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30 Milliarden Euro als Hilfe für HSH Nordbank durch EU-Kommission genehmigt

Nach einer heutigen Entscheidung der EU-Kommission erhält die HSH Nordbank eine staatliche Hilfe von 30 Milliarden Euro. Diese Hilfe ist mit Bedingungen verbunden, welche die HSH Nordbank erfüllen soll.

Die HSH Nordbank soll demnach Finanzierungen im Schiffsbereich enorm verringern und zusätzlich gänzlich auf die Flugzeugfinanzierung verzichten. Dadurch soll die Bilanzsumme um etwa 61 Prozent vermindert werden.

Diese Einschnitte seien erforderlich, um die HSH Nordbank künftig wieder positiv aufstellen zu können. Die staatliche Milliardenhilfe enthält neben einem Kapitalzuschuss auch Garantien sowie einen Rettungsschirm.


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WebReporter: sleipnir67
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Hilfe, EU-Kommission, HSH Nordbank
Quelle: www.dnews.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2011 14:08 Uhr von sleipnir67
 
+7 | -0
 
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Wirft man hier -wieder- schlechtem Geld gutes hinterher? Ob die Summe ausreicht, mit den Einschränkungen, dessen bin ich nicht sicher.
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20.09.2011 14:44 Uhr von verni
 
+7 | -0
 
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Naja: wurde jetzt wieder die Notenpresse angeschmissen? Das ist doch alles nur noch eine Frage der Zeit bis dieser Wahnsinn kollabiert. China zieht gerade seine Kohle aus europäischen Banken ab und Italien ist ebenso nach Griechenland im Eimer....über Spanien und Portugal müssen wir doch erst gar nicht diskutieren, wer die Märkte beobachtet weiss genau was los ist aber in keiner Abendnews gezeigt werden darf.

Lustiger finde ich noch diese Rettungspakete während man dem Bürger oder gar einem Schüler sagt "Das Land hat für neue Bücher kein Geld!" Der arbeitende Bürger wird weiter mit satten 50% Abgaben ausgebeutet und ausgehungert......Weiter so deutsches Volk.....Die Berlin Wahlen haben gezeigt dass Not und Elend hier inzwischen ein Kulturgut zu sein scheinen.......also bis zum bitteren Ende! und das wird kommen....
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20.09.2011 15:29 Uhr von Serverhorst32
 
+4 | -0
 
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was heisst "Hilfe": Heisst das die HSH muss das Geld zurückbezahlen und jetzt die Gehälter ihrer Manager kürzen

oder heisst das, der Steuerzahler schenkt der HSH Nordbank 30 Milliarden weil die Manager da zu doof sind mit Geld umzugehen?
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20.09.2011 16:27 Uhr von Mass89
 
+4 | -0
 
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Danke Herr Nonnenmacher. Ihren Namen werde ich nie vergessen. Und es wäre besser, wenn ich Ihnen niemals begne. Dieser Mann ist der Inbegriff der Personen, die Ludwig Erhard bei der Entwicklung der Idee der sozialen Marktwirtschaft nicht mit einkalkuliert hat.

Purer Abschaum!
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20.09.2011 16:27 Uhr von Last_Judgement
 
+4 | -0
 
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Wikipedia über dirk jens nonnenmacher, der vorstandsvorsitzender der hsh nordbank ist:

"Nach dramatischen Verlusten der HSH Nordbank wurde Nonnenmacher im Herbst 2008 zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Die Bank musste mit Bürgschaften in Milliardenhöhe und direkten Finanzhilfen der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein gestützt werden. Offiziell wurde zu diesem Zeitpunkt verbreitet, dass Nonnenmachers Gehalt auf maximal 500.000 Euro jährlich gedeckelt sei. Die gleiche Grenze gilt für Vorstandsmitglieder von vom Bundes-Fonds Soffin gestützten Banken. Erst im Sommer 2009 wurde jedoch bekannt, dass Nonnenmacher eine Sonder-Bonuszahlung in Höhe von 2,9 Millionen Euro erhalten solle. Diese Nebenabsprachen hatte der Präsidialausschuss der HSH Nordbank, darunter der schleswig-holsteinische Finanzminister Rainer Wiegard (CDU), bereits im November 2008 genehmigt.

Gegenüber deutschen Medien beklagte Nonnenmacher die Diskussion um sein Gehalt als „Unsinn“ und forderte „lassen wir mal die Kirche im Dorf“. Er vertrat die Auffassung, die Themen würden nicht inhaltlich erörtert, sondern skandalisiert. Er selbst sei immer für Transparenz und lebe dies auch im Alltag.Im Oktober 2009 berichtete NDR Info, dass Nonnenmacher über jenes 500-Millionen-Verlustgeschäft informiert war, durch das die HSH an den Rand der Insolvenz geriet"

Quelle: wikipedia.org
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20.09.2011 23:24 Uhr von Artim
 
+2 | -0
 
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Unglaubliche Summen: Und bei uns wird Ende des Jahres der Jugendtreff geschlossen, weil für nächstes Jahr keine 20.000€ zur Verfugüng stehen.
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21.09.2011 16:55 Uhr von sleipnir67
 
+1 | -0
 
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@ Artim: Und genau DAS ist die himmelschreiende Ungerechtigkeit, welche immer weitere Blüten treibt.

Das Grollen des Donners kann man schon vernehmen, welcher unausweichlich in einen großen Knall übergeht (wie. z.B. in Island, Griechenland, Spanien, Portugal, England) wenn es so weiter geht.

Das Geld ist n i c h t weg, es befindet sich nur woanders!

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