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Schweizer Neurologe warnt vor zu vielen Bildern vom Gehirn

Der Schweizer Neurologe Jürg Kesselring warnt angesichts des enormen Fortschritts von bildgebenden Verfahren in der Diagnostik, vor zu vielen Hirnbildern, die gemacht werden. Auf einem Vortrag für die Schweizerische Epilepsie-Stiftung kritisierte er die moderne Neurowissenschaft.

Nach Kesselrings Meinung, wird zu viel Wert auf die bildgebende Diagnostik und zu wenig Augenmerk auf den Mensch selbst gelegt. Allein Zürich hat kürzlich über 20 Millionen Franken für die modernsten MRT und CT Geräte ausgegeben.

Besonders gefördert wird hier die Hirnforschung und das Erforschen von psychischen Leiden. Nach Kesselring sind die bildgebenden Verfahren zwar wichtig, dennoch muss der Patient anhand von seiner Gesamtgeschichte behandelt werden. Das erste MRT Bild wurde inzwischen vor 30 Jahren gemacht.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schweiz, Gehirn, Psyche, Neurologie, MRT
Quelle: bazonline.ch

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2011 11:02 Uhr von ThehakkeMadman
 
+2 | -4
 
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Ein Auge zugedrückt Naja, die News geht noch durch...

Habe mich bisher wenig mit Neurologie beschäftigt. Meine Gedanken dazu: im Prinzip hat Herr Kesselring recht, aber werden die Bilder und statistischen Auswertungen nicht gerade deshalb so forciert, weil wir in diesem Bereich der Medizin noch in den Kinderschuhen stecken? Man bekommt den Eindruck, es gebe auf der einen Seite zu wenige Patienten, die von ihrem "Hausneurologen" betreut werden und auf der anderen zu viele Versuchskaninchen, welche wie Labormäuse behandelt werden...
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18.09.2011 12:18 Uhr von Miem
 
+17 | -1
 
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Ohne CT: hätte man mir den Schädel aufgesägt, um einen vermuteten Gehirntumor zu entfernen. Mit CT stellte man fest, dass es sich nicht um einen Tumor, sondern um extrem häufige Migräne (mit drei Schmerzattacken pro Woche) handelt.

Hier war das Bild ganz sicher angebracht!

[ nachträglich editiert von Miem ]

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