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Franken: Gesamtes Dorf wusste scheinbar über Inzest-Fall Bescheid

Wie kann es sein, dass ein Vater 34 Jahre lang seine Tochter missbraucht, mit ihr Kinder zeugt und keiner bemerkt etwas davon? Im fränkischen Willmersbach scheint jedoch das ganze Dorf durchaus etwas mitbekommen zu haben.

Die Einwohner des Dorfes tratschen alle über die seltsame Familie, manche machten sogar Scherze darüber, dass die Kinder ihrem "Opa" so sehr ähneln, aber keiner sprach mit Behörden darüber oder half gar dem Opfer.

Der Bürgermeister findet dies nicht ungewöhnlich, schließlich seien alles nur Gerüchte gewesen und Beweise hatte es auch nicht gegeben. Andererseits hat ein Jäger einmal Tochter und Vater beim scheinbaren Sex im Wald beobachten können, dennoch sagte er nichts. Keiner wollte eine Verleumdungsklage riskieren.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Dorf, Inzest, Schweigen, Franken, Bescheid
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2011 12:17 Uhr von supermeier
 
+2 | -8
 
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Wenn das der Fall sein sollte: bleibt nur zu hoffen, dass die informierten minderwertigen Subjekte zur Rechenschaft gezogen werden.
Würde mich aber auch nicht wundern, bin selbst in solch einem Kuhkaff aufgewachsen, oftmals entspricht das sogenannte Voruteil vom feigen hinterhältigem Dörflerpack, leider der absoluten Wahrheit.
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15.09.2011 12:20 Uhr von supermeier
 
+9 | -2
 
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@_DaDone_: "Ich frage mich warum gerade zur jetzigen Zeit so viele solcher Fälle an das Licht kommen, wurde früher immer geschwiegen?"

Seit selbst die katholischen Führer offen angeklagt werden dürfen, jawohl, dürfen hierzulande, sind auch die Schäfchen nicht mehr geschützt.
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15.09.2011 12:41 Uhr von memo81
 
+10 | -18
 
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So wenig Kommentare hier? Frage mich, wieviele es jetzt wären (sowieso immer von denselben), wenn es in einem türkischen Dorf passiert wäre und alle wüssten Bescheid.

Will nicht wissen, wieviele Schubladendenker in der Türkei jetzt über Deutsche denken.

Wahrscheinlich so ähnlich, wie unsere "Türkei-Fans" auf SN von den türkischen Verbrechern dort denken und den Rest der Türkei mit in die Schubalde packen.

Aber wie immer, andersherum schmeckt es immer komisch und "man spricht nicht darüber" (siehe auch hier die Anzahl der Kommentare, ist also nicht nur eine kleine Dorfmentalität).
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15.09.2011 12:59 Uhr von >rno<
 
+7 | -1
 
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Nicht scheinbar sondern anscheinend: Der Unterschied ist nicht trivial, den SN-Checkern aber anscheinend unbekannt.
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15.09.2011 13:07 Uhr von Ali Bi
 
+2 | -0
 
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Frage mich allerdings wieso immer die Rede von Verleumdungsklage ist. War der Inzestler rechtsanwalt oder was?

Schlimm finde ich dass der Typ schon fast 70 ist, sein leben sozusagen schon gelebt hat, und am ende sicher noch eine relativ milde strafe bekommen wird.

Traurig auch dass es noch immer Dinge gibt, die jeder weiss, worüber jeder redet, aber keiner handelt. Ausserdem wo sind unsere Dorfsheriffs?

Immerhin steht nun das ganze Dorf am Pranger, sehe schon bei der Verfilmung den Titel im Intro "Wilmersbach - die 3 Affen haben wieder zugeschlagen"

http://www.bb-vorsorge.ch/...
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15.09.2011 13:13 Uhr von Cataclysm
 
+6 | -4
 
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Es gibt Länder, unter Anderem die Schweiz, in denen solche Beziehungen erlaubt bzw geduldet werden würden (oder demnächst geduldet werden;diese Sachen befinden sich gerade in einer Umwälzungsphase).
Allerdings nicht, solang es sich um minderjährige Schutzbefohlene handelt,wie in diesem Fall zu Beginn der ganzen leidigen Geschichte.

Was sollten denn die Leute sagen,bei der Polizei: Herr Wachtmeister, ich glaub, die Frau X hat wohl Sex mit ihrem Herrn Vater?Wen geht denn das was an?
Von den Aussenstehenden hat doch gewiss keiner mitbekommen,dass der sichs chon an sie ranmachte,als sie noch ein Kind war.Und später dann..tja,was will man sagen...auf Verdacht die Leute anschwärzen,weil die Kinder Ähnlichkeit mit dem Opa haben...?Sehr witzig, denn verwandschaftliche Ähnlichkeiten entstehn auch ohne Inzest.
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15.09.2011 13:32 Uhr von Ali Bi
 
+4 | -0
 
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@cataclysm: teilweise muss ich dir schon recht geben, wegen Anschwärzen usw. aber 3 behinderte und 2 tote Kinder, fehlender Vater und dann noch im Wald gesichtet beim Inzest...

.. ist das kein Beweis?

Auch ein annonymer Brief an das Jugendamt wäre schonmal ein Anfang gewesen, klappt doch bei Sorgerechtsproblemen auch, um ja dem Vater das Sorgerecht der Kinder nicht geben zu müssen.

Man kann es sich auch leicht machen. In dem Fall kann man sich ja net mal rausreden, man hätte von nichts gewusst. Außerdem so neugierig wie das Landvolk dort ist, hätten die sicher irgendwas tun können.
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15.09.2011 13:48 Uhr von custodios.vigilantes
 
+3 | -1
 
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memo81: deswegen ist auch von den üblichen Schreihälsen weit und breit nichts zu sehen.
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15.09.2011 14:04 Uhr von hans3246343
 
+3 | -0
 
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scheinbar - anscheinend: "Mit anscheinend wird die Vermutung zum Ausdruck gebracht, dass etwas so ist, wie es erscheint. Hingegen sagt scheinbar, dass etwas nur so scheint, aber nicht wirklich so ist."
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15.09.2011 14:47 Uhr von hexenwahn
 
+1 | -1
 
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In Dörfern ist es oder eher war: es so, dass geschwiegen wurde. Ich weiß, dass meine Tante damals von einem Kollegen meines Opas vergewaltigt wurde (60er Jahre).
Und die Kollegen haben auch auf meinen Opa eingeredet, dass er nix sagen soll,nicht zur Anzeige bringen soll, denn der Typ wäre ja verheiratet, und man könnte den Kindern nicht den Vater wegnehmen usw. Dieser Kollege muss sich an mehreren Kindern vergangen haben wo dann auch nur weggeschaut wurde.
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15.09.2011 21:41 Uhr von Cataclysm
 
+0 | -1
 
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@RentnerSchreck: Also von Faktenlage kann auch in dem Bericht nicht die Rede sein.
Viele Vermutungen usw...aber du kannst nicht einfach so in das Leben von anderen Menschen eingreifen.
Nehmen wir mal einfach an, die Tochter hat freiwillig mitgemacht...was dann?
Dann kannste die beiden wegen Unzucht oder wie man das nennt verknacken,kriegen aber beide eh nur ne Bewährungsstrafe,wenn sie vorher polizeilich unauffällig waren.
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16.09.2011 08:19 Uhr von KamalaKurt
 
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der ganze ort scheint hier nicht bei rechten dingen zu sein. seit dem vorfall den der jäger beobachtet hat, hätte man den mann anzeigen müssen. punkt aus amen.

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