18.09.11 17:19 Uhr
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Kommt bald der erste Cadillac mit Atomantrieb?

Ist das der Weg zum Antrieb der Zukunft? Fahren unsere Autos bald mit Kernenergie statt mit Öl oder Strom?

Wenn es nach dem amerikanischen Autobauer Cadillac geht, ist das zumindest vorstellbar. Anstelle von Uran soll allerdings Thorium im Reaktor zum Einsatz kommen. Dieser Stoff soll dann einen Laser arbeiten lassen, welcher wiederum Wasser zu Dampf macht.

Dieser würde dann eine Turbine antreiben. Runde 350 PS soll das System erzeugen können. Wegen seiner kompakten Bauweise und geringem Gewicht wäre es ideal für den Einsatz in Autos.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Zukunft, Atom, Antrieb, Cadillac
Quelle: www.dnews.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2011 17:33 Uhr von masteroftheuniverse
 
+13 | -32
 
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18.09.2011 17:59 Uhr von georgygx
 
+16 | -2
 
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haha: wieso nicht ?

jeder der sich dann so ein auto kauft wird direkt als terrorist verdächtigt weil er dann eine schmutzige bombe hat :D
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18.09.2011 18:03 Uhr von masteroftheuniverse
 
+15 | -31
 
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18.09.2011 18:16 Uhr von kirgie
 
+13 | -11
 
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@masteroftheuniverse: Es gibt bereits Verfahren wie man Atommüll entsorgen/Wiederverwerten könnte. Jemand müsste sie nur bezahlen... z.B. jemand der mit Atomenergie Geld verdient.
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18.09.2011 18:30 Uhr von masteroftheuniverse
 
+4 | -18
 
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18.09.2011 18:59 Uhr von Sopha
 
+3 | -13
 
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18.09.2011 19:02 Uhr von masteroftheuniverse
 
+5 | -20
 
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18.09.2011 19:04 Uhr von Patreo
 
+1 | -4
 
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Erinnert mich irgendwie an Fallout3: http://www.youtube.com/...
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18.09.2011 19:08 Uhr von willi_wurst
 
+3 | -3
 
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... und da regen die amis sich über die iraner auf. lächerlich !!!
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18.09.2011 19:53 Uhr von masteroftheuniverse
 
+5 | -19
 
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18.09.2011 20:51 Uhr von Sh@dowknight99
 
+9 | -5
 
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@Antipro: Sorry, aber da kommt viel Inhaltsleere rüber unter dem Deckmantel eines "ausgebildeten Physikers" und einem Übermaß verwendeter ";-)" Smilies. Ich habe zwar kein Physik studiert, sondern Werkstoffwissenschaften, hatte hier aber neben vier Semester Physik auch noch Chemie im Grundstudium. Deshalb vermag ich auch zu sagen, dass die bio-/chemischen Prozesse weitaus relevanter sind als die Physik.

Dein Belächeln von Alphastrahlern zeugt von zu wenig makroskopischem Denken. Natürlich lassen sich diese mit einfachen Mitteln abschirmen, aber darum geht es beim Sicherheitsgedanken nicht. Wichtiger ist die Tatsache, dass - sofern Alphastrahler bei einem Unfall freiwerden - diese bei Resorption durch den Körper fatale gesundheitliche Auswirkungen haben. (Siehe Chernobyl/Fukushima, bzw. Vergiftungen mit Polonium -> dem KGB Agenten hat ein "Karton" leider wenig gebracht..).

Deine Beispiele für die Anwendung von Thorium in optischen Gläsen und als Schweisszusatz bei WIG sind leider auch hinfällig, da hier bereits seit Jahrzehnten Alternativen im Einsatz sind, eben WEGEN der Radioaktivität dieses Materials. Siehe dazu folgende Artikel:

http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...

Hinzu kommt natürlich wie immer noch das Problem der End-/Lagerung. Da Strahlung neben der Radikalbildung in Lebendzellen auch das Gefüge von Metallen/Gläsern zerstört/porosifiziert, gibt es momentan kein "Allheilmittel", um den radioaktiven Abfall auf längere Sicht sicher zu speichern/sichern.
Das Vitrifizieren (Verglasen), wie es mit schwach radioaktivem Abfall momentan praktiziert wird ist nur auf kurze Sicht eine Option. Über längeren Zeitraum wird auch hier die amorphe Struktur des Glases angegriffen und zerstört, ohne das dazu höhere Temperaturen von Nöten wären. Allein die Alphastrahlung trägt hier auf mikromolekularer Ebene dazu bei, dass sich das Trägermaterial mit der Zeit auflöst, bzw bei Metallen zu einer erhöhten Strukturinstabilität führt.

Klar wird einem so eine alternative Antriebsmöglichkeit auf Lobbyebene groß angepriesen, weil sich hier keiner über die Konsequenzen Gedanken machen muss, hierfür sind die Leute im Hintergrund zuständig, welche die Dummheiten dann über Workarounds und wahnwitzige Ingenieurskunst kompensieren müssen..
Das wird dann aber vor Publikum gerne Verschwiegen, bzw kleingeredet. Unobtanium gibt es eben leider auch nur in Hollywood. ";-)"

Also bitte besser informieren und nicht auf die Ahnungslosigkeit der Leser hier pochen ohne auch nur einen Funken Kompetenz walten zu lassen. In dem Alter würde ich eigentlich einen größeren Horizont erwarten.
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18.09.2011 21:11 Uhr von buzzensteiner2008
 
+4 | -3
 
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@ Masteroftheuniverse: "sonder darum dass noch mehr strahlender abfall anfällt dessen entsorgung bis heute nicht geklärt ist.."

Haben wir nicht irgendwo im Osten ein riiiiiesenverseuchtes Gebiet, bei dem wir die nächsten zigtausend Jahre schon betonkuppeln und andere Konstruktionen zur "Endlagerung weil nix mehr rettbar" zahlen und alles weitläufig abgeschirmt haben ?

Warum karren wir den restlichen Atommüll nicht einfach mt dazu ? Die Gegend iss eh für Jahrtausende nicht nutzbar- und wenn wir den rest auch noch mit dazuknallen macht´s den kohl auch nicht mehr fetter- Kohle wird sowieso reingebuttert werden und Material ebenso-

Ich sehe kein Endlagerproblem- wenn Tchernobyl voll ist, kommt der Rest nach Fukushima...

Wir haben bereits 2 weitläufig verseuchte aund abgeriegelte Gebiete, da können wir den ganzen Dreck ruhig auch noch hinkarren- vereucht ist verseucht- schlimmer wids schon nicht werden...

Wie ich diese ganzen Öko terroristen hasse ( nicht daß ich hier einen so betiteln will- ich hoffe es ist klar was ich meine)die gegen Atomkraft sind: es ist eine wichtige Technologie und das abwürgen der Forschung und dieser super-öko-wähler-konforme-sofortausstieg ein großer Fehler... Wir haben schonmal fast wegen unserer "tollen ethik" fast einen wichtigen wissenschaftlichen Zweig verloren (Stammzellenforschung), was ein Glück daß es in Deutschland bei den Politikern oftmals heißt: heute so, morgen so, was interessiert mich mein geschwätz von gestern...

[ nachträglich editiert von buzzensteiner2008 ]
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18.09.2011 21:32 Uhr von Sh@dowknight99
 
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@buzzensteiner2008: ziemlich engstirnige Sicht auf die Dinge. Zur Energiegewinnung ist diese Technologie eben NICHT wichtig/notwendig (Dabei schließe ich Kernforschung selbstverständlich aus). Die Kosten, die für Instandhaltung und Nachsorge ausgegeben werden, übersteigen die herkömmlicher Kohle/Gaskraftwerke bei weitem. Atomkraft ist weder billig noch sauber. Lediglich die Tatsache, dass im Schadensfall der Betreiber nicht mittelbar haften muss wahrt den Schein der günstigen Alternative. Wenn ich mir vor Augen halte, dass die Ukraine 5% ihres Brutt