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Allianz: Chefvolkswirt fordert "Schulden-Soli"

Der Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise fordert eine "Sanierungssteuer" von den in der europäischen Schuldenkrise in Not geratenen Krisenländern. In einer neuen Studie kommt die Versicherung zum Schluss, dass sich Länder wie Italien oder Irland so selbst helfen können.

Der sogenannte "Global Wealth Reports" analysiert Vermögens- und Schuldenlage privater Haushalte in 50 Ländern. Die Studie zeigt, dass in vielen Krisenländern die Privatvermögen an die Schuldenhöhe heranreicht. Deshalb schlägt Heise eine temporäre Vermögenssteuer vor.

In der neuen Studie liegen Länder wie Italien und Irland mit einem höheren Pro-Kopf-Bruttovermögen noch vor Deutschland. Die Bundesrepublik liegt dabei auf Platz 17 mit 60.000 Euro pro Person. Spitzenreiter bleibt die Schweiz mit 207.000 Euro pro Kopf.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schulden, Allianz, Soli
Quelle: www.ftd.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2011 19:36 Uhr von Peter323
 
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Sanierungssteuer: Yeah, was kommt als nächstes Luft und Pinkelsteuer ? :)

Sämtliche Staaten und besonders Deutschland nehmen mehr als genug ein, das einzigste was sie lernen müssen: Die Finanzmittel effizient zu nutzen und nicht wie bisher, einfach rausblasen in sämtlichen Bereichen. Stichwort: Bund der Steuerzahler mal nachlesen...

Neue Steuern verarmen das Volk und macht den Staat noch fetter, als er ohnehin schon ist.
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14.09.2011 21:20 Uhr von shadow#
 
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