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Evolutionsbiologen erklären die Existenz von Männern

Warum gibt es überhaupt Männer? Diese Frage beschäftigt Evolutionsbiologen schon seit Langem. In der Natur wird die geschlechtslose Fortpflanzung als viel effizienter betrachtet. Trotzdem hat sich in der Tierwelt die sexuelle Vermehrung durchgesetzt.

Eine Theorie der Forscher besagt nun, dass die geschlechtliche Fortpflanzung das Einnisten von Parasiten im Erbgut erschwert. Durch die genetische Variation wird eine Anpassung der Schädlinge verhindert. Diese Theorie wird als "Red-Queen-Hypothese" bezeichnet.

Der Name entstammt dem Buch "Alice im Wunderland". Indizien für die These konnten bereits bei Forschungen an Fadenwürmern gesammelt werden. Diese wechselten bei Parasitenbefall von der asexuellen zur geschlechtlichen Fortpflanzung. Nach einiger Zeit kehrten sie wieder zur ursprünglichen Form zurück.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mann, Wurm, Existenz, Parasit, Fortpflanzung
Quelle: www.handelsblatt.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2011 13:07 Uhr von Again
 
+18 | -3
 
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Neu ist das nicht. Die Hypothese stammt aus den 70ern ;-)
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14.09.2011 13:16 Uhr von SilentPain
 
+20 | -2
 
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@autor: bitte um Erklärung wie der Name "Red-Queen-Hypothese" zustande kommt
hab das Buch nicht gelesen und will es auch nicht
ohne Erklärung könnte es auch "Luke-Skywalker-Hypothese" heißen
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14.09.2011 13:21 Uhr von Again
 
+9 | -0
 
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SilentPain: "Die Hypothese wurde 1973 von Leigh Van Valen vorgeschlagen, der sie Lewis Carrolls Alice hinter den Spiegeln entlehnte[1]. Die darin auftretende Rote Königin erklärt der neugierigen Alice: „Hierzulande musst du so schnell rennen, wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst.“"
http://de.wikipedia.org/...

Um nicht gegen die Parasiten zu "verlieren", müssen komplexere Organismen ihr Genom durcheinanderwirbeln (durch Sex). Am Kräfteverhältnis ändert das dabei wenig (man bleibt auf der Stelle). Parasiten passen sich nach einer Zeit wieder neu an.

[ nachträglich editiert von Again ]
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14.09.2011 13:27 Uhr von sicness66
 
+7 | -2
 
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@Silent: Die rote Königin erklärt Alice, dass sie in ihrer Welt (der der roten Königin) so schnell wie möglich rennen müsse, um am selben Fleck zu bleiben.

Übersetzt auf die Biologie bedeutet das, dass man sich durch die eigentlich ineffektive sexuelle Fortpflanzung nur durch Anpassung an die jeweiligen Umweltbedingungen im Wettlauf mit den "Gegnern" seine Art erhalten kann.

Edit: Again war schneller ^^

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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14.09.2011 14:37 Uhr von Dracultepes
 
+13 | -1
 
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Ist doch ganz einfach.

Massagestäbe können nicht den Rasen mähen ^^

So back2topic

Ich bin der Meinung mir hat man in der Schule verklickert dass das schon längst klar sei warum. Und das es halt um die Genvielfalt geht.
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14.09.2011 14:47 Uhr von Plata
 
+5 | -1
 
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ganz klar: warum es uns Männer gibt, weil die sexuelle Vermehrung so viel Spass macht ^^
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14.09.2011 14:48 Uhr von Slaydom
 
+3 | -2
 
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@h3qqdr1vor: Man braucht nicht so aggressiv zu werden. Schön, dass du es weißt, aber viele wissen es eben nicht.
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14.09.2011 14:54 Uhr von sicness66
 
+5 | -2
 
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@Helldriver: Schön, dass du ein Minus gibst, ohne dich mit der Materie zu beschäftigen. Das sagt schon viel aus...

Es ist noch überhaupt nicht alles längst bekannt. Die Artenvielfalst ist dermaßen groß, dass man keine gesichterten Erkenntnisse besitzt und deshalb nur Theorien aufstellen kann. So wie die oben beschriebene. Ein einfacher Artenvergleich ist nicht möglich. Es fehlt einfach an der Empirie.

Und die geschlechtslose Fortpflanzung ist sehr wohl effizienter als die geschlechtliche. Denn als asexuelles Wesen kann ich mich selbst fortpflanzen und muss nicht auf Partnersuche gehen. Sonst gäbe es heute keine Einzeller mehr.

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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14.09.2011 17:05 Uhr von D3FC0N
 
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Ich glaube, das ist bisher die schwachsinnigste Hypothese, die mir je in meinem Leben untergekommen ist.
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14.09.2011 23:17 Uhr von Moriento
 
+1 | -0
 
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@D3FCON: Gut dass es dich Experten gibt, der das bewerten kann.

Ach, es ist übrigens schon eine Theorie und keine Hypothese mehr.
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15.09.2011 07:47 Uhr von Again
 
+3 | -0
 
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D3FC0N: "das ist bisher die schwachsinnigste Hypothese, die mir je in meinem Leben untergekommen ist. "
Die sich aber experimentell prüfen lässt und dabei gut abschneidet ;-)
Hab eine News dazu verfasst. Kannst den Link gerne per PM haben.
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15.09.2011 15:21 Uhr von Julia1958
 
+1 | -1
 
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ich weiß warum sich die sexuelle Vermehrung durchgesetzt hat....... sie macht mehr Spaß ;-)
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17.09.2011 02:58 Uhr von erw
 
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geschlechtslose ist also effizienter, aha: woher haben die den müll? das wurde bereits in etlichen studien und computersimulationen widerlegt. ich hab sowas noch nie gelesen. je mehr geschlechter, desto weiter muss das wesen einer bestimmten spezies von seinem geburtsort weg, um sich fortzupflanzen. dadurch wird eine durch dauernde genetische vermischung stabiler genpool sichergestellt. das wurde mit supercomputern berechnet und stimmte mit der vorhersage/theorie überein.
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17.09.2011 14:10 Uhr von Liberal72
 
+1 | -0
 
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Warum das so ist? Weil es viel mehr Spaß macht! :-)

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