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"Made in Germany": Deutschland erfolgreicher als USA und Japan

Eine Umfrage unter Tausenden Verbrauchern aus Schwellenländern, wie Brasilien, China und Indien, hat ergeben, dass die deutschen Produkte begehrter sind, als die der Konkurrenten. BRIC-Staaten exportierten Waren im Wert von 100 Milliarden Euro.

Laut des Instituts der deutschen Wirtschaft sei der Spitzenreiter das deutsche Auto, gefolgt von Hausgeräten, Kosmetik, Medizintechnik und Maschinen. Zwar seien die Produkte laut den Verbrauchern sehr teuer, doch sei die Qualität tadellos. Immer mehr Menschen würden zugreifen.

Globeone-Chef Niklas Schaffmeister geht noch weiter, eine rosige Zukunft komme: Deutlich mehr könne die deutsche Exportwirtschaft aus dem guten Ruf herausholen. Auch der chinesische Geschäftsführer von Wohlenberg Werkzeugmaschinen sieht es ähnlich und unterstreicht die Marke "Made in Germany".


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Deutschland, Wirtschaft, Japan, Export
Quelle: www.manager-magazin.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2011 06:22 Uhr von FrankaFra
 
+21 | -10
 
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Die ganzen Negativmeldungen sollten mal ad-acta gelegt werden. Deutsche sind nicht nur im Nahen Osten gern gesehen aufgrund ihrer positiven Attribute, sondern auch im fernen Osten wurde ich persönlich rumgeführt, und mir wurden deutsche Videorekorder präsentiert. In Südkorea, wohlgemerkt! Das war schon was.

Nur die Deutschen innerhalb des Landes denken, die Welt hasst sie.

Ich kann nur sagen: Mal raus aus Europa, abseits der Touristenstrecken mit der Bevölkerung sprechen. Da wird man rot!
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21.09.2011 08:13 Uhr von lealoKay
 
+16 | -1
 
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@Matthias: warens nicht die englaender?
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21.09.2011 08:14 Uhr von lealoKay
 
+17 | -0
 
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yup: "Das britische Handelsmarkengesetz ... schrieb vor, dass auf Waren unmissverständlich das Herkunftsland anzugeben sei. Dies sollte dem Schutz der britischen Wirtschaft vor importierten Waren."

http://de.wikipedia.org/...
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21.09.2011 08:16 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -19
 
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21.09.2011 08:49 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+11 | -4
 
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Ja, liebe FankaFra ist doch schön, wenn das Ausland Qualität zu Lohndumping-Preisen kaufen kann.

Warum "Made in China", wenn man das gleiche auch aus "Germany" haben kann?

Ich weiß nicht, worin Du "Erfolg" definierst. Doch ein Blick auf die Quelle verrät mir, dass Du die einfachen Beschäftigten dabei nicht im Blick zu haben scheinst.

Was nutzt Dir "Erfolg" von einigen lohn-, sozial- und rentendumpenden Managern, wenn Dein Lohn von H4 aufgestockt werden muss und dafür mit Anfang 70 (statistisches Sterbealter eines männl. Arbeiters in Deutschland) mit einer Flaschensammler-Rente in den Ruhestand gehst?

Und hast Du immer noch nicht begriffen, dass diese "tolle" Wettbewerbsfähigkeit nun dazu führt, dass Du künftig massiv Transferleistungen an sozialere Staaten leisten darfst?

Den Managern ist das nur recht, denn Gier kennt keine nationalen Eitelkeiten...Gewinne privatisieren, Verluste sozialiseren.

Verstehe mich richig: In Griechenland scheint der Staat pleite zu sein (bzw. man hindert ihn durch Transfers daran) - bei uns sind es die Menschen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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21.09.2011 08:56 Uhr von usambara
 
+3 | -3
 
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Siemens-Trockner gekauft mit einem Motor aus Russland...
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21.09.2011 09:07 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+9 | -0
 
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@usambara hehe, das erinnert mich an meinen polnischen Heißwasser-Boiler.

Als ich den vor über 15 Jahren kaufte, dachte ich, der tut es allenfalls 3 Jahre. Doch trotz Hochlast läuft das Ding wie am ersten Tag.

Im übrigen bestehen deutsche Exporte zu 45% aus Zulieferungen aus dem Ausland, wodurch sich die Befürchtung realtiviert, die Aufwertung einer nationalen Währung habe "fatale" Auswirkungen.

Die wahre Angst beim möglichen Scheitern des Euro besteht lediglich darin, dass die schöne "Wettbewerbsfähigkeit" als "Erfolg" der Agenda 2010 - sprich Methoden des Lohn-, Sozial- und Rentendumpings - plötzlich wertlos würde. Meint auch Wolfgang Münchau von der FTD: http://www.ftd.de/...
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21.09.2011 10:18 Uhr von kulifumpen
 
+8 | -2
 
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Deutsche Automarken? produziert VW nicht sowieso direkt in China vor Ort?

Deutsche Produkte gibt es doch höchstens noch im B2B Bereich und dann auch nur in kleinen Stückzahlen bei Sondermaschinen. Eine Fertigung in Deutschland ist in vielen Bereichen einfach zu teuer. Selbst Adidas oder Puma, die ja immer so schön vorbildlich waren, produzieren doch in Indien unc Co. damit das ganze erschwinglich bleibt.

Das ganze zeigt einfach nur mal wieder die Inkompetenz und schönfärberei irgendwelcher "Studien" und "Untersuchungen" die das Papier nicht Wert sind worauf sie gedruckt werden.
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21.09.2011 10:22 Uhr von Gorli
 
+4 | -3
 
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@JesusSchmidt: Ich weis nicht woher du das hast. Deutschland baut sämtliche Maschinenteile für Autos selbst. Und auch die Elektronik wird in China nur zusammengebaut. Die Produktionsmaschinen und Pläne sind weiterhin Made in Germany/USA/Japan.

China kann sich mit seinen Devisenreserven Innovationen kaufen wie es will, solange es nicht anfängt selbst Qualitätsstandarte und Innovationskonzepte einzuführen wird es den Industrienationen immer hinterherhinken.

Ich gehe auch davon aus, dass sie damit anfangen, genau das zu tun, sobald der Exportmarkt für Schleuderware kein Wachstumsmarkt mehr ist.
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21.09.2011 11:07 Uhr von artefaktum
 
+3 | -1
 
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@JesusSchmidt: "die meisten exportierbaren produkte werden hierzulande doch bestenfalls noch zusammengeschraubt."

Du solltest nicht jedem(n) (Un)Sinn glauben!
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21.09.2011 11:18 Uhr von Fischgesicht
 
+6 | -0
 
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made in germany: aber produziert in china
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21.09.2011 11:34 Uhr von Loxy
 
+5 | -1
 
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Ein Glück kauft die Welt unsere hochqualitativen Billigprodukte. Hat die deutschen Arbeiter und Angestellten ja auch große Opfer gekostet in den letzten Jahren.

Wie sieht es eigentlich mit unserer Binnenwirtschaft aus... jetzt wo die weltweite Nachfrage im Austeritätsnirvana verschwindet... immer noch so bombig wie seit Jahren? ;-)

Naja, Hauptache der Michel kann sich als "Exportweltmeisterchen" fühlen während die oberen Exportmanager den Rahm abschöpfen.

Scheiß auf ne anständige Rente für die Masse... Hauptache man kann im Ausland als fleißiger, pünktlicher Deutscher auftrumpfen und sich an die Exportbrust klopfen und laut brüllen.
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21.09.2011 11:34 Uhr von flixa
 
+2 | -4
 
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Qualität Made in Germany: Aber in Deutschland erdacht und "nach deutschen Standards" in China produziert. Warum dürfen wir deutsche nichts haben auf das wir Stolz sein dürfen, als hätten wir nicht schon genug in unserer Geschichte für das man sich schämen muss.
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21.09.2011 11:42 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@flixa: "Warum dürfen wir deutsche nichts haben auf das wir Stolz sein dürfen, (...)"

Wer verbietet dir das denn?
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21.09.2011 11:45 Uhr von Chuzpe87
 
+4 | -1
 
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Made in Germany: Ich arbeite als CNC Dreher. Wir haben in meiner Halle 6 Maschinen stehen. 2 davon wurden in Italien gebaut, 4 in Deutschland. Die italienischen Maschinen geben immer mal wieder den Geist auf. Allein an meiner Maschine, die nicht mal ein halbes Jahr alt ist, gab es bis jetzt immer mal wieder kleine Probleme. Die deutschen Maschinen stehen da aber schon 5-10 Jahre ohne großartige Probleme.
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21.09.2011 11:47 Uhr von Loxy
 
+2 | -0
 
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" Aber in Deutschland erdacht und "nach deutschen Standards" i n C h i n a p r o d u z i e r t. Warum dürfen wir deutsche nichts haben auf das wir Stolz sein dürfen. "

Also dass finde ich bspw. sehr beschämend wenn man schon mit Nationalstolz argumentiert. Die eigenen Landsleute sind einem zu teuer und die Chinaarbeiter bekommen ´nen Appel und ´n Ei. Gerade Nationalisten müssten sich in diesen Zeiten in Grund und Boden schämen.

Naja, Nationalstolz war ja immer schon eher bei den einfach gestrickten und Einfältigen zu finden, denen solche Diskrepanzen dann wohl eher nicht auffallen so lange die Propagandamedien genug Getöse machen um den Exportweltmeister bzw. -vizeweltmeister oder was auch immer.

[ nachträglich editiert von Loxy ]
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21.09.2011 11:58 Uhr von flixa
 
+0 | -1
 
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Wie willst du sonst überleben wenn es alle so machen?
Ich bin Stolz das wir gute Ideen haben und unsere Qualität bekannt und beliebt ist egal wer es zusammenschraubt. Alle produzieren in China nur wir machen wohl am besten. Ja schämen sollen wir uns...So läuft es halt heute auf der Welt. Wenn wir alles mit unseren Löhnen herstellen, wie wollen wir es im Weltmarkt platzieren und vor allem verkaufen?

[ nachträglich editiert von flixa ]
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21.09.2011 12:50 Uhr von bo3rn
 
+0 | -0
 
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falscher titel: das muss "beliebter" und nicht "erfolgreicher"heißen
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21.09.2011 13:10 Uhr von sicness66
 
+2 | -3
 
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Die besten Produkte: "Made in GDR"
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21.09.2011 13:27 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -0
 
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hab ichs mir doch fast: gedacht dass die hiesige automobilindustrie nicht unerheblich dazu beiträgt :) aber immer schön auf die pöhsen pöhsen bonzenkarren die so viel sprit verbrauchen und unsere umwelt verpesten schimpfen, ja ja ^^

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