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Frau hatte Parkplatzsuche als Arbeitszeit abgerechnet - Kündigung

Das Bundesarbeitsgericht hat jetzt bestätigt, dass die Suche nach einem Parkplatz nicht als Arbeitszeit geltend gemacht werden darf.

Im konkreten Fall wurde der Mitarbeiterin einer Krankenkasse gekündigt, weil sie täglich 13 bis 28 Minuten mehr auf ihrem Gleitzeitstundenkonto aufgeschrieben hatte. 2008 beobachtete der Arbeitgeber die Mitarbeiterin und verglich die Zeiten ihres Betretens des Gebäudes mit dem Stundenkonto.

Die Frau gab an, in dieser Zeit einen Parkplatz gesucht zu haben. Das Bundesarbeitsgericht wertete das Verhalten als vorsätzlichen Betrug und schweren Vertrauensbruch. Die Arbeitszeit beginnt laut Tarifvertrag an der Arbeitsstelle. Eine Kündigung ist auch ohne vorherige Abmahnung möglich.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frau, Urteil, Kündigung, Rauswurf, Parkplatz, Arbeitszeit
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2011 10:48 Uhr von Klopfholz
 
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19.09.2011 11:50 Uhr von phal0r