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Israel ordert Botschaftspersonal aus Jordanien zurück

Man erinnert sich noch gut an die Erstürmung der israelischen Botschaft in Ägypten vom vergangenen Freitag. Aus Sorge zog nun das israelische Außenministerium den Botschafter Daniel Nevo und die meisten Mitarbeiter aus dem Nachbarland ab.

Zuvor hatten jordanische Israelkritiker zu einem "Millionenmarsch" auf die israelische Botschaft aufgerufen. Ihr Ziel: Die Einnahme des Botschaftsgeländes und die Verbrennung der israelischen Fahne. Noch weiter gehen die Organisatoren auf ihrer Facebook-Seite.

Man schreibt, man wolle "Zionisten aus Jordanien eliminieren" und "Palästina befreien". Der israelische Rundfunk lässt verlauten, dass die Planung vorsieht, die Botschaft in Amman nächste Woche wieder ordnungsgemäß zu besetzen. Ebenso wird vor einer Panik gewarnt.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Ägypten, Botschaft, Jordanien
Quelle: www.tagesschau.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2011 17:37 Uhr von FrankaFra
 
+4 | -6
 
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Als ich klein war hielt ich Botschaften immer für respektiertes Gelände. Ich selbst durfte mich oft auf Botschaftsgelände aufhalten und fühlte mich recht sicher. Scheinbar ist diese Zeit, zumindest in einigen Ländern, vorbei.
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15.09.2011 17:49 Uhr von lina-i
 
+5 | -9
 
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Wie kann man sich nur auf einem: Botschaftsgelände sicher fühlen, wo ständig "Wachpersonal" mit durchgeladenen Maschinengewehren patroulliert?

Israelische Botschaften sind der sicherste Platz, wo man sich garantiert eine Kugel einfangen kann....
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15.09.2011 17:57 Uhr von FrankaFra
 
+5 | -6
 
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lina-i: Nicht jedes Land, welches in einem anderen Land eine Botschaft unterhält, besitzt Maschinenpistolen und steroide Wachleute.

Welches Botschaftsgelände hast du schon besucht?

Man fühlt sich dort sicher, wo es Menschen gibt, die für eben diese Sicherheit bezahlt werden und eintreten. Das ist in Deutschland nicht anders. Fühlst du dich unsicher, weil ein Zweiertrupp Polizisten mit Pistolen an deinem Haus vorbeifährt? Ich hoffe nicht.
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15.09.2011 18:21 Uhr von anderschd
 
+3 | -6
 
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Neue Newsschreiber: sieht man gern. Und gut geschrieben sind sie auch, glaub ich.
Warum also gleich wieder Minus Verteiler hier?
Aha, wegen des Themas.
Mir egal, Plus von mir.
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15.09.2011 18:30 Uhr von lina-i
 
+4 | -6
 
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@ FrankFra: Kein Polizist fährt in Deutschland mit durchgeladener Waffe Streife. Deshalb fühle ich mich in Anwesenheit von Streifenpolizisten nicht unwohl.

Deine News bezog sich auf die israelische Botschaft. In deinem Kommentar hast du von Sicherheit und Respekt geschrieben.

Dieser Kommentar wird für viele Botschaften in vielen Ländern seine Gültigkeit haben, aber nur selten für Israel.

In näherer Umgebung zu meiner Wohnung befindet sich eine Botschaft eines kleinen afrikanischen Landes. Das Botschaftsgelände ist nur von einem niedrigen Zaun umgeben der sogar niedriger ist als die Zäune vieler Villen in der Umgebung. "Bewacht"wird alles auch nur vom zivilen Wachpersonal IM Gebäude. Wieso sollte ich mich dort unsicher fühlen?

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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15.09.2011 18:45 Uhr von FrankaFra
 
+3 | -6
 
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lina: Deine Interpretationen in allen Ehren, aber ich sprach eindeutig von "Botschaften", ohne Länderzugehörigkeit hinzuzufügen. Generelles Statement zu Botschaften, ich denke, das ist deutlich genug.

In wie fern hast du Daten über die Ladespezifikationen zu Botschaftspersonal? Ich kann dir da helfe.

Es gibt teilgeladen, also scharfe Patronen im Magazin, gesichert. So wird Streife gegangen, auch Polizisten besitzen teil-geladene Waffen, ebenso Streifen auf Botschaftsgelände.

Dann gibt es noch fertig-geladen. Also, bei einer Pistole mit Schlitten: Schlitten zurückziehen, Patrone im Lauf, gesichert. Das wird bei direkter Bedrohung durchgeführt, also auch nicht einfach so bei Israelischen Botschaftsmitarbeitern.

Durchgeladen gibt es nicht, vielleicht im Volksmund.

Also, bevor du mir unterstellst, ich meine ausdrücklich israelische Botschaften, wenn ich von "einigen" spreche, mache deutlich, was du mit druchgeladen meinst.

Desweiteren ist normales Botschaftsprozedere, wenn eine Waffe fertig-geladen wird, an welcher Stelle des Botschaftsgeländes auch immer, stellt das Verwaltungspersonal sämtliche Arbeiten ein und begibt sich in die Sicherheitszonen.

Folglich wäre, laut deiner "durchgeladen Thesis" kein Verwaltungsdienst mehr möglich, da sie sich in unmittelbarer Gefahr befinden. Meinst du denn nicht, man hätte die Botschaft längst geschlossen?

Da gibt es nichts zu diskutieren, es tut mir leid.
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15.09.2011 21:38 Uhr von ElChefo
 
+6 | -2
 
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lina-i: "Kein Polizist fährt in Deutschland mit durchgeladener Waffe Streife. Deshalb fühle ich mich in Anwesenheit von Streifenpolizisten nicht unwohl."

Auch auf die Gefahr hin, das du dich jetzt unsicher fühlen wirst... Aber ja, Polizisten haben in ihrer Dienstwaffe beim Verlassen den Präsidiums oder der Wache die erste Patrone in der Kammer. Die Eskalation fängt ja auch nicht mit dem Fertigladen der Waffe an, sondern geht nahtlos aus dem Anruf bzw. der Androhung in den Schusswaffengebrauch über.

Nebenbei, Sicherheitspersonal (SEKs der Bundespolizei oder vergleichbare) in deutschen Botschaften ist genauso "schwer" bewaffnet wie ihre Pendants in anderen Ländervertretungen. Also die Faustfeuerwaffe am Bein oder unter der Jacke und die MP bzw Sturmgewehr in der Waffenkammer. Das ist alles genauso beruhigend wie beunruhigend. Hat also keinen Einfluss. Sicherheitspersonal ist halt für die Sicherheit da, wer keine böse Absicht hat braucht sich da auch nicht im Geringsten bedroht fühlen.
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15.09.2011 21:41 Uhr von FrankaFra
 
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ElChefo: Echt? Also, ich meine, laden Polizisten fertig?

Das ist mir neu. Woher weisst du das?

Danke!
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15.09.2011 21:49 Uhr von ElChefo
 
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FrankaFra: Hab einige Polizisten im engeren Freundeskreis...
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15.09.2011 21:59 Uhr von LoneZealot
 
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@FrankaFra: Ist exakt so wie ElChefo schreibt.

Durchladen, Holster, Danke.

Ist ja auch logisch, man hat im Notfall vielleicht nicht die Zeit zum durchladen.
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15.09.2011 22:11 Uhr von FrankaFra
 
+2 | -2
 
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LoneZealot: Ich glaubs ihm.

Aber logisch... nunja, Polizisten ziehen selten im letzten Augenblick. Ich denke, es bleibt immer genug Zeit, zumindest im Inland, da selten Polizisten im Vorbeifahren beschossen werden oder sich einer Gefahr ausgesetzt sehen, auf diese blitzschnell und mit Waffe reagieren müssen. Fertigladen geht da noch.

Ich glaubs ihm aber auch so, ohne Grund. Ist halt Anweisung vermutlich. Und sowas braucht selten einen Grund. :)

Aber danke für das Bestätigen nochmal. (Durchladen gibts nicht ^^)

"Durchladen, Holster, Danke" ist aber schon zitierfähiges Kulturgut :))

[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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15.09.2011 22:15 Uhr von LoneZealot
 
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@ FrankaFra: "unja, Polizisten ziehen selten im letzten Augenblick. "

In Deutschland ist ein Schusswechsel zwischen Polizei und Gewalttäter glücklicherweise extrem selten. Es gibt Polizisten die in 20 Dienstjahren nie die Dienstwaffe ziehen mussten.

"Fertigladen geht da noch."

Regulär ja, es gibt auch Polizisten die laden nicht fertig.

:)
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15.09.2011 22:18 Uhr von ElChefo
 
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Lone: Jo... gerade heute wurden Statistiken zum Schusswaffengebrauch in DE veröffentlicht (habs leider nur im Radio gehört und kanns daher nicht verlinken).
Aber deutsche Polizisten schiessen so wenig wie lange nicht mehr.

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