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SanDisk: USB-Flash-Speicher soll Daten bis 100 Jahre bereithalten

Die Firma SanDisk hat jetzt einen digitalen Speicher entwickelt, der Daten, wie zum Beispiel von Fotos, 100 Jahre lang speichern kann, ohne dass sie verloren gehen.

Dafür hat SanDisk eigens ein sogenanntes "Chronolock Memory Management" entwickelt. Die Memory Vault, so der Name des Speichers, wurde unter härtesten Bedingungen getestet.

Besonders widerstandsfähig soll dabei auch das Gehäuse sein. Memory Vault wird es mit acht und mit 16 Gigabyte geben. Die Preise sollen bei 50 und 90 US-Dollar liegen. Für Deutschland gibt es von SanDisk allerdings noch keine Informationen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Daten, Speicher, Flash, USB, SanDisk, Flash-Speicher
Quelle: de.engadget.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2011 08:56 Uhr von Can-Romeo
 
+13 | -1
 
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Dann können wir ja nur hoffen, dass es in 100 Jahren noch USB Anschlüsse gibt!!
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15.09.2011 09:33 Uhr von Trekki1990
 
+1 | -2
 
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Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Mal ganz abgesehen von den Anschlüssen, werden Dateiformate ja schon innerhalb eines Jahrzehnts vollkommen ersetzt oder abgeschafft. Wie soll das in 100 Jahren aussehen??
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15.09.2011 09:41 Uhr von leerpe
 
+6 | -1
 
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Ich glaube kaum, dass die Änderung von Anschlüssen bei der Produktion von Speichermedien ein Problem darstellen kann. Darum geht es auch gar nicht. Es geht eher darum, dass Speichermedien bisher nur begrenzt Daten halten konnten. Eine CD oder DVD aber auch manch eine Festplatte rückt manchmal schon nach einem Jahr keine Daten mehr raus, weil sie zerstört und somit nicht mehr lesbar sind. Die Urlaubsfotos kannst du dann vergessen. Ein Speicher, der 100 Jahre hält, ist schon eine Bank.
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15.09.2011 10:40 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -1
 
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sowas ist nur geldschneiderei, da das in 100 jahren niemandem mehr was nützt, weil es entweder dann die menschheit nicht mehr gibt, oder es gibt die menschheit noch, aber keine USB anschlüsse mehr.
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15.09.2011 10:59 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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@leerpe: nun stellt sich aber die frage: WARUM gehen die daten irgendwann verloren? bei CDs und DVDs ist es ja nachvollziehbar, da sich die datenschicht irgendwann auflöst bzw. zersetzt. aber bei speicherchips wie etwa in USB sticks und anderen flashspeichern ist dies ja nicht der fall. warum gehen auch dort die daten nach einiger zeit verloren? muss auch zugeben, dass ich jetzt nicht so ganz genau weiß, wie ein speicherchip aufgebaut ist vom material her.
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15.09.2011 11:24 Uhr von leerpe
 
+1 | -0
 
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@Nebelfrost: Daten auf Speichermedien können durch mechanische Einflüsse, chemische Einflüsse, thermische Einflüsse oder auch durch Einflüsse externer Magnetfelder verloren gehen.
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15.09.2011 12:14 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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@leerpe: wenn dem so ist, dann muss ich doch einfach nur das speichermedium von solchen einflüssen fernhalten. dann kann ich die 100 jahre auch mit bisherigen speicherchips schaffen. was bringt dann die separate entwicklung eines speicherchips, bei dem die daten 100 jahre bestehen bleiben? vllt ist ja auch der artikel nur falsch ausgedrückt und der speicherchip ist lediglich weniger anfällig gegen solche äußeren einflüsse. dies beschränkt dann die haltbarkeit der daten aber nicht zwangsläufig auf 100 jahre, denn mit einem haltbarkeitszeitraum hätte das dann direkt ja gar nichts zu tun.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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15.09.2011 13:53 Uhr von das kleine krokodil
 
+1 | -0
 
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@Nebelfrost: Ist schon etwas komplizierter und es liegt an der art und weise wie flash speicher funktionieren.
http://de.wikipedia.org/...
Im Wesentlichen werden halt Elektronen in das Material eingebracht, bzw. entfernt, je nachdem welchen Zustand man speichern möchte. Und naja man kann nicht wirklich garantieren, dass die auch ewig da bleiben. Da ist der Link auch noch brauchbar http://de.wikipedia.org/... also bei NVRAM nennen die Hersteller z.B.: 20 Jahre, bei USB sticks liesst man häufig sogar nur 10 Jahre. Und naja dass heisst aber nicht das man nach den 10 bzw. 20 Jahren nichts mehr lesen kann, aber es kann schon zu lese fehlern kommen.

Davon abgesehen dürfte es aber mehr schäden durch beschädigungen geben (grosse hitze, rost, Waschmaschine, etc). Aber für eine Permanente Datenarchivierung eignen sicher Flash Speicher nicht wirklich (evtl. für Vorgeschriebene bei Firmen die ja bestimmte Dokumente eine gewisse Zeit aufbewahren müssen)
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03.12.2012 18:57 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Mir wäre es lieber, eine dauerhafte Speicherlösung zu finden, die nicht schnell sein muss, weil man einfach einmal seine wichtigen Sachen draufpackt und dann für die Ur-Ur-Ur-Enkel aufhebt.
Z.B. Goldplatte, in der die Bits geschrieben werden.
Oder in 3D-Glas

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