21.09.11 06:17 Uhr
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Deutsche Burschenschaft auf Konfrontationskurs: "Multikulti ist tot!"

Treu, teutonisch, trinkfest, und seit gestern wieder in den Schlagzeilen: Die Deutsche Burschenschaft, genauer gesagt das ultrarechte Spektrum, macht mit einem Befreiungsschlag von sich reden und zwingt den Kameraden der anderen Lager einen Streit um die Führung auf.

Bereits im Juni wollte die rechte Seite einen asiatischen Burschenschaftler rausschmeissen, im Juli tauchte ein Putschplan auf, die Führung zu übernehmen. Nun ist ein Strategiepapier aufgetaucht, das den 1.500 Burschen und 10.500 "Alten Herren" den Weg aufweist.

Trotz des 2. Weltkriegs gebe es keine Kollektivschuld, heißt es. Das deutsche Volk müsse ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln, schließlich sei "Multikulti" tot. Nur durch strenge Reglementierung ausländischen, besonders islamistischen, Einflusses, sei eine Bereicherung möglich.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsche, Burschenschaft, Rechtsradikalität, Multikulturalität
Quelle: www.news.de

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67 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2011 06:17 Uhr von FrankaFra
 
+45 | -70
 
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21.09.2011 06:50 Uhr von wankyshitdemon
 
+143 | -38
 
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Ein Funken Wahrheit: "Trotz des 2. Weltkriegs gebe es keine Kollektivschuld, heißt es. Das deutsche Volk müsse ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln, schließlich sei "Multikulti" tot. Nur durch strenge Reglementierung ausländischen, besonders islamistischen, Einflusses, sei eine Bereicherung möglich."

Steinigt mich ruhig, aber dieser Absatz ist so zutreffend wie nur was!
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21.09.2011 07:17 Uhr von verni
 
+42 | -9
 
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Sorry aber: sie haben LEIDER Recht....dennoch ist Multikulti nicht unbedingt tot sondern Multi ohne Kulti. Der islamische Kulturkreis ist wohl eh der unbeliebteste der modernen Welt. Würde die deutsche Parteiendiktatur sich längst um das Thema Einwanderung und Ausweisungen kümmern, so müssten wir solche Debatten nicht führen aber was will man von denen überhaupt erwarten.
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21.09.2011 07:26 Uhr von shadow#
 
+21 | -44
 
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21.09.2011 07:33 Uhr von Seridur
 
+20 | -6
 
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so ein schwachsinn: wenn irgendwas mehr an bedeutung gewinnt, dann die multiple kulturausweitung. dagegen ist im grunde nichts einzuwenden, wenn es denn mal vernuenftig reguliert wuerde. das einzige wogegen die meisten leute was haben sind ja diese ewigen forderungen nach anpassung des neuen heimatlandes an ihre beduerfnisse, was in manchen faelllen sicherlich ok, in anderen aber gaenzlich inakzeptabel ist.

nicht "multikulti" (ein nerviges wort uebrigens) sondern die handhabung der politik sind das problem, denn die deutschen politiker scheissen sich ja ein vor angst, dass jemand den boesen, boesen nazivergleich aufstellen koennte.
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21.09.2011 07:37 Uhr von JesusSchmidt
 
+19 | -42
 
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21.09.2011 08:05 Uhr von Daeros
 
+10 | -7
 
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Auf der einen Seite haben sei Recht, dass wir trotz des 2. Weltkriegs keine Schuld mehr haben (wir müssen endlich aufhören in der Vergangenheit zu leben).
Aber auf der anderen Seite habe ich nichts gegen Multikulti, WENN in Deutschland geborene auch von klein auf die deutsche Sprache gelernt bekommen (wir sind in Deutschland, die Amtssprache ist nunmal Deutsch) und sich so anpassen dass ein zusammenleben mit ihnen ohne weiteres Möglich ist.
Ich kenne türkisch- und russischstämmige denen ich mehr vertraue als so manchen Deutschen. Leider gibt es auch viel zu viel schwarze Schafe.
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21.09.2011 08:07 Uhr von PeterLustig2009
 
+30 | -7
 
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@shadow & Jesus Schmidt: Eure beiden Posts strotzen nur so von Unkenntnis und Vorurteilen, dass einem die Haare zu berge stehen.

Aber ich mache euch keinen Vorwurf daraus. Die Bild unterscheidet da nicht so genau, also könnt ihr es ja gar nicht besser wissen.

Es gibt in Deutschland zig Studentenverbindungen. Dabei gibt es Burschenschaften, Landsmannschaften, Technische Verbindungen, Turnerschaften, und noch viele mehr.

Ein Teil dieser Verbindungen ist sicherlich rechts, dass lässt und braucht man nciht verheimlichen.
Fakt ist aber auch dass ein Großteil dieser Verbindungen in keinster Weise rechts ist. Ja sogar in den Reihen der "Deutschen Burschenschaften" gibt es etliche Verbindungen die nicht am rechten Ufer stehen.

Man kann von Verbindungen halten was man will, aber pauschal alle Verbindungen als rechtsradikalen "pseudo-elitären" Abschaum zu titulieren ist einfach nur lächerlich.

Würdet ihr nur 5 Min im Internet recherchieren, dann wüßtet ihr dass es eben Burschenschaften waren die maßgeblich für die Demokratie in Deutschland gekämpft haben. Dann wüßtet ihr dass Burschenschaften maßgeblich an der Verfassung von Deutschland mitgewirkt haben und sich für den erhalt der freheitlich demokratischen Meinungsbildung einsetzen.

Nicht zuletzt wüßtet ihr auch, dass die Farben der Bundesrepublik Deutschland aus den Reihen der Burschenschaften kommen.


Man kann Burschenschaften viel vorwerfen, aber pauschal alle als rechtsradikal zu titulieren zeugt von wenig wissen!!
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21.09.2011 08:25 Uhr von DieHunns
 
+12 | -25
 
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21.09.2011 08:39 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+11 | -25
 
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21.09.2011 08:47 Uhr von usambara
 
+9 | -22
 
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21.09.2011 08:51 Uhr von dumm78
 
+3 | -12
 
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da werden sich viele wieder angegriffen fühlen aber wo bitte ist der unterschied zwischen diesen burschen und religionen.

beide setzen auf intoleranz mit glaubens argumenten. du siehst anderst aus oder du glaubst an was andres ... etc.. viele gute gründe einander umzubringen.

egal ob christ, moslem, was auch immer oder diesen burschen, ab in die klapsmühle wegen wahnvorstellungen.
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21.09.2011 09:14 Uhr von lokoskillzZ
 
+3 | -5
 
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@ Bleissy: Wie sagte Bruce? Das is der Wahrheit!!! =) ++
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21.09.2011 09:19 Uhr von mago35
 
+16 | -5
 
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Bei uns treffen sich jedes jahr die burschenschaften auf dem burschenschaftsdenkmal. ich finde die jungs klasse und gar nicht rechts es sind halt männer die die deutschen werte und die kultur schützen wollen und sich auch dafür einsetzten
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21.09.2011 09:34 Uhr von artefaktum
 
+8 | -6
 
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Wer unterstellt uns Deutschen denn eine Kollektivschuld?
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21.09.2011 09:39 Uhr von XvT0x
 
+1 | -4
 
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mal abgesehen von der thematik in der news: - finde sie echt gut geschrieben, eventuell ist der letzte absatz ein bisschen provokant aber eben genau so das man viele kommentare bekommt ; )

autorenkommentar find ich auch (zur abwechslung mal) recht gut : )

+
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21.09.2011 09:49 Uhr von Alh
 
+15 | -4
 
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Recht: haben sie.
Multikulti ist tot, toter gehts gar nicht mehr.
Nur unsere Volksvertreter glauben noch an diese Mär des Miteinanderkuschelns trotz Kultur-, Geschichts- u. Glaubensdiskrepanzen.
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21.09.2011 09:52 Uhr von Ned_Flanders
 
+4 | -17
 
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21.09.2011 10:12 Uhr von angryman
 
+9 | -17
 
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@kommentare: Also bei den meisten Kommentaren hier bleibt mir echt nichts anderes übrig als den Kopf zu schütteln.

Ein Paradebeispiel wie dieses wird mit Kommentaren abgetan wie "lasst Sie doch machen" & "die haben doch recht".
Seht ihr den nicht welch negative Entwicklung sich durch Hirnfürze, wie der tolle Satz von Herrn Sarrazin über die genetische Minderwertigkeit Menschen islamischer Herkunft, entwickelt?! Und das ist nur ein Beispiel von vielen.
Leute fangt mal an selbst zu denken und lasst euch nicht ins Hirn scheissen.
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21.09.2011 10:13 Uhr von LoneZealot
 
+8 | -20
 
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21.09.2011 10:14 Uhr von kulifumpen
 
+2 | -12
 
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21.09.2011 10:21 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+5 | -12
 
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neue Hassprediger: versuchen Islamophobie gesellschaftsfähig zu machen.

Willkommen in Beklopptistan.
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21.09.2011 10:27 Uhr von artefaktum
 
+4 | -4
 
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@LoneZealot: "Wer hat denn jemals von einer Kollektivschuld der Deutschen gesprochen?"

Eben. Versteh ich auch nicht. Und ich bin auch Deutscher. Mir scheint, einige wollen das ganz gerne falsch verstehen.
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21.09.2011 10:38 Uhr von PeterLustig2009
 
+11 | -5
 
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@DieHunns: Dass es in der DB ebenso wie in anderen Dachverbänden "rechte" Verbindungen gibt habe ich überhaupt nciht bestritten.

Aber pauschal allen Burschenschaften rechtsradikalismus zu unterstellen ist falsch und zeugt von wenig bis gar keinem Wissen.

[...]Die DB war voll intigriert in der NSDAP.[...]
Erstens wurde sie nicht in die NSDAP integriert sondern in die NSDStB (Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund) und zweitens war diese "Integration" erzwungen. Der Großteil der Mitgliedsbünde hat sich gegen diese "Integration erfolgreich gewehrt. Burschenschaften (auch die im Dachverband DB organisierten) mussten aufgrund ihrer demokratischen Strukturen aufgelöst werden. Im zweiten Weltkrieg gab es sogar ein offizielles Verbot Mitglied einer Studentenverbindung zu sein!!

Aber interessant dass du die "Machtergreifung" Hitlers die von vielen Burschenschaftern ebenso wie von weiten Teilen des deutschen Volkes begrüßt wurde, eben den Burschenschaftern vorwirfst :)

Allen Mitgliedern in der DB steht die politische Meinungsbildung frei, ebenso wie die Angehörigkeit jeder Partei.

Fakt ist weiterhn, dass es neben den Burschenschaften die in der DB organisiert sind viele Verbindungen gibt die in anderen Dachverbänden organisiert sind. Diese werden bei solchen Themen dann gleich alle in einen Topf geworfen. Warum auch differenzieren, man kann es sich ja auch so leicht machen nicht wahr.

Die DB kooperiert mit allen politischen Lagern, es gibt sogar Politiker die Mitglied einer Verbindung sind die in der DB organisiert sind. Und die sind nicht für die NPD oder andere rechte Parteien tätig.
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21.09.2011 10:46 Uhr von PeterLustig2009
 
+11 | -5
 
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@usambra: [...]rassistische, frauenfeindliche, homofeindliche, militaristische, groß-kapitalistische Seilschaften und selbsternannte Elite[...]

Da kommt der totschlagende allumfassende und von Unkenntnis nur so strotzende Post auf den ich gewartet hab.

Stürzten sich andere fehlinformierte auf die "rechte" Gesinnung, fasst du es etwas weiter und holst gleich noch all die anderen abgedrehten Vorurteile ins Boot

frauenfeindlich? Gibt es deswegen so viele gemischte Verbindungen, Frauenverbindungen, etc.? Sind deswegen auf jeder Feier viele Frauen anzutreffen?

homofeindlich? Mal abgesehen davon dass die Gesellschaft deutlich homofeindlicher ist, gibt es kaum eine Verbindung die sich homosexuellen Interessierten verschließt

militaristische?? Wie genau ist das gemeint?

groß-kapitalistische Seilschaften? Ist es schlimm Beziehungen zu nutzen? Jeder 3 Mensch nutzt berufliche Beziehungen um Vorteile zu bekommen. Und das Vorurteil man würde so leichter an Vorstandsposten oder sonstwas bekommen mag in den 50er Jahren geklappt zu haben. Heutzutage zählt nur noch Leistung, da hilft dir keine Verbindung

selbsternannte Elite - so selbsternannt dass kaum jemand das sagt sondern einem das immer wieder vorgeworfen wird

Und die Seite bei Facebook ist zwar ganz nett, aber hast dich mal über den Gründer schlau gemacht? Ach lass mal lieber, die Wahrheit könnte dir nicht gefallen

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