20.09.11 18:35 Uhr
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Abgeordnetendasein dokumentieren? Piratenpartei streiten über eigene Transparenz

Die Piratenpartei hat nach ihrem sensationellem Wahlerfolg in Berlin bereits ihren ersten internen Streit.

Die junge Partei, die sich für möglichst viel Transparenz im Bereich Internet einsetzt, ist sich nicht einig, wie viel Transparenz man in Bezug auf sich selber zulassen möchte.

Geplant war, das Leben als Abgeordnete minutiös für die Bevölkerung zu dokumentieren, doch das wollen einige Mitglieder nun nicht: "Ich werde nicht die nächsten fünf Jahre mit einem Aufnahmegerät rumlaufen", so der "Pirat" Christopher Lauer.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Streit, Piratenpartei, Transparenz, Wahlerfolg
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2011 18:37 Uhr von Borey
 
+5 | -1
 
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So viel halte ich auch für übertrieben.

Okey: Sie haben (hätten, wären sie "was mit mehr wichtigkeit") größere Aufgaben als "der normal Arbeitende" (wofür sie auch mehr Geld bekommen) aber .. die "normalen Päuschen" die jeder Arbeitnehmer einfach mal kurz macht, ein paar Sekunden inne halten - stellt euch vor ihr müsstet das alles aufschreiben *-* Iwie doof. :d
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20.09.2011 19:34 Uhr von jschling
 
+4 | -0
 
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nicht minutiös, aber: so allgemein/grob den Tagesablauf... wäre schon spannend
ebenso der Verdienst ! der ist nähmlich schon verdammt hoch, rechtfertigt sich aber auch mit Ausgaben (Sekretärin usw)
also da wüsste ich schon mal gerne, wieviel ARBEIT für den Staat/Land gemacht werden, wieviel "Arbeit" in der Vorbereitung der Wiederwahl steckt (bei den Piraten mags noch gehen, aber selbst bei den Linken ist ein nicht unerheblicher Teil "der Arbeit" das (eigentlich rein private) "dafür sorgen, dass man wieder gewählt wird". Also wer sich auch nur etwas auskennt wird wissen, dass ein Politiker "der es geschafft hat über den Kreistag hinaus zu kommen" auf keinen Fall faul sein kann - mich würde aber sehr stark interessieren, was effektiv an "echter Arbeit" für das Land/Berlin gemacht wird und was am Monatsende für die Abgeordneten dabei rumkommt, auch wenn ich stark das Gefühl habe dann noch mehr abkotzen zu müssen
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22.09.2011 00:59 Uhr von Ashert
 
+1 | -0
 
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Unfug: Ich will kein billiges Politiker-Big Brother für Grenzdebile, ich will eine Zusage von der Piratenpartei das keiner der Abgeordneten einem Nebenjob nachgehen darf!

Das ist doch was Politiker in ihren Entscheidungen am stärksten beeinflusst, der Einfluß von Lobbyisten die Geld und Macht haben und so einem das Leben versüßen!

Allein mit der Transparenz darüber wie korrupt man ist bzw. welche Nebenjobs man hat, ist ja keinem geholfen!

[ nachträglich editiert von Ashert ]

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