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Euro-Krise: Wolfgang Schäuble rügt Philipp Rösler

Am Samstag äußerte sich Wolfgang Schäuble zu den Äußerungen Philipp Röslers in Bezug auf Griechenland. Mit scharfen Worten stellte er klar, dass er zwar nicht ändern könne, wenn Menschen in der Demokratie frei reden würden, Euro-Themen seien im Endeffekt aber Sache des Finanzministers.

Wirtschaftsminister Rösler hat diese Woche seine Gedanken geäußert, in denen er die Möglichkeiten einer Insolvenz Griechenlands erläuterte (ShortNews berichtete). Christine Lieberknecht (CDU) fragte darauf, wie viel weiter entfernt als die Griechen denn die FDP von der Insolvenz sei.

Schäuble führte weiter aus, Rösler solle demnächst seine Äußerungen gut überdenken. Denkverbote seien zwar falsch, jedoch sei das Gegenteil nicht etwa ein Redegebot. Eine direkte Spitze gegen Rösler, der vor Denkverboten im Hinblick auf Euro-Stabilisierungspläne warnte.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Krise, Griechenland, FDP, Wolfgang Schäuble, Philipp Rösler
Quelle: www.focus.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2011 09:16 Uhr von FrankaFra
 
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Der Spruch der Lieberknecht ist so scharfzüngig, den musste ich einfach mit-einbauen, auch wenn es eigentlich um Schäuble und Rösler ging.

Ich mag beide Kontrahenten nicht besonders, von daher ist es mir relativ egal, ob das junge Handtuch oder der alte Meckerzausel recht hat.
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18.09.2011 14:03 Uhr von FrankaFra
 
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AntiPro / WegMitFerkel: An sich habt ihr schon recht, aber ihr müsst die Aussage im Zusammenhang mit dem Nebensatz betrachten. Und zwar meint er ja, dass er für die Redefreiheit ist, aber Regierungsangstellte nicht dauernd offen alles rausposaunen müssen.

In einer Firma würden Äusserungen der oberen Etage in einem laufenden Prozess auch gerügt, weil dadurch Gerüchte und Halbwahrheiten in Umlauf gebracht werden könnten.

Ich glaube, so ist das gemeint.

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