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Gesetzliche Krankenversicherung: Beitragsbemessungsgrenze steigt 2012 erneut

Ab 2012 wird sich die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung erhöhen. Momentan liegt die jährliche Beitragsbemessungsgrenze bei 45.550 Euro. Ab 2012 soll sie 45.900 Euro betragen.

Besserverdiener müssen somit ihr Bruttogehalt bis zu dieser Grenze für die Beitragsberechnung heranziehen lassen. Im Maximalfall zahlen die Bestverdiener damit monatlich 8,22 Euro mehr. Der höchstmögliche Krankenversicherungsbeitrag beträgt durch die neue Beitragsbemessungsgrenze monatlich 592,88 Euro.

Auch die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) bzw. Versicherungspflichtgrenze, ab dem der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung möglich ist, steigt von jährlich 49.500 Euro auf 50.850 Euro.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Grenze, Krankenversicherung, Beitragsbemessung
Quelle: www.gesundial.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2011 21:29 Uhr von shadow#
 
+8 | -3
 
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Na danke Solidarität wie aus dem Bilderbuch.
Dem FDP-Bilderbuch...
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16.09.2011 21:39 Uhr von David_blabla
 
+7 | -5
 
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w0w: crushial - ich bin total beeindruckt!!! + von mir
;)


@über mir
wer rechnen kann ist klar im Vorteil... LöL

[ nachträglich editiert von David_blabla ]
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16.09.2011 21:56 Uhr von KingPiKe
 
+10 | -1
 
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Hui Gibt ja auch noch so viele "Besserverdiener" in Deutschland... ;)
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16.09.2011 22:03 Uhr von charlydw
 
+17 | -5
 
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@Terrorstorm: Open End, so so.
Ich zahle das maximum, war die letzten 10 Jahre genau einen Tag krankgeschrieben und muss mir meine Heuschnupfentabletten noch selber kaufen. Ich bin ja gerne solidarisch, aber alles hat so seine Grenzen...
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17.09.2011 00:38 Uhr von dumm78
 
+3 | -1
 
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eine bande von berufsverbrechen nichts anderes sind krankenkassen.
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17.09.2011 02:28 Uhr von Hugh
 
+12 | -5
 
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Das System ist voller Schildbürgerstreiche besonders an meine beiden Vorredner: Das ganze geht noch absurder.

Denn angeblich leben wir ja in einer "Bildunsrepublik", in der "lebenslanges Lernen" gilt. Was hat das mit dem Thema "Krankenkasse" zu tun?
Tja, ich kann nur jedem Raten, sich ein Studium ab 30 als Fortbildung genau zu überlegen. Wer auf die Idee kommt, wird mit folgender Situation belohnt:

- In Deutschland existiert Krankenversicherungspflicht

- Da ein Student offiziell als Hauptjob das Studium hat (eine Tatsache, die weitreichende Konsequenzen hat), müsste eigentlich ein Arbeitgeber den Krankenkassenanteil zahlen. Da die Uni aber selber Geld will (Studiengebühren, Sozialbeitrag), ist hier natürlich nichts zu erwarten.

- Also muss der Student über 30 in die "freiwillige Krankenversicherung" (ein Hohn) zwangsweise eintreten.
Kostenpunkt: 145,64 Euro/Monat!!

- Es wird also so getan, als habe der Student ein Monatseinkommen von ca. 802 Euro. Wenn er es nicht hat => Pech gehabt.

- Nun könnte man natürlich arbeiten gehen. Von einem 400-Euro-Job zahlt nur kein Arbeitgeber Krankenkasse. Also muss ein Teilzeitjob (sozialversicherungspflichtig) her.

- Doch Vorsicht: Als Student darf man eigentlich nur bis 20 Wochenstunden arbeiten. Wer mehr arbeitet, bei dem wird angezweifelt, dass sein Hauptjob das Studium ist

- Wer mit 20 Wochenstunden über die relevante Grenze von 400 Euro kommt: Glück gehabt. Oder etwa doch nicht....???....

- Nein. Bei Studenten machen es sich die Arbeitnehmer gern leicht. Sie werden als "Werksstudenten" eingestellt. So ist gesichert, dass der dumme Student, obwohl er über 400 Euro kommt, seine Krankenversicherung zu 100% selber bezahlen darf - das ist rechtlich tatsächlich in Ordnung.

- Tja, müsste man noch einen Job nehmen. Ach nee, dann gibt es ja wieder Probleme mit der 20-Stunden-Grenze (abgesehen davon, dass das Studium dann tatsächlich ein Ding der Unmöglichkeit wird)

- Doch auch hier hat der Gesetzgeber eine Lösung: Wer am Wochenende oder nachts arbeitet, kann ja tagsüber noch zu den Vorlesungen gehen und wo anders 20 Stunden arbeiten. Schlaf ist Kommerz. Toll, was?

- Dann eben Bafög. Oder doch nicht? Nee, gibt´s nur bis 30. Danach: Ab in die Röhre gucken.

- Dann eben Hartz IV? Nee, geht nicht. Ein Student ist dem Grunde nach Bafög-Berechtigt und hat keinen Anspruch auf andere Leistungen.


Wie Ihr seht: Wir leben nicht in der Bildungsrepublik, sondern im Monty-Python-Staat, was das Thema betrifft.
Das ganze System ist nach wie vor dafür ausgelegt, dass ein gesellschaftlicher Normweg eingehalten wird (Abi mit 19, dann direkt Studium). Wer den Joke von wegen "lebenslanges Lernen" ernst genommen hat, dem ist nicht mehr zu helfen.

Ach ja,,und falls Ihr Euch fragt, warum ich zu dieser späten Stunde schreibe: Ich muss jetzt gleich die Zeitung austragen. Ihr wisst schon, das gefährdet ja nicht das Studium.
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17.09.2011 06:42 Uhr von T.P.
 
+12 | -2
 
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Contenance meine lieben Vorredner, Contenance.

Das Ganze kommt ja von unserer Regierung.

So bekommen wir doch eindeutig von der Regierung die Vorankündigung, das wir doch lange "über unsere Verhältnisse gelebt haben und das damit nun Schluss sei". Ich kann mich zwar nicht an Saus und Braus erinnern...muss wohl der Alkohol Schuld dran sein (durch Saus & Braus Party`s) oder - GEHT EUCH DAS GENAUSO ?

Nun, da wir ja stets für andere Eurostaaten Gelder haben nur für uns eigenes Land nicht mehr, tja, da müssen sich die Kassen eben anders behelfen und was da alles so möglich ist, bekommen wir nun zu spüren.

Denen da oben kommt das natürlich Recht, denn was der deutsche Michel löhnt (und das scheint in deren Augen nicht genug zu sein) muss der Staat nicht löhnen und kann das in "Soforthilfen ohne Rückzahlungsaussichten" stecken.

Komisch das es "Soforthilfen" immer auch sofort gibt während Sachen wie z.B. "Mindestlohn" eine schier unüberwindbare Hürde für unsere Politiker darstellt - eventuell liegt es aber auch am mageren Verdienst der Herrschaften - da darf man anscheinend nicht zu viel verlangen - und dann noch die ganzen Reisen hin und her...

Komme ich vom Thema ab ?
Entschuldigung dafür....

Es sei also festzustellen: Mehr Beiträge, für weniger Leistung & weniger Geld in der Tasche für das wir uns noch weniger kaufen können.

Dann geht`s damit zum Einkauf, bei dem wir für mehr Kosten, stets weniger bekommen. Natürlich vorher tanken gehen, bei dem wir für stets mehr Geld abermals wieder weniger bekommen.

Himmel, was ist mit uns nur los ?
Können wir nicht haushalten ?
Die Regierung sagt doch eindeutig: Nichts ist seit der Umstellung teurer geworden..hmm.

Also doch "Saus & Braus" ?

Darüber sollte man mal nachdenken was so passiert und mal logische Schlüsse ziehen anstatt RTL-Soaps zu schauen und sich zu betäuben !

Beim Media-Markt lässt sich der Mob nicht verarschen, bei der Politik und bei seinem eigenen Leben anscheinend schon.

Das war`s mit meiner Meinung dazu.

[ nachträglich editiert von T.P. ]
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17.09.2011 08:27 Uhr von Strassenmeister
 
+5 | -0
 
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Leider kann man nur 1 x Plus drücken , Schade
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17.09.2011 09:35 Uhr von Perisecor
 
+5 | -5
 
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@ Hugh: Man studiert ja auch entweder vor dem 30. Lebensjahr oder hat, wenn man denn später studieren möchte, vorher gearbeitet und etwas für das Studium angespart.

Du kannst nicht ernsthaft erwarten, dass der Staat spaßeshalber Studenten jeder Altersklasse finanziert?!
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17.09.2011 12:58 Uhr von mort76
 
+4 | -1
 
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schlimm: Vorsicht!
Wenn man den Beitrag für unsere reichen Herrschaften um mehr wie 8 Euro erhöht, verlassen sie vielleicht das Land!
Gott bewahre!
Wäre es nicht viel sinnvoller, den Beitrag der Wenigverdiener zu erhöhen? Von denen gibt es hier so viele- DAS würde sich lohnen!
Man muß die Belastung doch auf viele Schultern verteilen- so funktioniert das Sozialsystem...

Warum verlangt ihr, daß mal wieder eine Minderheit unter EUREN Krankheiten leidet?
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17.09.2011 13:30 Uhr von HeiligerSchnitter
 
+0 | -0
 
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@ Jimboooo: Fallst Du Firefox als Browser benutzt, installier Adblock Plus ;)
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17.09.2011 13:41 Uhr von MacTop
 
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@Jimboooo: Du hast bestimmt meinen Lieblingsaufkleber am Auto?
"eure Armut kotzt mich an"; leider kann ich Dir nur ein minus geben.
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17.09.2011 14:12 Uhr von MacTop
 
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@Jimboo: Wenn man nicht in Bayern lebt sondern in Berlin wo man für einen Vollzeitjob gerade mal die Hälfte dessen Verdient(und sich noch bedanken kann) und die Mutter der 2 Kinder Arbeiten gehen muss um diese 4200€ zu Verdienen ist dies schon Reich. Wer gut situiert ist sollte nicht über die "normalos" herziehen. Außerdem halte ich als auch andere diese Grenze doch in diesem Sinne gezogen. Aber ja es gibt auch eine Schicht die noch Reicher ist, aber muss man sich immer an den oberen 10tausend orientieren? In einem "Solzialstaat" eigentlich ein unding.
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17.09.2011 14:36 Uhr von MacTop
 
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@Jimbooo: "wer will auch schon freiwillig in berlin wohnen? oO"

Diese Aussage zeigt wessen Geistes Kind Du bist.
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17.09.2011 15:04 Uhr von mort76
 
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Jimboo, ja, du hast vollkommen recht- ich packe schonmal Carepackete für die armen 4200-€-Verdiener...bleiben denen echt nur 3000€ übrig? Ist ja fast nix- ab zum Sozialamt!
Deutschland- Land der versteckten Armut...
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17.09.2011 15:08 Uhr von MacTop
 
+2 | -3
 
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Danke Mort: Leider hatte ich nicht mehr die Kraft ein solchen Post zu schreiben.
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17.09.2011 15:30 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ terrorstorm: Klar, open end.
Dir entgeht dabei wohl, dass die Betroffenen damit noch wahrscheinlicher in die private KV wechseln und damit überhaupt keinen Beitrag mehr in die gesetzliche KV leisten.
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18.09.2011 00:47 Uhr von DtSchaeferhund
 
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@Jimboo: Ja, ich bin so ein "dummer"... aber bei mir liegt es eher daran, das in meinem Fall die GKV ein Schnäppchen ist, weil ich sonst für jedes meiner 4 Kinder eine separate Versicherung bräuchte ;) ...
Ich kenne aber auch die wesentlich bessere Behandlung und die niedrigen Beiträge als Privatpatient. Für Singles, oder Paare mit einem Kind ist die PKV perfekt, aber wenn es mehr Kinder werden wird die PKV irgendwann unwirtschaftlich.

[ nachträglich editiert von DtSchaeferhund ]
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18.09.2011 09:14 Uhr von UICC
 
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@Jimboooo: Und untergräbt das Solidaritätsprinzip.

Beitragsbemessungsgrenze ist sinnvoll. Aber dir Privaten sind einfach ein Unding!
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18.09.2011 12:16 Uhr von schepert
 
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@Perisecor und @ Hugh: @Perisecor - wie lange muss man arbeiten um 30.000€ (500€/Monat) für ein 5 Jähriges Studium anzusparen? Also: man ist 19 Jahre alt nach dem Abitur. Da man noch keine Ausbildung hat kommen noch mal 3 Jahre dazu (22 Jahre). Wenn mann glück hat, kann man 500€ pro Monat sparen. So hat man das Geld innerhalb von 5 Jahren zusammen. (27 Jahre) Wenn du jetzt ganz viel Glück hast, kannst du mit 28 Jahren anfangen zu studieren. Solange alles perfekt läuft! Dann bist du (optimalerweise) mit 33 Jahren fertig. Im Durchschnitt brauchen die Studenten für ein 10 Semesterstudium aber 12 Semester. (34 Jahre). Jetzt kannst du noch einige Praktika machen, bevor du "richtig" Geld verdienst (36 Jahre). Ich hoffe es kommt in deinem "Idealen" Lebensweg nichts dazwischen (längere Spardauer, Probleme beim Studium, Freundin/Kind - geht garnicht). Dann bist du entweder mit 40 Jahren fertig oder [wie es vielen geht - die deinen Weg gehen] die brechen das Studium ab.

@Hugh
Viele Leute die nie Studiert haben, schreiben solch ein stupides Zeug wie Perisecor. Oder Leute die ein "Abka**studium" gewählt haben, wo man sich den ganzen Tag über Europapolitiker und Technikgeschichte unterhält. Anforderungsniveau "Null".

Ich kenne jemanden, der überheblich über die Studenten hergezogen ist und dann angefengen hat zu studieren. Nach 2 Semestern hat er entnervt aufgegeben. Er hatte kaum Fächer abgeschlossen.

Die meisten Leute denken sie gehen den ganzen Tag arbeiten, darum muss man auf die Studenten richtig Druck ausüben, damit sie es mindestens genau so schwer haben. Sie wissen aber nicht, das ihr Arbeitstag nach 8 Stunden zu Ende ist und ihr Kopt dann Pause hat. Während ein Student geistig VIEL -VIEL stärker belastet wird.

Ich hatte im Praltikum in Stahlbaufabriken gearbeitet. (De-/Montage von Getrieben, E-Motorreparatur, Schweißen, Kontrolle von Kugellagern /Dichtflächen) Ich wurde oft gelobt da ich gut aufpasse, mit denke und ich die Arbeiten bei ein mal mit machen alleine durchführen konnte (obwohl die Getriebe komplex waren).
Im Gegensatz zu meinem Studium ist die Geistige Belastung trotzdem recht gering.

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