14.09.11 17:07 Uhr
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Zehn-Euro-Wetterstation besser als Deutscher Wetterdienst?

Der TÜV Süd bescheinigt der Wetterstation "Auriol Funkwetterstation 5-SER LCD" eine erstaunliche Vorhersagequalität. So trifft die Viertagesprognose angeblich zu 70 bis 90 Prozent zu. Die Dreitagsvorhersage von Wetterinstituten liegt dagegen nur in drei von vier Fällen richtig.

Frank Böttcher vom Instituts für Wetter- und Klimakommunikation (IWK) ist der Meinung, dass mit dem Gerät "eine ernsthafte Viertagesprognose schlichtweg unmöglich" sei. Dadurch würden zu wenig Daten vorliegen. Die Station misst den Luftdruck, die Innen- und Außentemperatur und die Luftfeuchtigkeit.

Auf die Frage, wie mit einer Wetterstation für den Hausgebrauch eine so genaue Messung möglich ist, kann der TÜV Süd aufgrund von "vertraglicher Vereinbarungen" keine Auskunft geben. Die Station erhält auch keine Daten von Wetterdiensten per Funk.


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WebReporter: Trolltech
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wetter, TÜV, Gutachten, Wetterdienst
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2011 17:59 Uhr von Rostlauge
 
+32 | -22
 
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man nehme

- eine bekannte prüfstelle, TÜV
- eine bekannte publikationsplattform, Spiegel
- eine weitere bekannte publikationsplattform, Shortnews
- schmiergeld

und man hat werbung.
mehr nicht!
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14.09.2011 18:18 Uhr von Rostlauge
 
+8 | -9
 
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ähm..

wo vergleiche ich spiegel und shortnews bitte?
sind beides getrennt ausgeführte sätze, mit dem wörtchen "bekannt". shortnews ist also nicht bekannt, deiner meinung nach, aha..
schmiergeld? weil´s so läuft! geb beispielsweise ne studie in auftrag, hau 10.000€ drauf und sag, dass du die und die zahlen erwartest..
hier das gleiche prinzip.
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14.09.2011 18:40 Uhr von jschling
 
+9 | -2
 
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Verarsche: mit oder ohne TÜV (wohl auch nicht mehr das, was er mal war) KANN DAS GAR NICHT GEHEN. Vielleicht durch Zufall mal, dann dürften andere Wetterstationen die ebenso arbeiten die gleichen Werte liefern.
Aber Temperatur, Luftdruck und Feuchtigkeit, selbst in Kombination mit Uhrzeit bringt nicht mal für 6 Stunden ne halbwegs brauchbare Vorhersage (aktuelle Daten vorallem Luftdrucksmässig könnten schon noch gut passen). Das Teil misst ja noch nichtmal die Windgeschwindigkeit, geschweige denn Richtung.
100%ige Verarsche, möchte nicht wissen, was der TÜV dafür gesponsort bekommen hat :-(((
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14.09.2011 19:06 Uhr von Uschi92
 
+4 | -1
 
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Spiegel - geschmiert? wenn der Spiegel geschmiert worden ist, frage ich mich, warum die Überschrift: Zweifelhaftes Gutachten ist...
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14.09.2011 19:11 Uhr von Leeson
 
+2 | -0
 
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Wetterdynamik: Der Wetterdienstz sieht ein Wolkenband von Westen kommen,
misst die Geschwindigkeit und sagt,
dass es in drei Tagen regnet.
Nun kommt aber nach zwei Tagen ein Hoch aus dem Süden
und pustet das Wolkenband weg oder es regnet sich schon vorher ab.
Schwub di Wupp ändert der Wetterdienst seine Wettermeldung.
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14.09.2011 19:55 Uhr von Leondriel
 
+2 | -4
 
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Interessante Aussage Also die Billigstation hat eine Trefferwahrscheinlichkeit von 70-90%? Wie geht das? Ohne Zeitangabe wie hier geh ich dann mal davon aus, dass es wohl die 70% sind.

Jetzt schau ich mir die Wetterinstitute an: 3 von 4 richtig. Das sind... oh, 75%, phänomenal, das liegt auch zwischen 70% und 90%, oder?
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15.09.2011 10:09 Uhr von 01Lizard10
 
+0 | -1
 
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Man kann auch einfach: aus dem Fenster schauen und das Wetter selber abschätzen, aber dann kann man die Schuld nicht mehr auf etwas, oder jemand anderes schieben.

Es muss nicht immer perfekt genau sein. Es reicht zu wissen, dass Regen, Sonne usw. wahrscheinlich ist, oder nicht.
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15.09.2011 13:25 Uhr von Zerberus76
 
+0 | -0
 
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ganz LOGISCH: 1) Wie wird das Wetter morgen? zu ca. 90% genauso wie heute!
Das ist Fakt.
2) Wenn man das 3 Tage macht (0,9^3) hat man ca.73%
90% ist nur ca. das müsste man mal genauer rausbekommen. vielleicht sind es auch 95 oder nur 85%.. also bei 3 Tagen
85% bis 61%. jenachdem sollte dann eine gute Vorhersage für 3 Tage also mehr liefern.

3) Die wettervorhersage der Station ist auf diese 10x10cm begrenz. Der Wetterdienst ist hier viel ungenauer in der Ortsangabe (müssen sie ja , sonst würde der Wetterbreicht Stunden dauern)

Ob nun der TÜV echte Ortsspezifische Wettervorhersagen bekommen hat? und wenn von wo? nächste Wetterstation km weit weg?

Natürlich ist dann die kleine im Eigenheim besser.
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15.09.2011 14:21 Uhr von Raginmund
 
+0 | -0
 
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Wo liegt das Problem? Jedes Institut kauft sich so´n Ding dazu und lernt von den abweichenden Varialen und die Gründe. Dann sollten Sie auch bald solche und bessere Prognosen hinlegen können.

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