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George Soros: Kosten der Eurokrise werden für sture Deutsche immer gewaltiger

Spekulant George Soros wirft der Politik verzögertes Handeln in der Eurokrise vor. So etwa sei der EFSF, da man Spanien und Italien ignoriert habe, dramatisch unterkapitalisiert. Ebenso mangele es an einer Vorbereitung eines geordneten Staatsbankrotts oder möglichen Euro-Austritt von Sorgenstaaten.

Schwer wiege, dass Karlsruhe die Beschlussmacht zur Geldvergabe weiterhin beim Bundestag sehe. Daraus ergebe sich zwingend die Gründung eines Europäischen Finanzministerium, um so europäische Steuern erheben und neue Schulden aufnehmen zu können. Dies erfordere einen sofortigen Umbau des EFSF.

Je länger die deutsche Öffentlichkeit nicht erkenne, dass sämtliche Vermögensbestände und Forderungen über den Euro verwoben und es somit ohne Finanzmarktschmelze keine Wahl zwischen Euro und seiner Aufgabe gebe, desto gewaltiger werde der Preis, den die Bundesrepublik und die Welt dafür zu zahlen habe.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsche, Kosten, Eurokrise, EFSF, George Soros
Quelle: www.zeit.de

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15.09.2011 06:34 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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