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Griechenland: Rentner und Arbeitslose werden stark zur Kasse gebeten

Die griechische Regierung hat sehr schmerzhafte Einschnitte angekündigt, um die Zahlungsfähigkeit des Landes zu verbessern. Treffen wird dies vor allem Rentner, Arbeitslose und Beamte.

Wer als Rentner bisher einen Anspruch auf mehr als 1.200 Euro Rente im Monat hat oder jünger als 55 Jahre ist, bekommt in Zukunft weniger Geld. 10.000 Beamte sollen von Vollzeit in Teilzeit wechseln.

Die EU-Troika fordert jedoch noch mehr. Bei den Beamtengehältern soll um bis zu 50 Prozent gekürzt und knapp 100.000 Stellen gestrichen werden. Auch Steuersubventionen sollen fallen. Ob das ausreicht, ist unklar. Die Griechen planen einen Generalstreik, um die Sparpläne zu blockieren.


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WebReporter: sadida
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Rentner, Kasse, Arbeitslose
Quelle: www.welt.de

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21.09.2011 21:09 Uhr von usambara
 
+5 | -3
 
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die Folge: eine neue Auswanderungswelle der Jugend, die zu 40% arbeitslos sind. Zurück bleiben die Alten & die Bonzen.
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21.09.2011 21:25 Uhr von GottesBote
 
+18 | -7
 
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Wieder mal: eine Anti-Griechenland News von unserem Ziegenliebhaber Sadida.

Wart nur ab du "Deutsch"-Türke. Euer Pseudo Wirtschaftswachstum in der Türkei wird bald platzen, und dann will ich dich hier mal posten sehen.

Wir mögen momentan vieleicht pleite sein, aber haben wir Griechen schon seit Zeiten von König Leonidas gelernt: Europa vor euch Barbaren zu schützen.


Molon Lave!

[ nachträglich editiert von GottesBote ]
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21.09.2011 22:00 Uhr von _Illusion_
 
+12 | -1
 
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Wer hätte das gedacht? Wollte man Griechenland nicht pleite gehen lassen? Woher wusste ich das?

Ne wir machen es anders. Wir lassen euch leben und knüpfen weitere Kredite an strikte Sparmaßnahmen. Sprich: Der Bürger badet das Schuldendesaster aus.

Und der BILD-Leser freut sich, dass die "Pleite-Griechen" und deren "maßlose Gier" endlich ein Ende hat und dass nun gespart wird. Die Pleite rührt doch nicht von deren Pensionen und Gehältern sprich: Deren Ausgaben. Sie sind so pleite wie wir, aber wir bekommen weitere Kredite aufgrund starkem Export, fiktivem Wirtschaftswachstum, klasse Ratings.

Hat Griechenland nicht.

Dass Sparen keine Lösung für die Schulden-Kredit-Zins-Spirale ist spielt ja eh keine Rolle. Sparen bedeutet nur grüne Ampel für neuen Kredit und noch tiefere Versklavung und Abhängigkeit, das ist alles.

Das Lachen wird uns bzw. den meisten auch noch vergehn, da bin ich ganz sicher.

[ nachträglich editiert von _Illusion_ ]
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22.09.2011 01:39 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -3
 
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@Autor: Falls es Dich tröstet:

In Griechenland werden Renten und Pensionen 14 mal im Jahr ausbezahlt - nicht wie in Deutschland lediglich 12 mal... ;-)

Nebenbei:
Da kassieren Rentner und Pensionäre in Griechenland mit teilweise Anfang 50 regulär Renten. Studien ergeben: Wer physisch wenig arbeitet, lebt lange. In Frankreich etwa wird die statistische Lebenserwartung durch die Rentenkassen präzise aufgeschlüsselt, ein ungelernter männlicher Arbeiter verstirbt dort mit durchschnittlich 69,3 Jahren, ein Facharbeiter mit 72,5 Jahren. Eine gröbere deutsche Untersuchung aus dem Jahr 1998 ergab für männliche Arbeiter ein durchschnittliche Lebenserwartung von 70,63 Jahren. Faktisch heißt dies bei Rente ab 67 (demnächst 69?) für einfache Arbeiter gerade mal 40 Monate Altersrente.

Der Grieche kann mit locker 300 und mehr "Genussmonaten" rechnen - voraussgesetzt, sein Abbleben interressiert die dortigen Rentenbehörden überhaupt (aktuell werden nur Über-90-Jährige überprüft). Im Übrigen werden Renten und Pensionen in Griechenland 14 mal im Jahr ausbezahlt.

Da fragt man sich schon, wie man A) hierzulande rechtfertigt, dass einfache Arbeiter quasi deutlich mehr einbezahlen, wie sie nach Jahren der Verzinsung "herausbekommen" müssten und B) die Regierung hierzulande künftig ihre Transferleistungen nach Hellas & Co. rechtfertigen will.

Eine Fiskal- ohne Sozialunion ist politisch ein Supergau.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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22.09.2011 18:15 Uhr von GottesBote
 
+0 | -1
 
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@Sukor @Baron-Muenchhausen: Dann will ich mich anders ausdrücken. Nicht seine News ist Anti-Griechisch sondern sein Kommentar. Das ist seine Masche: Neutrale News sich herauspicken, und sich dann im Kommentar als Menschenhasser und Faschist outen. Dabei nimmt er gerne auch mal Deutschland ins Visier.


Zu dir Baron:

Glaubst du noch immer an diese Renten-Märchen aus der Bild? Seit Jahren gibt es in Griechenland kein 14. Gehalt mehr. Der Durchschnittslohn liegt bei meinen Verwandten (Vom ausgebildeten Verkäufer bis hin zum einfachen Arbeiter) bei 500-600 Euro. Und dafür arbeiten die 40 Stunden in der Woche und müssen Miete zahlen, Kinder versorgen UND noch anständig Steuern zahlen, wie es der gute deutsche Bildleser gern hätte.

Mein Vorschlag: Ticket buchen, ab nach Griechenland und versuchen 4 Monate zu überleben. Spätestens nach dem zweiten wirst du Steuern hinterziehen.


Das deutsche Volk ist sich einig: "RAUS MIT DEN SCHULDENGRIECHEN", "PLEITE-GRIECHEN MÜSSEN SPAREN".


Dabei seit IHR unter anderem Schuld an dem ganzen Desaster. Man hat einen Club mit vielen verschiedenen Ländern gegründet, wobei jedes Land verschieden war. Sowohl in seinem Temperament, wie auch in seiner Wirtschaft. Man ist empört, wieso Griechenland so viele Schulden hatte.

Jetzt frage ich euch: Wo war denn die europäische Industrie in den letzten Jahrzehnten angesiedelt? Nicht in Griechenland. Die Deutschen wollten billig produzieren und haben all ihre Industrie nach Rumänien, Bulgarien, Polen etc.

Selbst der letzte große Industriezweig den Griechenland hatte, die Textilfabriken, wurden von der EU nach Türkei verlagert. Billige Arbeitskräfte = Mehr Gewinn.

Aber der Dumme Grieche soll schön weiter BMW, Opel, VW, Mercedes, Siemens, Bosch, Bagger made in Germany kaufen. Aber keine Marke von den genannten produziert in Griechenland!


Die EU ist ein Drecksclub und ist endgültig am sterben. Wenn man von einem Land erwartet keine Schulden zu haben, dann soll man gefälligst auch Industrie dahin schaffen. Denn wo wärt ihr Deutsche ohne den Marshall-Plan? Griechenland war nach dem zweiten Weltkrieg dem Erdboden gleich, aber einen Marshall-Plan den gab es nicht.

[ nachträglich editiert von GottesBote ]

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