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Frau erstritt 13.000 Euro wegen einer "falschen" Stellenanzeige

"Geschäftsführer gesucht", so lautete die Überschrift einer Stellenzeige eines Unternehmens. Eine Frau bewarb sich auf die Stelle und wurde bei der Auswahl der Bewerber nicht berücksichtigt.

Deshalb verklagte die abgelehnte Bewerberin die Firma, denn ihrer Meinung nach enthielt die Stellenanzeige eine geschlechtsbezogene Benachteiligung, weil die Überschrift weder den Zusatz "/in" noch eine Ergänzung "m/w" enthielt.

Das Oberlandesgericht Karlsruhe gab ihr schließlich Recht und sprach ihr eine Entschädigung von 13.000 Euro zu. Die Formulierung widerspreche dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Die Summe entsprach etwa einem Monatsgehalt der entsprechenden Stelle.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Euro, Diskriminierung, Geschäftsführer, Stellenanzeige
Quelle: www.n-tv.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2011 16:44 Uhr von Kamimaze
 
+81 | -7
 
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Die Dame sollte mit den 13.000 Euro sehr sparsam umgehen, denn wenn sich unter den Unternehmen herumspricht, was das für eine Person ist, wird sie sicher nie eine neue Stelle finden.
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18.09.2011 16:51 Uhr von Borgir
 
+8 | -12
 
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@Autor: das ist schon gängige Praxis. Viele Leute "verdienen" so Geld. Wobei man sagen muss: Wer in der heutigen Zeit ein so formuliertes Stellenangebot veröffentlicht darf sich nicht wundern. Gut finde ich das, was die Dame da gemacht hat nicht, aber es gibt eben viele Leute, die dieses System nutzen um zu Geld zu kommen. Da geht es weniger um bestimmte Personen als um Dummheit der betroffenen Unternehmen. Man kann auch kurz schreiben, dass die Bewerbung aufgrund der Qualifikationen nicht berücksichtigt werden kann. Ich denke so wäre man einer solchen Klage aus dem Wege gegangen. Ansonsten heißt es: Neutral Stellenausschreibungen und fertig.
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18.09.2011 16:59 Uhr von Kamimaze
 
+27 | -9
 
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@Borgir: Also, ich denke aber schon, dass das Unternehmen selbst entscheiden kann, ob es lieber einen Mann oder eine Frau einstellen will, oder? Wenn nicht, dann verstößt das meiner Meinung nach gegen die Freizügigkeit, denn der Gesetzgeber kann einem Unternehmen wohl kaum vorschreiben, wen es einstellen möchte bzw. nicht einstellen möchte.
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18.09.2011 17:04 Uhr von Kamimaze
 
+28 | -34
 
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Ergänzung: Mal zum nachdenken:
Warum sind wohl die weitaus meisten Geschäftsführer und Vorstände männlich? Weil es sich bewährt hat.
Warum werden Frauen unterdrückt? Weil es sich ebenfalls bewährt hat.
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18.09.2011 17:12 Uhr von Bayernpower71
 
+48 | -7
 
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Kamimaze: männliche Führungspersonen können "nicht" schwanger werden. Das hat nichts mit Benachteiligung zu tun. Ist einfach Fakt. Schade das dieses Gericht der Tussi auch noch Recht gegeben hat.

Einschränkung der unternehmerischen Freiheit. Wenn ich als Chef nur Kerle will sollte das mir überlassen sein. Nicht Gerichten. Blödsinniges Urteil.

Edit:
Langsam brauchts dank Alice Schwarzer nen Zentralrat für Männer. Wer gründet mit? ^^

[ nachträglich editiert von Bayernpower71 ]
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18.09.2011 17:52 Uhr von KingPiKe
 
+12 | -6
 
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Naja Gleichberechtigt geht die Welt zu Grunde....
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18.09.2011 18:02 Uhr von syndikatM
 
+38 | -1
 
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hier: werden ständig in stellenanzeigen putzfrauen gesucht, verkäuferinnen, etc.
ein kerl dürfte die also jetzt verklagen? oder gilt das nur für weiber?
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18.09.2011 18:36 Uhr von Pils28
 
+15 | -3
 
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@syndikatM: Nein, Gleichheit gilt nur für Frauen. Dabei kenne ich viele Frauen, die an sich die Schnauze voll von Emanzipation haben und endlich konsequent Frau in allen Lebenslagen sein wollen. Jede, die ich bisher gefragt habe, will einen Chef, keine Chefin, wollen zum Essen eingeladen werden und einen Rock anstelle von einem Hosenanzug tragen.
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18.09.2011 18:50 Uhr von Perisecor
 
+18 | -1
 
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@ syndikatM: Das gilt natürlich nur für Frauen. Es ist auch völlig in Ordnung, wenn man bei gleicher Qualifikation Frauen/Behinderte bevorzugt.
Aber Männer? Nein. Einer meiner Bekannten ist ein eher schmächtiger Mann, der aufgrund früherer traumatischer Erfahrungen Tiefgaragen o.ä. kaum betreten kann.
Sein Arbeitgeber hat ihm desahlb einen "Frauenparkplatz" speziell zugewiesen.

Eine tolerante emanzipierte Mitarbeitern macht seitdem riesigen Stunk - obwohl die Frauenparkplätze sowieso nicht alle belebt waren.
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18.09.2011 19:08 Uhr von LastButNotLeast
 
+12 | -1
 
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das: ganze liest sich wie ein schlechter witz...
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18.09.2011 19:33 Uhr von Leeson
 
+9 | -3
 
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Im Büro: der Firma meiner Eltern sitzen inzwischen nur noch Männer.
Warum? Weil meine Eltern kein Bock mehr auf Zickenkrieg haben. Die letzte Frau ist ständig wegen ihrer Kinder zuhause gewesen und das ist für eine kleines Unternehmen einfach nicht tragbar... Meine Mutter musste ihre Arbeit mitmachen und saß 14 Std. im Büro.
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18.09.2011 19:43 Uhr von Speckter
 
+3 | -2
 
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hatten wir auch schon durch: es klingt hart ist aber so agg paragraph 1: niemand darf wegen sein geschlecht, herkunft.....benachteiligt werden.
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18.09.2011 20:31 Uhr von Götterspötter
 
+9 | -1
 
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gut zu wissen :): Werde mich gleich mal bei Germany next Topmodel bewerben :) und wehe die lehnen mich ab, weil ich ein Mann bin ....

So ein Topmodel verdient doch eigentlich recht übig :)

Ich lese glaube ich ab morgen zuerst die Stellenanzeigen in der Tageszeitung :) dann kann ich meinen Job wohl bald aufgeben - mit ein bischen Glück :)


[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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18.09.2011 20:35 Uhr von Donkanallie
 
+16 | -2
 
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Was hält das Gleichstellungsgesetz eigentlich von der gängigen Floskel " Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt eingestellt" Hat wenig mit Gleichstellung zu tun meiner Meinung nach...Ob bei Unterhalt,Sorgerecht, in der Schule, an der Uni, bei Stellenausschreibungen, Wohnungsbesichtigungen, ja sogar im Parkhaus wird man als Mann regelmäßig aufgrund seines Geschlechtes diskriminiert. Nur das darf man ja nicht sagen, sonst ist man ein Jammerlappen...es lebe der Feminismus! -.-
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18.09.2011 21:08 Uhr von Lenzilein009
 
+5 | -1
 
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Ich bin sehr für gleichberechtigung, aber das ist einfach lächerlich!
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18.09.2011 21:35 Uhr von Johnny Cache
 
+10 | -0
 
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Alles Blödsinn: Wenn Frauen doch immer so benachtiligt und bei gleicher Qualifikation und Leistung schlechter bezahlt werden, wäre es absolut unlogisch daß überhaupt noch Männer eingestellt werden, schließlich hätten diese ein schlechteres Preis/Leistungs-Verhältnis. Das allein kann es nun wirklich nicht sein.

Auch ich habe schon Abteilungen mit Frauen erlebt die vor lauter Zicken gar nicht mehr zum Arbeiten gekommen sind. Weil sie dann nichts mehr gebacken bekommen haben wurde tatsächlich eine weitere eingestellt, welche ungefähr wie drei der Zicken geschafft hat. Als das Arbeitsvolumen dann wieder zurück ging wurde natürlich genau sie auch wieder abgesägt, schließlich sind die vielen Jahre Betriebszugehörigkeit der anderen mehr Wert als die Arbeit der neuen.
Manchmal kann man echt nicht so viel essen...
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18.09.2011 22:34 Uhr von totseinmachtimpotent
 
+5 | -1
 
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Geschäftsführer: ist ein Beruf!

korrekt hat kein Beruf ein Genus!

es gibt den Arzt, fertig ob Frau oder Mann, bei allen weiblichen Berufen gibts kaum Männer namen oder nur neu hinzugefügte.

ein Pilot ist ein Pilot, ob Mann oder Frau -.- und dass man dies durchlässt, vlt war sie einfach nur dumm, und wenn jemand nen Mann sucht darf er das wohl! ist doch seine Schuld wenn die Männer zu dumm sind und er ne fähige Frau übersieht.

jetzt will man uns schon vorschreiben wen wir einstellen wollen...
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18.09.2011 23:37 Uhr von Jens002
 
+2 | -0
 
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webmasterin: neulich erst gelesen? Was bitte ist ein webmasterin?
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18.09.2011 23:38 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -1
 
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@Perisecor: Es wird langsam so lächerlich, ich hoffe der Name spricht sich rum und so eine Frau kriegt nie wieder nen Job.

@Perisecor
Solche Frauen hätten es mal verdient das die Bild über sie schreibt und nicht positiv.
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19.09.2011 02:05 Uhr von tomas030
 
+3 | -1
 
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ne ne: so ein schwachsinn ! wenn ich das schon lese also wenn da nicht geschäftsführer m/w oder geschäftsführerin steht sondern einfach sucht geschäftsführer dann würde ich auch davon ausgehen das die nen mann suchen - wo fühlt die sich da benachteiligt ? wenn nur führer dasteht dann is das die männliche form

würde irgendwo ne masseuse gesucht und ich bewerb mich als kerl bin ich dann auch benachteiligt ? weil die kein w dahinter stehn haben ? wenn man alle leute auszahlen würde die sich irgendwo benachteiligt fühlen .... auweia!!!
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19.09.2011 02:09 Uhr von tomas030
 
+1 | -3
 
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naja: boa also 13.000 möcht ich auchma im monat verdienen .

und arme schweine bei uns leben von 300 € hartz4 wo noch telefon ,stadtwerke, etc abgehen

man is das ne welt ich wette in dem job macht die auch nix außergewöhliches . wäre sie bombenräumdienst würd ich es verstehn da sie ihr leben aufs spiel setzen aber so ....
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19.09.2011 05:19 Uhr von evildeeds
 
+5 | -1
 
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ich hab das gefühl das gleichstellung nur für frauen da ist.

wenn jemand ausschließlich eine weibliche führungskraft als stelle ausgeschrieben hätte dann wäre das kein problem
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19.09.2011 08:25 Uhr von artefaktum
 
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@Kamimaze: "Wenn nicht, dann verstößt das meiner Meinung nach gegen die Freizügigkeit, denn der Gesetzgeber kann einem Unternehmen wohl kaum vorschreiben, wen es einstellen möchte bzw. nicht einstellen möchte."

Wenn der Arbeitgeber das sachlich begründen kann sicher. Beispielsweise wenn die Stellentätigkeit harte körperliche Arbeit vorsieht. Da sind Männer Frauen in der Tat biologisch überlegen.

Nur wie willst du das bei einer Stelle für eine Geschäftsführertätigkeit begründen? Frauen sind von Natur aus nicht weniger intelligent, lernfähig, sozial kompetent, (und was eine solche Stelle sonst noch für Anforderungen hat) als Männer.

(Freizügigkeit ist übrigens juristisch etwas völlig anderes).
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19.09.2011 08:55 Uhr von Perisecor
 
+4 | -1
 
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@ artefaktum: Selbst mit knallharter körperlicher Arbeit kommt man kaum noch weiter.

Mir sind Fälle bekannt, in denen dann eben gesagt wurde, dass man halt zwei Frauen einstellen soll (!) bzw. es auch "Frauen" gibt, die sehr wohl sehr schwere körperliche Arbeit verrichten können.

Leider wurde mir bisher nicht zugetragen, wo man solche Frauen finden kann...


@ tomas030

Ist schon unglaublich. Ein Geschäftsführer eines größeren Mittelständlers (davon gehe ich bei 13k mal aus) verdient mehr als ein in der sozialen Hängematte lebender Mensch. Ist echt eine total verrückte Welt....
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19.09.2011 10:19 Uhr von SystemSlave
 
+5 | -1
 
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Das ist doch ein Witz? Erstmal kann ich doch Selber entscheiden wem ich in meine Firma einstellen möchte und wenn man dufür nunmal keine Frau haben möchte muss Sie sich damit abfinden.

Aber Nein da hat der Gesetzgeber dafür gesorgt das man sich als Frau überall reinklagen kann aber wenn ein mann Diskriminiert wird soll er sich nicht so anstellen.

Naja So lernt man dazu dasnächstemal wird die Stellenazeigen Politischkorrekt geschreiben und die Weiblichen bewerbungen werden anschließend durch den Aktenschredder gejagt.

Nicht für ungut liebe Frauen aber wer meint sich selbst immer ne Opferrolle geben zu müssen hat selber schuld wenn er so behandelt wird.

Das ist wie Frau darf Mann Verprügeln, hat wenn er den zurück schlägt ist das geschreie groß. Wenn man nicht einstecken kann sollte man halt nicht austeilen, egal ob Mann oder Frau.

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