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Branchenverband klagt gegen Umsatzsteuerbefreiung der Deutschen Post

Die Konkurrenten der Deutschen Post wollen es sich nicht länger gefallen lassen, dass der Briefdienst des gelben Riesen teilweise von der gesetzlichen Umsatzsteuer befreit ist, sie selbst aber für alle Dienstleistungen Umsatzsteuer abführen müssen.

Der Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) hat daher eine Klage gegen das Bundeszentralamt für Steuern angestrengt. Dem Amt obliegt die Entscheidung, ob es sich bei einer Postleistung um einen Universaldienst handelt. Dabei werde die Deutsche Post bevorzugt, moniert der BdKEP.

Die Voraussetzungen für den Universaldienst, wonach nur Postdienstleister berücksichtigt werden, die flächendeckend tätig sind und mindestens 12.000 eigene Filialen haben, seien "allein auf die Deutsche Post zugeschnitten", sagte der BdKEP-Vorsitzende Rudolf Pfeiffer. Das verzerre den Wettbewerb.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Post, Konkurrenz, Deutsche Post, Befreiung, Umsatzsteuer
Quelle: www.dvz.de

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19.09.2011 18:09 Uhr von Rob550
 
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Richtig so Es existiert nämlcih ein Vertrag, der zu Zeiten des Postmonopols geschlossen wurde. In dem steht, dass die Deutsche Post keine Umsatzsteuer zahlen muss, wenn mind. 90% der täglichen Briefpost am nächsten Werktag zugestellt wurde. Inzwischen gibt es unzählige Tests und Studien, wo bewiesen wurde dass die tägliche Post nur zu ca 60% am näcshten Werktag zugestellt worden ist. Zerschlagt endlich die relikte des alten Postmonopols!!!

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