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Psychologie: Liebe ist nicht dem Schicksal überlassen, sondern lässt sich beeinflussen

Der amerikanische Psychologe Robert Epstein führte Paarstudien durch und fand heraus: Liebe lässt sich beeinflussen und hat nichts mit Schicksal zu tun. So setzte er beispielsweise fremde Männer und Frauen einander gegenüber und befragte sie nach ihren Empfindungen für einander.

Die Teilnehmer gaben an, wie nah sie sich fühlen und ob sie sich mögen oder gar lieben. Das Prozedere wurde wiederholt, nachdem sich die Leute zwei Minuten tief in die Augen sehen mussten. Dr. Epsteins Ergebnis: Sieben Prozent Anstieg bei "Lieben", elf Prozent bei "Mögen" und 45 Prozent bei "Nähe".

Diese und andere Paar-Übungen zeigten, dass Liebe sich steuern ließe, indem man Intimität und Vertrauen gezielt hervorruft. Darauf fuße der Beginn einer Beziehung. Zudem zeige die niedrige Scheidungsrate von arrangierten Ehen, z.B. in Indien, dass Gefühle mit der Zeit wachsen könnten, wenn man es will.


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WebReporter: nessa82
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Liebe, Experte, Experiment, Psychologie, Schicksal
Quelle: www.glamour.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2011 23:09 Uhr von netzantichrist
 
+1 | -25
 
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20.09.2011 23:41 Uhr von Guschdel123
 
+8 | -2
 
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´´Zudem zeige die niedrige Scheidungsrate von arrangierten Ehen, z.B. in Indien, dass Gefühle mit der Zeit wachsen könnten, wenn man es will.´´

Bekomem ich da jetzt etwas in den falschen Hals oder ist es Sinn dieser Ehen, nie geschieden zu werden? Erst recht, wenn man in den islamischen Anteil der indischen Bevölkerung blickt..was für´n Schmarn.
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20.09.2011 23:42 Uhr von blz
 
+11 | -1
 
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Oder: liegt die niedrige Scheidungsquote in z.B. Indien an dem gesellschaftlichen Druck?
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21.09.2011 00:52 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -1
 
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ist zwar unromantisch: aber whh. die wahrheit
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21.09.2011 01:08 Uhr von limasierra
 
+4 | -0
 
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Aha, nix neues Aber das passt nicht ins System, denn wenn sich alle möglichen Menschen einfach miteinander arrangieren und lieben lernen, müssen sie sich nicht mehr durch Statussymbole beeindrucken. Das würde starke Einbußen für alle möglichen Branchen bedeuten. Deshalb wird man dem wohl bald eine Medienkampagne entgegen richten, falls die Anzahl an arrangierten Ehen "drastisch" steigt...

Um dran zu glauben darf man aber auch kein deterministisches Weltbild haben...
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21.09.2011 07:35 Uhr von saber_
 
+4 | -1
 
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heutzutage ist eine scheidung bei vielen eben doch leichter als der part mit "...und in schlechten zeiten"...

und die gesellschaft akzeptiert sowas auch noch...
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21.09.2011 09:53 Uhr von silas89
 
+4 | -0
 
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@Alice_undergrounD: Ich finde, dass "zwei Minuten tief in die Augen sehen" durchaus romantisch ist. Romantik ist meist inszeniert, Kerzen, Abendspaziergang etc. das wird alles künstlich herbeigeführt. Das heisst doch nicht, dass es deswegen unromantisch ist.
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21.09.2011 12:20 Uhr von alter.mann
 
+2 | -0
 
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und nun schaut mal alle der angie tiieef in die augen ....

;o)
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21.09.2011 13:49 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -0
 
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@ silas89: ja das kann durchaus romantisch sein, da geb ich dir recht xD aber ich hab es eigentlich anders gemeint: die gängige "romantische" vorstellung von liebe ist halt auf den/die traumprinz/essin warten und dann gemeinsam in den sonnenuntegrang reiten und nach diesem modell nimmt man quasi das, was man kriegen kann xD
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21.09.2011 15:56 Uhr von cheetah181
 
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Hannibal Lecter hatte also recht ;): Lecter: "Wie beginnen wir zu begehren Clarice? Suchen wir uns Dinge zum begehren aus? Strengen Sie sich mit allen Kräften an, jetzt eine Antwort darauf zu finden."
Starling: "Nein. Wir können..."
Lecter: "Nein! Wir beginnen das zu begehren, was wir jeden Tag sehen!"
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21.09.2011 17:01 Uhr von Again
 
+2 | -0
 
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saber_: "heutzutage ist eine scheidung bei vielen eben doch leichter als der part mit "...und in schlechten zeiten"..."
Kommt auf die schlechten Zeiten drauf an. Wenns beiden ohne den anderen besser geht, wäre es doch dumm sich nicht zu trennen, oder?

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