20.09.11 12:58 Uhr
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Stromanbieter fordern Konsequenzen aus Skandal um Verivox

Der Skandal um das angeblich unabhängige Vergleichsportal Verivox, das von dem inzwischen insolventen Stromanbieter TelDaFax hohe Provisionen kassiert haben soll (ShortNews berichtete), hat bei Kunden, Verbraucherschützern und anderen Stromanbietern großen Ärger hervorgerufen.

"Ich bin entsetzt und enttäuscht", kommentierte Robert Mundt, Gründer und Vorstandschef von Flexstrom. "Verivox wurde von der Stiftung Warentest noch kürzlich mit ‚sehr gut’ ausgezeichnet. Dieser Fall zeigt, dass im Namen des Verbraucherschutzes oft intransparent gearbeitet wird."

Die Stromanbieter bemängeln, dass Vergleichsportale fast nur den Preis berücksichtigen und andere wichtige Angebotskriterien wie Kundenzufriedenheit, Sicherheit und so weiter außen vor bleiben. Dies müsse sich ändern, fordert Thomas Mecke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Lekker Energie.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Skandal, Strom, Stromanbieter, Verivox
Quelle: www.handelsblatt.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2011 12:58 Uhr von kickingcrocodile
 
+5 | -1
 
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Ob es wirklich etwas bringt, wenn zusätzliche Kaufkriterien in die Vergleichsportale einfließen? Am häufigsten wird wohl dennoch nach dem Preis entschieden. Mir persönlich wäre Vorkasse, wenn sie über einen gewissen Betrag hinausgeht, zu riskant. Ich würde mich da für einen ren Anbieter entscheiden. Aber dieses Risiko muss jeder selbst für sich beurteilen.
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20.09.2011 13:45 Uhr von UICC
 
+10 | -0
 
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lol, gerade FlexStrom: gerade FlexStrom muss sich melden. Die arbeiten doch genauso. Schön niedrige Einstiegspreise und nach 2 Jahren zahlt man 50€ Abschläge für ne Einraumwohnung mit 1000kwH.

Und deren Inkasso ist auch nicht besser. Da soll man gerne mal doppelte Abschläge Zahlen.
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20.09.2011 14:29 Uhr von Kappii
 
+0 | -0
 
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Irgendwie: haben die schon Recht, auf der anderen Seite ist der Preis der einzig wirklich objektive Faktor den man vergleichen kann. Kundenzufriedenheit etc. sind immer eine schwammige Sache.
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20.09.2011 14:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Die Vergleichs-Portale stimmen doch gar nicht meinen Tarif, den ich bei meinem Stromanbieter zahle, wird in den Portalen wesentlich teurer angezeigt. Ergo als sauteuer am Ende eingestuft. Dafür möchte man mir immer einen ortsnahen Anbieter andrehen, den ich zum angezeigten günstigen Tarif aber gar nicht bekomme. Da ist doch die reale welt verdreht.
Als wir dann auch noch für meine Freundin einen Stromanbieter gesucht haben, haben sich die Vergleichsportale ebenso als falsch herausgestellt.
Man ist gezwungen durch direkten Kontakt und Anruf beim Stromanbieter die echten Preise gezielt zu erfragen. Oftmals bekommt man am Telefon (oder deren Internetseite) plötzlich einen günstigen Tarif, den das Vergleichsportal unterschlägt.
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20.09.2011 18:14 Uhr von fraro
 
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Wie: jetzt? Verivox wird verdächtigt, Daten der Konkurrenz an TelDaFax weiter gegeben zu haben? Ist ein Vergleichsportal nicht genau dafür da???

Entweder habe ich die Beschuldigung nicht verstanden oder das Ganze ist Schwachsinn.
Wenn Verivox Provisionen erhalten hat, ist das vielleicht nicht ok, aber haben sie dafür andere Anbieter benachteiligt bei der Angabe der Kosten? Ich glaube nicht...
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20.09.2011 22:55 Uhr von Tr8or
 
+1 | -0
 
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So so: Also zum einen vergleicht Verivox sehr wohl andere Aspekte, z.B. auch die (Vertrag-)Sicherheit, zum anderen glaube ich doch eher Verivox als einer Firma die, mit allen Nachteilen für die Kunden, die eigene Insolvenz verschleiert wie TelDaFax.

Ich habe mit Hilfe der Angaben bei Verivox schon mehrfach meinen Strom- und auch Gasanbieter gewechselt und hatte bisher keinen Grund zu Klage. Vielleicht sollten die beiden anderen erwähnten Firmen mal eher über sich selbst nachdenken.
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21.09.2011 08:30 Uhr von kickingcrocodile
 
+0 | -0
 
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@ fraro: > Verivox wird verdächtigt, Daten der Konkurrenz an TelDaFax weiter gegeben zu haben? Ist ein Vergleichsportal nicht genau dafür da??? Entweder habe ich die Beschuldigung nicht verstanden oder das Ganze ist Schwachsinn.

Dazu ein Zitat aus dem Artikel vom Handelsblatt http://www.handelsblatt.com/... :


"Der Trick war ganz einfach: „Alle Stromanbieter mussten Preisänderungen mit zwei Wochen Vorlauf an Verivox melden, damit die Infos in die Vergleichssoftware eingepflegt werden konnten“, sagt ein Ex-Manager von Teldafax, der seine Aussage an Eides statt bezeugt. „Der zuständige Mitarbeiter von Verivox sprach regelmäßig mit unserer Führung. So wussten wir, wann Konkurrenten Sonderangebote starten würden. Dann haben wir die Preise angepasst und standen im Verivox-Ranking weiter oben.“"
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21.09.2011 11:02 Uhr von Tr8or
 
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Und weiter? "Der Trick war ganz einfach: „Alle Stromanbieter mussten Preisänderungen mit zwei Wochen Vorlauf an Verivox melden, damit die Infos in die Vergleichssoftware eingepflegt werden konnten“

Und wo ist da jetzt bitte der Trick? Verivox listet bei allen Stromanbietern, für alle frei einsehbar, vorab wie und wann sich der Tarif ändern wird. So kann man als potentieller Kunde direkt einsehen wer demnächst die Preis ändern (erhöhen) wird. Und so soll es auch sein.
Und ich glaube kaum das Verivox nur mit der Führung von TelDaFax gesprochen hat sondern mit allen Anbietern.

Vor dem Hintergrund dessen was TelDaFax getan hat tendiere ich nach wie vor wesentlich stärker zur Verivox´ Version.
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21.09.2011 11:28 Uhr von kickingcrocodile
 
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@ Tr8or: Lies´ den Abschnitt zu Ende - vielleicht begreifst Du es dann. Mögen sich diejenigen, die dieses Vorgehen für seriös halten, weiter an der Nase herumführen lassen.

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