"Fortsetzungen laugen die Studios aus" - Entwickler kritisiert Games-Industrie
Fortsetzungen erfolgreicher Titel sind in der Videospiel-Industrie längst so üblich, dass nicht mehr allzu viele Games ohne eine Zahl am Ende ihres Titels zu finden sind. Eine Entwicklung, die zwar nachvollziehbar ist, aber nicht selten auch kritisch beäugt wird.
Mit Clint Hocking äußerte sich kürzlich der Chefentwickler von "Far Cry 2" in kritischer Weise zur aktuellen Sequel-Politik. So würde der inzwischen übliche Release-Intervall von knapp einem Jahr zwar die Entwicklungskosten senken und recht sichere Verkäufe generieren.
Das schnelle Nachlegen lauge die Entwicklerstudios allerdings auch aus und Fans würden der Serie schneller überdrüssig. Fortsetzungen sollten nach Hockings Ansicht tief greifende Weiterentwicklungen ihrer Vorgänger darstellen, nur dann würden sie Sinn machen.