20.09.11 08:04 Uhr
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Neuer Schock für Eurozone: Ratingagentur stuft Kreditwürdigkeit Italiens ab

Nun hat die US-Ratingagentur Standard&Poors (S&P) Italien für seine halbherzige Sparpolitik abgestraft und die bisherige Bonitätsnote von "A+/A-1+" auf "A/A-1" herabgestuft. Der Euro geriet daraufhin unter Druck und verlor am Dienstagmorgen bereits einen halben US-Cent.

Grund sind die schlechten Wachstumsperspektiven des Mittelmeerstaates. S&P zweifelt an der Wirksamkeit und Umsetzung des Reformpaketes, dass bis 2013 Einsparungen von 60 Milliarden Euro vorsieht. Zudem bestehe im römischen Paket Uneinigkeit über die Sparziele.

Ferner mangele es an Strukturreformen, was sich in hoher Arbeitslosigkeit, wenig Investitionen aus dem Ausland sowie einem ineffizienten öffentlichen Sektor äußere. Möglicherweise gerate Italien 2012 in eine Rezession mit einem Minuswachstum von -0,6 Prozent.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Italien, Schock, Ratingagentur, Eurozone, Kreditwürdigkeit, Standard & Poor´s
Quelle: www.handelsblatt.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2011 08:04 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+8 | -1
 
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Nun werden die EZB-Banker ihre Stützungskäufe für italienische Anleihen noch mehr ausweiten müssen, was letztlich hiesige Steuerzahler werden finanzieren müssen. Die Refinanzierungsschwierigkeiten Italiens nehmen durch die Herabstufung weiter zu.
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20.09.2011 08:34 Uhr von Serverhorst32
 
+27 | -3
 
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Ist nicht schlimm liebes Italien Heute früh hat Steinmeier im Radio auch nochmal bekräftigt, dass falls die SPD die Regierung übernehmen wird, sich am EU Kurs nichts ändert und Deutschland natürlich weiter zahlen ähm helfen wird.

Also liebe EU Länder einfach weiter Geld verprassen, Schulden aufnehmen, die Einstiegsalter für Renten senken ... die dummen Deutschen zahlen später die Rechnung.
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20.09.2011 08:42 Uhr von drame
 
+16 | -1
 
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bald ist´s vorbei: wenigstens ist dieser traum bald ausgeträumt. länger als 2 jahre dürfte sich der euro nicht mehr halten können. wenn die franzosen noch ins wanken geraten, könnte es noch schneller gehen.

also: kopf hoch
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20.09.2011 08:45 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+16 | -2
 
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Auf Berlusconi und unsere Sizilianer ist eben Verlass ;-)

Weiter so - sich nur nicht unter die Spar-Fuchtel von Merkel & Ackermann begeben.

Während hierzulande zugunsten von Blasen-Bankern und Blasen-Export die Zukunft unseres Volkes verpfändet wird, ist es gut, wenn sich im Süden Widerstand gegen den Neoliberalismus aufbaut

Ohne massive Transferleistungen und zum Himmel stinkende soziale Differenzen im Euroraum (Renten-Eintrittsalter, Mindestlöhne, soziale Leistungen etc...) wird sich in Deutschland sonst kein Widerstand auf der Straße formieren.

Der Deutsche will bis zum Anschlag geknechtet werden - auch die mittleren Lohngruppen müssen es richtig spüren - sonst passiert nichts.
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20.09.2011 08:45 Uhr von verni
 
+4 | -2
 
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Wer in Gold: investiert hat, wird sich auch weiter an dieser Politik erfreuen, denn was diese Politik in der ganzen EU und vor allem in Germany und Frankreich treibt ist das verkaufen der eigenen Bürger und das regelrechte ausschlachten während der Goldpreis trotz künstlicher Bankendrückung weiter nach oben schiesst....Warum das so ist? Der Euro ist wie diese gesamte lächerliche Union, vollkommen im Eimer und das weiss sogar der Allerdümmste Bürger.

Die Verbrecher der Politik müssten schon heute für den Betrug an 80 Millionen Menschen in diesem Land zur Rechenschaft gezogen und hart verurteilt werden. Was wir die kommenden 2-4 Jahre erleben werden könnte im Falle dass das Volk aufwacht und sich vom Sessel erhebt, schnell ein Ende haben aber ich befürchte leider dass dies nicht passieren wird, der dumme Deutsche weiter "wählt" und es in einer Katstrophe enden MUSS.
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20.09.2011 09:49 Uhr von GreatManmadeRiver
 
+5 | -1
 
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interessantes Interview: Prof. Bernd Senf: Der Euro ist eine Fehlkonstruktion und wird am Ende scheitern.
http://www.youtube.com/...
Allerdings ist die Eurokrise zugleich auch eine Geldsystemkrise, weil Staaten an ihre Schuldengrenze kommen.
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20.09.2011 12:40 Uhr von SN_Spitfire
 
+7 | -1
 
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schon krass: da sagt eine umsatzorientierte Firma aus den USA, was Italien für eine Kreditwürdigkeit hat und schon bricht Panik aus.
Manche haben sie doch nicht alle...
Diesen Ratingagenturen muss man das Handwerk legen. Es kann doch nicht sein, dass einer sagt: "Der Supermarkt ist Scheisse" und aus dem Grund fortan keiner mehr bei dem Supermarkt einkaufen will, obwohl man bisher gesehen hat, wie er sich um alles bemüht.

Bin echt gespannt, wo man in 5-10 Jahren steht. WIRKLICH! Angesichts der jetzigen Lage kanns doch bald nur noch rückwärts gehen...
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20.09.2011 14:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Berlusconi hat vergessen die Mädels aus seinen Bunga-Bunga-Partys bei der Ratingagentur vorbei zu schicken, Sonst hätte Italien jetzt AAA.
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21.09.2011 12:47 Uhr von jens3001
 
+0 | -0
 
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@BaronMünchhausen: Was sagen die Linken eigentlich dazu? Widersprechen sie nur oder haben sie auch realistische Gegenvorschläge?
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22.09.2011 10:48 Uhr von jens3001
 
+0 | -0
 
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Bleissy: Nee, so war das nicht gemeint.

Der Baron ist nur sehr aktiv wenns darum geht Fehler aufzuzeigen, diversen Parteien Fehler anzukreiden usw. (im übrigen stimme ich zu 99% mit dem Baron überein),
hat aber selten etwas konstruktives geschrieben wie die Fehler den vermieden werden könnten.

Und in letzter Zeit ist mir halt aufgefallen, dass er über fast alle Parteien negatives zu berichten weiss.. ausser den Linken.


Deswegen meine Frage.

Ich will ihn im übrigen damit nicht herunterreden. Mich interessiert eine ernsthafte Antwort dazu. Der Baron scheint zumindest ein sehr gutes Auge für die Fehler der meisten Parteien zu haben.

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