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Venedig: Nesthocker (41) vor Rauswurf aus Elternhaus - Rechtsanwalt soll helfen

Eltern eines 41-Jährigen griffen in Venedig jetzt zu einer vor einigen Jahren wohl nicht erahnten Maßnahme: Sie holten sich Hilfe bei einem Rechtsanwalt, der ihren noch immer bei ihnen wohnenden Sohn notfalls mit Gerichtsbeschluss an die Luft setzen soll.

Der gut verdienende Sohn sah offenbar bisher keinen Grund, den Nimbus als Muttersöhnchen (italienisch: "Mammoni") aufzugeben und sich eine eigene Wohnung zu suchen. Wie man insbesondere aus Italien zunehmend hört, wird dort die "Nesthocker-Generation" als ernstes Problem gesehen.

Nicht nur junge Männer, auch das weibliche Geschlecht harrt immer länger im Elternhaus aus. Oft seien Gründe in der Suche nach einem Arbeitsplatz und nach einer bezahlbaren Mietwohnung daran schuld. Jedenfalls drücken die Demografen des Landes deshalb den Alarmknopf.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Rauswurf, Venedig, Rechtsanwalt, Nesthocker
Quelle: www.bluewin.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2011 22:02 Uhr von LuckyBull
 
+1 | -9
 
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Nicht viel anders ist es auch bei uns. Die Jugendlichen bleiben immer mehr so lange wie es geht im Elternhaus. Man merkt dies auch im zunehmenden Single-Dasein. Im Wohnungsmarkt gehen die Appartements mit 30 bis 40 Quadratmetern weg wie warme Semmeln. Die sind dann beim Rauswurf der Nesthocker die erste (teure) Zuflucht ...
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20.09.2011 22:27 Uhr von FrankaFra
 
+14 | -3
 
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Also. ehrlich gesagt, sehe ich da kein Problem für die Gesellschaft.

Wieso sollte es nicht wieder solche Familien geben, die zusammen leben, ich stelle mir das sogar sehr cool vor.

- Mama kann auch arbeiten, weil Renter-Oma Spass dran hat, auf die Kinder aufzupassen.

- Großes Haus, viel Platz, da es viele Verdiener gibt

- Informationen und Erzeihung funktioniert mehrgliedrig, die alten Menschen sind ebenso involviert, wie die Kinder.

Ich denke, dass Selbstständigkeit auch dort dem Kind beigebracht werden kann, auch wenn es noch Abends am Tisch der Familie sitzt. Und Erfahrungen muss man nicht unbedingt in einer anderen Stadt oder der eigenen Wohnung machen, weit weg. Kriegt sie halt ein eigenes Reich im Obergeschoss, daher großes Haus.


Also, Mensch über mir, du musst nicht traurig sein.
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20.09.2011 22:50 Uhr von Nebelfrost
 
+12 | -1
 
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@H311dr1v0r: dir ist aber schon klar, dass dir hier sicher niemand abkauft, dass du 41 bist? zumal kann ich mich daran erinnern, dass du selbst in einem anderen beitrag mal geschrieben hast, du seist erst 14. dann bist du entweder immer noch 14 oder mittlerweile 15, da das schon paar monate her ist. und dein geschreibsel was man von dir hier so lesen kann, würde auch zu eher letzterem alter passen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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20.09.2011 23:09 Uhr von Nebelfrost
 
+18 | -0
 
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@H311dr1v0r: was oder wer auch immer ich bin, aber eines bin ich sicher nicht: dein deutschlehrer ;-)
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20.09.2011 23:28 Uhr von Noseman
 
+3 | -3
 
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@Frankafra: Endlich mal was, wo ich Dir nicht zustimmen möchte. Das wurde langsam unheimlich.

Also wieder zurückkehren fänd ich ok (bin übrigens auch 41 und hab mit 32 noch für kurz wieder bei Eltern gewohnt), aber erstmal muss man doch eigene Erfahrungen sammeln; selbständig werden. Oder nicht?
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21.09.2011 00:52 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -1
 
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Noseman: Hoffentlich bezahlt der Typ aus der News die Hälfte Kostgeld. :))

Ja, stimmt, verstehe deinen Gedanken.

ich habe versucht, anzureissen, dass das vielleicht stimmen mag, es aber auch Beispiele gibt, in dem es einfach ganz normal verlaufen ist, trotz dass die Person zuhause lebt.Man kann es nicht pauschalisieren, zumal ich bluewin.ch nicht kenne, daher keinen Plan habe, ob die seriös sind, und die Story stimmt: Der Typ muss raus.

Erfahrungen mit Mietkaution, Wasserrohrbrüchen oder Stalkern sind nicht so erfahrenswert, die Reaktion auf Dinge, meine Einstellungen, entwickel ich doch auch im trauten Heim.

Der Eine möchte raus, der andere eben nicht.

Nur, mal völlig unwissenschaftlich: Es geht doch auf die Nerven, wenn der Papa sieht, wie man manchmal rumläuft, und sagt "Ich seh dich in Farbe!" *zwinkerzwinker


Ich finde es nur bedenklich, dass wir Menschen generell gleich betiteln, das wollte ich sagen. Ich wohne auch nicht mehr daheim, aber freue mich immer, wenn ich Sonntags Brötchen habe, meine Bros am Tisch Blödsinn erzählen etc.



:-) Zumindest beschimpfen wir uns nicht, Zicke. :P
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21.09.2011 04:58 Uhr von KamalaKurt
 
+3 | -1
 
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keiner der kommentatoren ist eigentlidch auf das problem der italienischen eltern eingegangen. es geht hier um einen sohn, wahrscheinlich um einen geizhals, der ein gutes einkommen hat und noch bei den eltern wohnt. gut zu ihrem schritt könnte sein, dass er weder kostgeld noch mietanteil bezahlt und die wohnung zu klein ist.

ich habe mit 20 jahren geheiratet und habe auch mit meinen eltern zusammen in einem haus gewohnt. bin aber nach 2 jahren ausgezogen, da ich die bevormundung meines vaters satt hatte. ich bezahlte miete (80 dm) und pflegegeld (160 dm) an omi und opa für ihren enkel. toll, oder? das war 1968 - 1970.

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