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Frau hatte Parkplatzsuche als Arbeitszeit abgerechnet - Kündigung

Das Bundesarbeitsgericht hat jetzt bestätigt, dass die Suche nach einem Parkplatz nicht als Arbeitszeit geltend gemacht werden darf.

Im konkreten Fall wurde der Mitarbeiterin einer Krankenkasse gekündigt, weil sie täglich 13 bis 28 Minuten mehr auf ihrem Gleitzeitstundenkonto aufgeschrieben hatte. 2008 beobachtete der Arbeitgeber die Mitarbeiterin und verglich die Zeiten ihres Betretens des Gebäudes mit dem Stundenkonto.

Die Frau gab an, in dieser Zeit einen Parkplatz gesucht zu haben. Das Bundesarbeitsgericht wertete das Verhalten als vorsätzlichen Betrug und schweren Vertrauensbruch. Die Arbeitszeit beginnt laut Tarifvertrag an der Arbeitsstelle. Eine Kündigung ist auch ohne vorherige Abmahnung möglich.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frau, Urteil, Kündigung, Rauswurf, Parkplatz, Arbeitszeit
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2011 10:48 Uhr von Klopfholz
 
+3 | -19
 
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19.09.2011 11:50 Uhr von phal0r
 
+9 | -0
 
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@autor: Fast eine halbe Stunde sind also ein paar Minuten bei dir, ja? :)
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19.09.2011 12:22 Uhr von Jaecko
 
+6 | -0
 
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Also ein paar min eher gehen oder später kommen geht bei mir schon, aber dann wird die Zeit auch entsprechend früher/später gebucht. Ausser ich dressier ein Äffchen, das schon mal mit meiner Karte vorausläuft und sich an/abmeldet.
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19.09.2011 12:26 Uhr von w0rkaholic
 
+7 | -2
 
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Normalerweise bin ich ja für gestärkte: Arbeitnehmerrechte, aber die Frau hier hat ja wohl den Bogen eindeutig überspannt - in meinen Augen eine völlig gerechtfertigte Kündigung.

Ich wäre sogar dafür, dass die Frau die zuviel abgerechnete Zeit noch an Ihren Arbeitgeber zurückzahlen muss mit Zinsen + Aufwandsentschädigung etc.
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19.09.2011 13:04 Uhr von Klecks13
 
+9 | -1
 
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@ aspartam_gift: Mal abgesehen davon, dass das bei weitem nicht auf alle Kassen zutrifft: Was genau hat das jetzt mit der News zu tun?

Hier geht es darum, dass eine Mitarbeiterin in erheblichem Umfang Arbeitszeit geltend machte, die sie nie geleistet, ihren Abeitgeber somit betrogen hat. Dass der Arbeitgeber eine Krankenkasse war, ist dabei völlig unerheblich.
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19.09.2011 14:04 Uhr von Klopfholz
 
+0 | -1
 
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@phal0r: Die News ist eher die Spitze des Eisberges. Aber grundsätzlich reichen schon ein paar Minuten aus um eine Kündigung zu rechtfertigen. Lies mal die Quelle.
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20.09.2011 18:42 Uhr von 2MAD4U
 
+1 | -0
 
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@autor: macht jeder ? also mir ist sowas im traum noch nicht eingefallen ...
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21.09.2011 13:12 Uhr von rubberduck09
 
+0 | -0
 
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Ich seh das nicht ganz so Schwarz-Weiß: Wenn bei einer Firma _absichtlich_ zu wenig Parkplätze vorhanden sind ´um die Mitarbeiter zum frühen kommen zu bewegen´ ist das schon auch Schuld vom Arbeitgeber.

Denn für 100 Mitarbeiter nur 80 Parkplätze: 20 ziehen da immer den Kürzeren.

Ansonsten: bei meinem aktuellen Arbeitgeber gibts gar keine Parkplätze -> keine unfaire Behandlung und judd. Der Weg zur Arbeit ist nunmal mein Problem und ned das des Arbeitgebers.

Allerdings sollte die Politik mal Wert darauf legen, daß die Arbeitgeber auch drauf schauen, daß die Arbeitnehmer zur Arbeit kommen können. Was ist denn mit der Stelle, die mit den Öffis nicht erreichbar ist aber auch nix zu parken? Wie soll man denn da hinkommen? Taxi vielleicht?

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