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Studie: Fettarmer Joghurt ist ein Risiko für ungeborene Babys

Laut einer Studie der Harvard University riskieren schwangere Frauen die Gesundheit ihres Babys, wenn sie während der Schwangerschaft fettarmen Joghurt essen.

Demnach besteht das Risiko, dass diese Kinder später Asthma oder Heuschnupfen bekämen. Milch an sich sei kein Risiko, sondern sogar ein Schutz vor Allergien.

Warum fettarme Milchprodukte schädlich sind, ist den Wissenschaftler noch ein Rätsel: "Wir müssen weiter untersuchen, ob das mit bestimmten Nahrungsbestandteilen zusammenhängt oder damit, dass Menschen, die diese Joghurts regelmäßig essen, einen ähnlichen Lebens- und Ernährungsstil haben."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Baby, Gesundheit, Risiko, Joghurt
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2011 13:46 Uhr von Nebelfrost
 
+11 | -1
 
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diese ganze fettarm-hysterie, die so manch moderne frau betreibt, ist doch sowieso dreck wert. hab ich noch nie gemocht und verstanden und würde ich auch jeder frau ins gesicht sagen was für ein firlefanz das ist.
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20.09.2011 14:17 Uhr von symphony84
 
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ahja: Das erinnert mich an die Butter-Diskussion und an andere Sachen.

achja.. Ist Muttermilch oder Milch generell überhaupt gesund ? Mann sollte lieber Süßstoff anstatt Zucker zu sich nehmen. usw..

[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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20.09.2011 17:16 Uhr von CiHO
 
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Ganz einfach: Fett ist gesund. Lieber Kohlenhydrate senken und gesunde Fette&Proteine essen.
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20.09.2011 22:25 Uhr von realNIrcser
 
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@CiHO: net ganz. Man muss jedoch differenzieren zwischen pflanzlichen und tierischen Fetten. Tierische Fette stehn im Verdacht, im menschlichen Körper schlechter verarbeitet werden zu könn. Diese Fette könn dem Körper letztendlich Schaden zu fügen. Pflanzliche Fette könn dagegen sehr gesund sein.

[ nachträglich editiert von realNIrcser ]
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21.09.2011 09:48 Uhr von Klecks13
 
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@ realNIrcser & CiH: "Tierische Fette stehn im Verdacht, im menschlichen Körper schlechter verarbeitet werden zu könn. Diese Fette könn dem Körper letztendlich Schaden zu fügen. Pflanzliche Fette könn dagegen sehr gesund sein."

Die Aussage ist ist a) zu pauschal und b) veraltet.

In der Verwertung besteht praktisch kein Unterschied zwischen tierischen und pflanzlichen Fetten. Tierische Fette enthalten allerdings mehr Cholesterin, was aber auch nicht zwangsläufig schädlich sein muss. Hochwertiges Fleisch -vor allem Rind, Wild und Lamm- enthält überwiegend HDL-Cholesterin, das nicht nur den Fettabbau im Körper unterstützt sonder auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen kann. Minderwertiges Fleisch (hauptsächlich Schwein, vor allem aus Massentierzuchten) enthält überwiegend LDL-Cholesterin, das ist das "böse".

Minderwertiges Pflanzenfett enthält zwar deutlich weniger LDL-Cholesterin, dafür eine ganze Reihe freier Radikale, verschiedene Glyzerine und Benzol. Hochwertiges tierisches Fett ist daher weit gesünder als minderwertiges Pflanzenfett.

Es kommt also weniger auf tierisch oder pflanzlich an sonder auf die Qualität. Unterm Strich gilt wie immer: Die Mischung machts.

"Fett ist gesund. Lieber Kohlenhydrate senken und gesunde Fette&Proteine essen."

Auch zu pauschal. Kohlehydrate -am besten in Form von Zucker- baucht der Körper als schnell verfügbare Energie. Nur durch Fettverbrennung kann der Energiebedarf nicht ausreichend und vor allem nicht schnell genug gedeckt werden, was in allerletzter Konsequenz sogar tötlich sein kann (Herz-/Kreislaufversagen durch Unterzucker). Sollte sich die "Zucker ist böse"-Fraktion mal dick aufschreiben.
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21.09.2011 13:32 Uhr von realNIrcser
 
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@Klecks13: Ok mein Beitrag hat wirklich zu wenig ausgesagt. Tut mir leid. Naja ich sag ja nur, Tierische Fette „können schädlich sein“. Weiter würde aber auch nicht gehen! Ich habe diese pauschale Aussage bewusst gewählt. Ganz einfach, weil es nach unserem Kenntnisstand ja noch nicht möglich ist vollendend wahrheitsgemäße Aussagen über Fleisch bzw. tierische Fette zu treffen (Eine Studie aus 2008 hat zum Beispiel einen starken Zusammenhang zur Entstehung von Alzheimer bei Fleischverzehr gesehen). Ich habe darüber hinaus auch nur gemeint, dass „tierisches“ nun mal auch „schlechter“ verdaut werden kann.

Eigentlich sollte man hier die künstlichen Transfettsäuren (häufig in Pommes, Chips, Chicken Wings, in Berlinern, Fertigsuppen, Wurst oder in Müsliriegeln) eher an den Pranger stellen, welche den „schlechten“ Cholesterinwert steigern, womit Gefäßerkrankungen und Entzündungen im Körper begünstigt werden können. Zuckererkrankungen und Herzinfarkte können die Folge sein.

Generell KANN der Verzehr von Fleisch, allein deswegen etwas verwerflich sein, da wir Menschen im Grunde genommen nicht gänzlich dafür ausgerichtet sind - Im Gegensatz zum Raubtier. Im Fleisch sind nur rund die Hälfte für den menschlichen Organismus verwertbare Substanzen vorhanden, während es in der pflanzlichen Nahrung über 90% sind. Auch wenn die moderne Ernährungswissenschaft das anders sieht, können im Großen und Ganzen im Fleischverzehr keine eindeutigen Vorteile für den menschlichen Organismus erkannt werden. In jenen Mengen, wie es heute von vielen Menschen verzehrt wird, ist Fleisch sogar definitiv schädlich! Ein zu hoher Fleischkonsum kann zu gefürchteten Krankheiten wie Krebs führen:

Forscher (der National Cancer Institutes) habn die Daten der Studie der 500.000 Teilgenommenen ausgewertet. Die Teilnehmer, im Alter zwischen 50 und 71, habn zu Beginn der Studie einen umfangreichen Fragebogen über ihre Ernährungsgewohnheiten ausgefüllt und wurden anschließend acht Jahre lang begleitet. Die Forscher fanden heraus, dass die Probanden mit einem besonders hohen Konsum von rotem Fleisch (Schwein, Rind und Lamm), ein um 25% erhöhtes Risiko hatten, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Das Lungenkrebsrisiko war um 20% erhöht und das Risiko für Speiseröhren- und Leberkrebs war zwischen 20% und 60% erhöht. Die Teilnehmer, die besonders häufig verarbeitetes Fleisch (auch Schinken, Wurst etc.) konsumierten, hatten ein 20% höheres Risiko an Dickdarmkrebs und ein 16% höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Eine erhöhte Zufuhr von rotem- und verarbeitetem Fleisch steht ebenfalls im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Männern. Nach Meinung der Forscher kann 1 von 10 Lungen- bzw. Dickdarmkrebserkrankungen durch die reduzierte Aufnahme von rotem Fleisch vermieden werden.

Viele Wissenschaftler sind der Meinung, dass ca. 35% aller Krebserkrankungen in direktem Zusammenhang zur Ernährung stehen. Zwar sind sich die Wissenschaftler nicht sicher, ob nun der Fleischkonsum die Krebserkrankung tatsächlich auslöst, oder lediglich als weiterer Risikofaktor dazu beiträgt. Allerdings weisen die Forschungen darauf hin, dass Fleisch eine Vielzahl von karzinogenen Verbindungen (Also zum Beispiel: Hormone, Nitrate und Nitrite, Häm-Eisen oder gesättigte Fettsäuren) enthält, die zum Teil auch erst beim Kochen oder Verarbeiten entstehen.

All diese Substanzen habn gezeigt, dass sie den Hormonstoffwechsel beeinflussen, die Zellvermehrung erhöhen, die DNA schädigen, Insulin-ähnliche Wachstumsfaktoren anregen sowie die Zellschädigung durch freie Radikale fördern. Und all diese Faktoren können letztlich auch zu Krebs führen.
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21.09.2011 14:12 Uhr von Klecks13
 
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@ realNIrcser: "Generell KANN der Verzehr von Fleisch, allein deswegen etwas verwerflich sein, da wir Menschen im Grunde genommen nicht gänzlich dafür ausgerichtet sind - Im Gegensatz zum Raubtier."

Da halte ich dagegen: Generell KANN der Verzehr von pflanzlicher Nahrung allein deswegen etwas verwerflich sein, da wir Menschen im Grunde genommen nicht gänzlich dafür ausgerichtet sind - Im Gegensatz zum reinen Pflanzenfresser. ;-)

Unser Verdauungstrakt ist deutlich länger und aufwändiger gestaltet als der reiner Fleischfresser. Allerdings auch deutlich kürzer und weniger komplex als der reiner Pflanzenfresser. Als Allesverwerter hat uns die Natur da mit einer Kompromisslösung ausgestattet.

"Auch wenn die moderne Ernährungswissenschaft das anders sieht, können im Großen und Ganzen im Fleischverzehr keine eindeutigen Vorteile für den menschlichen Organismus erkannt werden."

Sorry, aber da glaube ich eher den Wissenschaftlern als den Vegetariern. Fakt ist, dass wir z.B. tierische Proteine leichter verdauen können als pflanzliche, die z.T. ohne vorherige Behandlung für uns überhaupt nicht verwertbar sind. Ebenso können wir verschiedene Spurenelemente nicht oder nur ungenügend aus pflanzlicher Nahrung beziehen. Vieles ist ohne Vorbehandlung für uns nicht verdaulich; Vollkornbrot z.B. wäre ohne vorherige Fermentierung des Getreides für uns völlig wertlos.

Es gibt genügend Studien, die auch bei Vegetariern ernährungsbedingte Krankheiten aufzeigen. Rein auf die Ernährung bezogen -also bei ansonsten gleicher Lebensführung- leben Vegetarier nicht gesünder als Menschen mit überhöhtem Fleischkonsum - sie sterben nur an anderen Krankheiten. ;-)

Am gesündesten ist immer noch eine ausgewogene Ernährung, die tierische und pflanzliche Fette, Proteine und auch Kohlehydrate einbezieht; das Verhältnis muss halt stimmen. Wer täglich sein Schnitzel mit Pommes verdrückt, dem hilft auch das Schüsselchen Salat nicht als Ausgleich. ;-)
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21.09.2011 16:33 Uhr von realNIrcser
 
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"Da halte ich dagegen: Generell KANN der Verzehr von pflanzlicher Nahrung allein deswegen etwas verwerflich sein, da wir Menschen im Grunde genommen nicht gänzlich dafür ausgerichtet sind - Im Gegensatz zum reinen Pflanzenfresser. ;-)"

Hehe :) Hört sich toll an, ok wir bleiben dabei^^ Woher nimmst du aba deine Kenntniss Tierische Proteine seien leichter zu verdauen? Wo gibt es den genauen Beweis? Klingt auch so, als ob man es net beeinflussen könnte. Das Thema ist mir auch zu kompliziert^^ Meintest du eigentlich mit "ohne vorherige Behandlung" die biologische Wertigkeit eines Produktes?

"Es gibt genügend Studien, die auch bei Vegetariern ernährungsbedingte Krankheiten aufzeigen. Rein auf die Ernährung bezogen -also bei ansonsten gleicher Lebensführung- leben Vegetarier nicht gesünder als Menschen mit überhöhtem Fleischkonsum - sie sterben nur an anderen Krankheiten. ;-)"
Jap, das kann man jedoch drehen und wenden wie man will. Man müsse noch viel viel viel viel mehr Forschung betreiben.

"Am gesündesten ist immer noch eine ausgewogene Ernährung, die tierische und pflanzliche Fette, Proteine und auch Kohlehydrate einbezieht; das Verhältnis muss halt stimmen. Wer täglich sein Schnitzel mit Pommes verdrückt, dem hilft auch das Schüsselchen Salat nicht als Ausgleich. ;-)"
Bin der gleichen Meinung ;) Ganz davon abgesehen, muss ich manchmal schon echt ein bissel überwinden Salat zu essen :D

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