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Was macht einen Deutschen glücklich? Forscher ergründen die Zufriedenheit

Man stelle sich eine junge Frau aus Hamburg vor, neben ihr einen verwitweten Rentner aus Thüringen. So ähnlich lässt sich unsere Republik in Glücklichkeitsregionen einteilen, wonach die glücklichsten Menschen aus Nord- und West-, die Unglücklichsten aus Süd- und Ostdeutschland kommen.

Forscher haben eine Studie zum Thema "Glücklichsein" durchgeführt, und dabei nicht nur einen Zufriedenheitsindex auf eine Landkarte gelegt. Nein, sie waren sogar dem Glück selbst auf der Spur. Beruf und Partnerschaft seien hier die treibenden Kräfte, so die Forscher.

Partnerschaft sei der sicherste Glücksbringer, Singlemenschen sind im Schnitt unzufriedener. Am Glücklichsten sei man demnach mit 20 bis 30 Jahren, zwischen 40 und 60 gäbe es einen "Zufriedenheitsknick". Doch Rentner aufgepasst: Ab 60 erreicht das Niveau wieder nahezu den Wert eines 30-Jährigen.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Forscher, Glück, Zufriedenheit
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2011 06:11 Uhr von FrankaFra
 
+14 | -5
 
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Hach, was freu ich mich auf mein Rentnerleben.

Nörgeln, nerven, immer ein Sitzplatz im Bus. :)

Also, ich denke, man hätte Intelligenz noch korrelieren sollen. Denn ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass derjenige, der viel grübelt, eher unglücklich ist. Vielleicht, weil er die wahre Hässlichkeit mancher Dinge eher begreift, oder schlimme Ereignisse zu sehr fokussiert, oder aber, weil er nie zufrieden ist und immer denkt: "Ist da sonst gar nichts mehr?" (Mr. Spock, Star Trek I)
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21.09.2011 07:21 Uhr von PuerNoctis
 
+6 | -1
 
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Ha, und heute mogen lese ich noch bei der Zeitung die beim Bäcker auslag, dass die FRANKEN am zufriedesten überhaupt sind :)

Aber okay, in der News geht es ja um Deutschland - Franken ist ja ein völlig anderes Land... :P

@FrankaFra:
Ich habe jetzt fünf News aufgemacht, und jede einzige ist von Dir, Du haust ja mächtig auf den Klotz! Gerade wenn man bedenkt, dass Du erst seit einer Woche hier registriert bist, respekt. Auf jedenfall finde ich Deinen Schreibstil gut, mach weiter so!
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21.09.2011 07:44 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -0
 
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PuerNoctis: Danke *knicks

:)
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21.09.2011 08:20 Uhr von Fischgesicht
 
+5 | -0
 
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bier: und weihnachtsgeld
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21.09.2011 09:11 Uhr von Cosmopolitana
 
+7 | -1
 
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@FrankaFra " immer einen Sitzplatz im Bus" ...
DIE Zeiten sind lange vorbei ...
Da muss man die Kids schon aktiv ansprechen, dass sie murrend aufstehen, um ner alten Dame nen Platz zu überlassen.
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21.09.2011 09:30 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -2
 
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Bestell-Studie der IZA- und regierungsnahen Post: Wie immer übernimmt die übliche Propagandapresse das Ergebnis einer typischen Bestell-Studie - unkritisch wie immer wird sie von der sonstigen Meinungspresse übernommen. Diese Art von politscher Gehirnwäsche hat Programm in Deutschland - warum sollte die Deutsche Post eigentlich eine Studie über ´´Glück´´ in Auftrag geben?

Auch die Nähe des Allensbach-Institutes zur derzeitigen Regierung und ihre neoliberalen Protagonisten aus der Wirtschaft hat Tradition, was beide zu natürlichen Partnern macht. Zitat Wikipedia: "Auch die Nähe zwischen Elisabeth Noelle-Neumann (Gründerin, gestorben 2010) und Helmut Kohl führte zu negativen Kritiken".

Die Studie erfolgte möglicherweise nicht zufällig im Auftrag der Deutschen Post, deren Nähe etwa zum IZA (Institut zur Zukunft der Arbeit) kein Geheimnis ist. So etwa ist Klaus Zumwinkel, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post World Net und verurteilter Steuerhinterzieher Präsident dieser subtilen Institution.

Was vom IZA zu halten ist, braucht hier wohl kaum näher erläutert zu werden:
- CEO und Direktor ist seit Gründung im April 1998 Klaus F. Zimmermann, der zugleich auch Präsident des DWI (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) in Berlin (bis Mitte 2011) war.

- Direktor für Arbeitsmarktpolitik ist Hilmar Schneider. Laut einer Meldung des Magazins Focus präsentierte der IZA-Direktor für Arbeitsmarktpolitik Hilmar Schneider auf einer Tagung den Vorschlag einer „Arbeitslosen-Auktion´´, bei der Unternehmen Arbeitskraft ersteigern können.

Kurzum: Neoliberale Hardliner, die uns erzählen wollen, die Bürger seien angesichts fortgesetzter Reallohnverluste, Sozial- und Rentendumpings sowie der Verpfändung von bald zwei kompletten Haushaltsetats im Zuge des Euro-Disasters mit Zufriedenheit erfüllt.

Und weil man auch beim Alter den Menschen suggeriert, es gehe nach oben (obwohl laut OECD hier eine solche Tendenz gar nicht absehbar ist), folgelogisch auch dieser Artikel: http://www.ftd.de/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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21.09.2011 10:25 Uhr von kulifumpen
 
+7 | -0
 
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sogar die Ersteller der Studie sagen, dass der Wert der Ergebnisse recht gering ist, da man so etwas wie Glück nicht berechnen oder erfassen kann. Das ganze basiert lediglich auf statistischen Daten und die müssen nicht immer richtig sein.

Man kommt sich immer mehr wie bei Idiocrazy vor...
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21.09.2011 14:32 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -2
 
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Schön. ^^
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21.09.2011 14:50 Uhr von mayan999
 
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lol schonwieder so eine unnütze: glücksstudie, die die welt nicht braucht !

glück im aussen zu suchen, bedeutet, sein pesönliches glück von vergänglichkeiten ABHÄNGIG zu machen. dh. das dieses vorrübergehende glück zwangsläufig immer wieder aufgefrischt werden muss, und man zum getriebenen des eigenen verstandes wird....
und dies ist alles andere als ein zustand des glücks, sondern hat eher mit einem schuldkonzept und geistiger/innerer-unfreiheit zutun. denn es entsteht der glaube(!), etwas dafür "tun zu müssen", um glücklich zu sein. und wenn man nicht glücklich ist, scheint es(!), dass man etwas falsch gemacht haben muss.....

und so entwickeln sich immer neue konzepte von schuldgefühlen, depressionen etc. aufgrund von erwartungshaltungen und nicht erfüllten wünschen, die in den meisten fällen dazu führen, dass man sich selbst(!) als minderwertiger als andere "scheinbar glückliche menschen" empfindet.

damit wird auch in den medien unfassbar viel manipuliert !

diese ganzen glücksstudien kann/sollte man gepflegt in die tonne treten. denn in wirklichkeit benötigt man nichts, aber auch wirklich garnichts, ausser selbsterkenntnis !

glück ist ein innerer zustand(!), der bei allen menschen IMMER da ist, da er unserer eigentlichen natur entspricht. erst die identifikation(!) mit dem verstand macht uns "unglücklich"....

je leerer der kopf, desto freier/weniger das denken, und je freier/weniger das denken, desto entspannter wird es, und je entspannter man ist, desto glücklicher wird man, und je glücklicher man ist, desto mehr spaß hat man am leben, und je mehr spaß man hat, desto konzentrierter kann man die dinge angehen....denn in der ruhe liegt die kraft, die du brauchst, um der begeisterung für etwas(vllt den job) den richtigen ausdruck zu verschaffen, um wiederum "heile" früchte ernten zu können....

also mal schön ein paar stunden im wald spazieren gehen, ABSCHALTEN, die dinge NICHT BEWERTEN, das leben einfach wirken lassen, ohne zu analysieren !....
so nimmt man den wald/die umgebung auch völlig anders wahr, als vorher im "verstands-modus"....
einfach mal die zeit ignorieren, und das sein geniessen. ;-)
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21.09.2011 16:04 Uhr von mayan999
 
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@ephemunch: danke für den interessanten link :-)
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21.09.2011 17:10 Uhr von ManfredDetlef
 
+0 | -1
 
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Seien wir doch ehrlisch: Mich macht nur Kartoffel glücklich und ein Wiener Würstchen als Beilage und ein kühles Bier. Kein Geld und Keine Frau kann dies aufwiegen.
Ich weis hört sich krank an aber mehr brauch ich einfach nicht.


Schöne News FrankaFra
Schönen Tag noch

[ nachträglich editiert von ManfredDetlef ]
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21.09.2011 21:45 Uhr von Odysseus999
 
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Glück: Glück ist reine Definitionssache.
Einer mag bereits die Abwesenheit von Unglück als Glück definieren
ein anderer spricht von Glück, wenn einer im Lotto abräumt
wieder jemand anderes hält Famile und Haus und Hof unverzichtbar und wähnt sich glücklich, dies sein Eigen nennen zu dürfen.

Rein technisch betrachtet ist Glück jedoch nichts weiter als eine Lücke, in der man ruhig Platz nehmen kann.

Wie mayan999 schrieb, ist diese Lücke in einem selbst zu finden.
Fern von allem, was täglich auf einen einprasselt.
Ein Ort der gedanklichen Ruhe.

ManfredDetlef erreicht diesen Ort interessanterweise im Zusammenhang mit Kartoffeln und Wiener Würstchen. :)
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21.09.2011 21:54 Uhr von Again
 
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mayan999: "diese ganzen glücksstudien kann/sollte man gepflegt in die tonne treten. denn in wirklichkeit benötigt man nichts, aber auch wirklich garnichts, ausser selbsterkenntnis !"
Es gibt hammergeile Glücksstudien. Wenn du damit nichts anfangen kannst, macht das nicht die Studien schlecht.

"glück ist ein innerer zustand(!), der bei allen menschen IMMER da ist, da er unserer eigentlichen natur entspricht."
Kommt darauf an, welche Form von Glück man meint. Studien (!) zeigen aber, dass es quasi einen "Grundpegel" gibt, auf den man sich unter normalen Umständen immer wieder einpendelt. Wenn du zb im Lotto gewinnst, bist du ein paar Wochen glücklicher, fällst dann aber wieder auf den "Grundpegel".
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22.09.2011 00:09 Uhr von ManfredDetlef
 
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@oddy: ja man sagt doch liebe geht bekanntlich durch den Magen ;)
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22.09.2011 10:57 Uhr von seriousT
 
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@autorin: ja als grübler ist vieles kacke...

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