringere Erfolge als Maßnahmen präventiver Art. Als Beispiel werden die weit verbreiteten Krampfadern angeführt.

So gibt es kaum Belege für die Wirksamkeit von derartigen OPs, dennoch werden sie rund 300.000 Mal im Jahr durchgeführt. "Kompressionsstrümpfe würden besser helfen - vorausgesetzt, die Patienten tragen sie auch.", so Studienautor Gerd Glaeske.


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WebReporter: Mapmuh
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Kritik, Operation, Krankenkasse, Verschwendung, Vorbeugung, Barmer GEK
Quelle: www.spiegel.de
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21.09.2011 21:52 Uhr von Mapmuh
 
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