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Gaza-Bevölkerung von UN-Debatte ausgeperrt

1,5 Millionen Menschen leben derzeit im Gaza-Streifen, die meisten davon sind Palästinenser. Diese Gesamtheit ist von der bevorstehenden UN-Debatte um ein eigenständiges Palästina komplett ausgeschlossen. Schuld daran sind sowohl die Hamas, als auch die palästinensische Führung im Westjordanland.

Zur Untätigkeit verdonnert, hat die Bevölkerung, so ein Einwohner, nur aus dem Fernsehen erfahren, welchen Plan Mahmud Abbas verfolgt. Niemand kläre die Menschen in Gaza auf, oder sage, was die Zukunft bringe. Die Regierung von Abbas selbst hat keinen Einfluss, die Hamas hält die Fäden in der Hand.

Seit 2007 herrscht die Hamas in Gaza und errichtet seither einen islamischen Ministaat. Sie unterstützen den Vorschlag ihres Feindes aus dem Westjordanland nicht,sie widersprechen jedoch ebenfalls nicht. Es werde lediglich der Alleingang von Abbas und fehlende Absprache von ihnen kritisiert.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: UN, Debatte, Gaza, Bevölkerung, Mahmud Abbas
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2011 09:19 Uhr von FrankaFra
 
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Da soll nochmal einer durchblicken.
Ich hoffe, es ist halbwegs verständlich.

Also haben wir, wenn es nach Abbas geht, bald ein freies Palästina und immer noch 1,5 Millionen Menschen in Gaza?

Die Kritik am Alleingang ist eventuell berechtigt. Doch hat sich die Hamas eher selten als guter Zuhörer erwiesen, oder?
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21.09.2011 01:03 Uhr von ElChefo
 
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Seltsam das diese gutgeschriebene und an sich wichtige News dermaßen untergegangen ist. Scheinbar sind die Leute hier ebenso wie in gewissen "Regierungsriegen" nicht an konstruktiven Debatten interessiert.

Zum Thema an sich... es ist doch arg befremdlich, das zwar immer gern das Thema "die Armen, die Unterdrückten von Gaza" aufgegriffen wird, aber nun, wo man sich an einem Prozess hätte beteiligen können, wieder über die Köpfe der Menschen hinweg agiert wird. Ähnlich, wie die Terrorakte der Hamas auch grösstenteils auf dem Rücken Unbeteiligter aller Seiten ausgetragen werden.

...und am Ende wird es wieder heissen, Israel unterdrücke ja generell sowieso alles.
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03.11.2011 15:39 Uhr von erw
 
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hypothetisch wenn palästina es wirklich schafft, als staat anerkannt zu werden (mit oder ohne israels ja), wird das problem mit dem zerklüfteten land bleiben. sofern palästina dann irgendwann mit israel immer friedlicher auskommt, man gegenseitig verträge für handel usw. eingehen wird und sich näherkommt, wird es auf laaaaange sicht hinaus vielleicht auf ein gemeinsames land hinauslaufen. israel ist sowieso schon ein zu kleines land, gaza und westjordanland noch kleiner. man wird sich letztendlich aufeinander einstimmen, sobald man sich aneinander gewöhnt hat. israel versteht sich ja als laizistischer staat.

im gegensatz zu pakistan und indien, wo die muslemischen inder von vornherein in ein für sich beanspruchtes land im westen indiens zogen udn pakistan gründeten, wollen israeli sowie die palästinenser auf dem gleichen fleck leben. (falls jemandem dieser vergleich in den sinn kommt)

alles nur hypothetisch anhand grundlegender probleme.

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