20.09.11 08:13 Uhr
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Wirtschaftsexperten bei Günther Jauch erklären Europas Probleme

Gestern Abend lief die Polit-Talkshow "Günther Jauch", geladen waren unter anderem auch Dirk Müller und Beatrice Weder die Mauro. Beide sind Wirtschaftsexperten, er ein Top-Finanzexperte und bekannt als Mr. Dax, sie eine der fünf Wirtschaftsweisen, Beraterin der Regierung Deutschlands.

Weder die Mauro stellte klar, dass zwar Hilfsbrücken gebaut würden, jedoch keiner weiß, wohin diese führen. Auf eine Frage, ob sie denn Angst um den Euro habe, seufzte sie kurz und sagte:"Oh ja!". Dirk Müller geht sogar einen Schritt weiter und vermutete, man betreibe Insolvenzverschleppung.

Seiner Meinung nach reagieren die Märkte nicht etwa auf Aussagen, wie Philipp Rösler sie tätigte, sondern eher würde die Regierung aufgeregt auf die Märkte reagieren. Für ihn sei Griechenland längst pleite, die umsatzstärksten Unternehmen seien ein Wettanbieter und ein Getränkehersteller.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Euro, Insolvenz, Günther Jauch, Philipp Rösler, Günther Jauch-Show
Quelle: www.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2011 08:13 Uhr von FrankaFra
 
+9 | -11
 
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Ich kann nur jedem empfehlen, die Sendung in der Mediathek der ARD zu schauen. Rösler macht keine schlechte Figur, Wowereit und Röttgen hingegen sollten wie Flaschenpfand von der Bühne entsorgt werden, um den beiden Wirtschaftsfachleuten nicht die Redezeit zu klauen.

Allen voran Dirk Müller, dessen trockene, humorvolle Analysen mir immer wieder Freude machen. Auch wenn sie meistens schlechtes aussagen, der Kerl drückt sich zumindest mal verständlich aus! Dirk ist guter Junge! :)
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20.09.2011 08:26 Uhr von Zintor-2000
 
+10 | -2
 
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Was die meisten: schon wissen, wurde hier noch mals geäußert. Nur unsere Politik verschließt die Augen und heizt mit Geld.

Aber daran wird sich nichts ändern, da Politiker für Ihr Handeln nicht bestraft werden können, oder doch?

Wie war das noch mit der Heugabel und den Fakeln?
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20.09.2011 08:32 Uhr von GreatManmadeRiver
 
+14 | -1
 
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So einer: wie Dirk Müller sollte der Wirtschaftsminister sein,

und nicht ein Rösler, der von Wirtschaft ja nun gar keine Ahnung hat.

Aber die Guten gehen selten in die Politik ;)
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20.09.2011 08:52 Uhr von Jaegg
 
+8 | -3
 
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das problem an der sache ^^: "Die jenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und die jenigen, die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden."
Horst Seehofer

@news:
"Weder die Mauro stellte klar, dass zwar Hilfsbrücken gebaut würden, jedoch keiner weiß, wohin diese führen."
komischer satz ?!

und einmal steht da "Dork" anstatt "Dirk" ;)

[ nachträglich editiert von Jaegg ]
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20.09.2011 08:57 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+18 | -2
 
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Dirk Müller bringt es (mal wieder) auf den Punkt: Unvergessen, wie "Mr. DAX" Dirk Müller dem neoliberalen FDP-Hardliner Otto Fricke vor wenigen Wochen bei Anne Will bezüglich der Rettungsschirmpolitik den Kopf wusch.

Siehe: http://is.gd/...

Interessant: Dirk Müller und Gregor Gysi ergänzen sich in der Diskussionen in vielen Positionen, Rechtsanwalt Otto Fricke wirkt argumentationslos und droht am Ende sogar Müller - weil der Börsenfachmann klare Worte zum Thema Rettungsschirmpolitik nicht scheut und die Regierung zurecht in die Nähe von Betrügern rückt.

Nebenbei:
Otto Fricke ist übrigens wahrscheinlicher Nachfolger für Noch-Justizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger (FDP), die möglicherweise demnächst Guido Westerwelle im Außenministerium beerben wird.

Mit Otto-Fricke positionieren die Liberalen erneut einen neoliberaler Hardliner in einem Ministeramt und beweist damit eindrucksvoll, dass sich bei der Klientelpartei außer PR-Arbeit gar nichts ändert:

"Mit der Begründung eine Senkung der Staatsverschuldung zu erzielen, spricht er sich ferner dafür aus, dass Ausgaben des Staates einschließlich der Sozialleistungen in Abhängigkeit von den Einnahmen automatisch gekürzt werden" (Zitat Wikipedia)

Das heißt demnächst ganz praktisch:
Fricke, der nach umfassendenen Rettungspaketen für deutsche Banken im Zuge von Finanzkrise 1.0 nun auch jene für europäische Finanzinstitute verteidigt und den Wählern suggeriert, die enormen Milliardenhilfen aus deutschen Steuertöpfen würden jemals wieder den Absender wiedersehen, kann sich auf das jüngste Karlsruher Urteil stützen, nachdem im Haushalt die Schuldenbremse einerseits nicht für Garantien und Bürgschaften - und zwar in unbegrenzter Höhe - wirksam" ist, andererseits jedoch innenpolitisch - also gegen die eigenen Bürger - verfassungsrechtlich bindende Wirkung hat.

Kurzum: Während Verluste der Finanzindustrie, Vermögenden und Schulden unverantwortungsvoll wirtschaftenden Klientelregierungen im Eurozonenausland mit Nevercomeback-Multimillilarden sozialisiert werden, stellt man die Kosten für diese anschließend den sozial Schwachen daheim in Rechnung.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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20.09.2011 09:53 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
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Dass ich das noch erleben darf: Eine Wirtschaftsnews im Entertainment-Bereich...

Aber Weder di Mauro ist doch auch nur eine Fähnchenschwenkerin. Seinerzeit wurde sie von Wolgang Clement als Wirtschaftweise benannt und ist klare Verfechterin der INSM, Lobbyarbeit inbegriffen.

Und schön, wie eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird: Das Insolvenzrecht der Staaten. Wirtschaftskompetenz auf dem Tiefpunkt...
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20.09.2011 09:54 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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Weder die Mauro als unabhängig(!) vorzustellen war ja auch der Kracher des Abends. Entweder schlampig recherchiert oder bewußt getäuscht. Beides gleich schlimm. Müller war wieder prima.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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20.09.2011 09:56 Uhr von FrankaFra
 
+2 | -3
 
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Jaegg: DIE HEISST SO!

:-DD

Weder Die Mauro!

Dafür gibts n Plus, weil ich den Satz nun auch erstmal anders lese... zu geil.

Das mit dem Dork war ich nicht, das war schon so ;-)
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20.09.2011 11:02 Uhr von Enny
 
+1 | -2
 
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Wirtschaftsexperten erklären: Da gibts nix zu erklären. Was es zu hören gibt ist nur Schönrederei.
Die wirklichen Experten sieht man nicht im Fernsehen.
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20.09.2011 17:42 Uhr von kulifumpen
 
+2 | -2
 
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die Dame heisst immernoch: Beatrice Weder di Mauro

und auch nicht Dork sondern Dirk Müller. Vielleicht besser recherchieren bzw. die News vorher nochmal lesen, bevor man sie abschickt.

Das was in Zukunft passieren wird, ist von anderen Leuten eh schon vor Monaten beschlossen worden. Daran werden diese Zinnsoldaten auch nichts mehr ändern. Als ob sie das je konnten.

Diese ganzen Polittalkrunden sind doch eh der letzte Dreck.

Rösler hat von Wirtschaft genauso viel Ahnung wie ein Zahnarzt von Gefäßchirurgie...keine Ahnung was dieser Vollpfosten überhaupt auf dem Posten verloren hat. Er hat ja nicht einmal wirklich Erfahrung in irgendeinem Beruf gesammelt oder auch nur igendetwas positives zu Stande gebracht...

[ nachträglich editiert von kulifumpen ]
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20.09.2011 18:33 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -1
 
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kulifumpen: Lass alles raus, ich bin für dich da!

;-)
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21.09.2011 12:42 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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Jaegg + News: 1. Wenn ihr Fehler in der News findet, wieso postet ihr die?

Erwartet ihr, dass jeder Mod auf SN jederzeit nichts besseres zu tun hat als tausende von Kommentaren durchzulesen und nach konstruktiven grammatikalischen Verbesserungsvorschlägen zu suchen?

Es gibt für sowas eine Report-Funktion, bekannt durch das unauffällige "!" gleich neben der Bewertungsfunktion.


2. "die Mauro" ist falsch. Es ist "di Mauro", steht aber auch in der Quelle schon falsch.
Gemeldet hab ichs natürlich.
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08.10.2011 00:07 Uhr von neminem
 
+0 | -0
 
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@kulifumpen: aber das geht doch nicht. stell dir mal vor, von denen hätte einer im leben mal richtig gearbeitet. der würde es doch gar nicht mehr übers herz bringen, mit uns so ne scheisse anzustellen! der würde ja glatt schizophren werden bei der lobbyarbeit.

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