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14.09.11 12:44 Uhr
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Brandenburger Stadt prüft eine Regensteuer

Um Geld in die Kassen der brandenburgischen Stadt Bad Belzig zu spülen, haben sich die Verantwortlichen etwas Besonderes einfallen lassen. Sie wollen Grundstücksbesitzern eine Regensteuer auferlegen.

Laut Bauamtsleiter Christoph Grund ist geplant, dass jeder Grundstücksbesitzer, von dessen Grundstück Regenwasser in die öffentliche Kanalisation läuft, 50 Cent pro Quadratmeter Fläche entrichtet werden muss.

Nach Ansicht des Bauamtsleiters werden ohne solch eine Steuer die Grundstückseigener benachteiligt, die sich selber darum kümmern, dass das Regenwasser versickert. Zudem machen das auch andere Städte schon so. Die Stadtverordneten entscheiden im Oktober.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Steuer, Stadt, Brandenburg, Regen, Grundstück
Quelle: www.open-report.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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+5 | -3
 
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14.09.2011 13:03 Uhr von BastB
"Nach Ansicht des Bauamtsleiters werden ohne solch eine Steuer die Grundstückseigener benachteiligt, die sich selber darum kümmern, dass das Regenwasser versickert."

Wo werden die da benachteiligt? Bis auf Spezialfälle wird man sich nicht darum kümmern müssen, dass das Regenwasser versickert.
Ansonsten ist das aber nicht neu. Viele Landkreise rechnen das Regenwasser, abhängig von der Grundstücksgröße, auf die Abwassergebühren an.
Kommentar ansehen Völlig zusammenhanglos wiedergegeben.   
 
+4 | -3
 
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14.09.2011 13:04 Uhr von mia_w
http://vghmannheim.de/...

Keine Regensteuer.
50Cent pauschal ist ebenfalls falsch. Je nach Durchlässigkeit der bebauten Fläche wird anteilsmäßig eine Abwasser Abschlagszahlung fällig.
Natürlich senkt sich die bisherige Abschlagszahlung für Brauchwasser.
Dieses Örtchen ist eher noch hinterher.
Kommentar ansehen heißes Thema   
 
+4 | -10
 
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14.09.2011 13:11 Uhr von ImmerNurIch
Das Feuer im Land brennt lichterloh, aber die Politdeppen gießen weiter Brennstoff hinein.
Wenn denen das nicht letztendlich um die Ohren fliegt.

Müssen wir bald auch für Luftholen zahlen oder für Schwitzen?
Kommentar ansehen Oberflächenentwässerung....   
 
+2 | -0
 
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14.09.2011 13:37 Uhr von Terrorstorm
... wird doch schon seit vielen Jahren berechnet. Zumindest in SH. Und das ist gar nicht mal billig, geht nach m².
Kommentar ansehen Richtig so...   
 
+4 | -3
 
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14.09.2011 13:40 Uhr von lina-i
Wer sein Grundstück mit Steinen zupflastert, so dass Niederschlagswasser nicht versickern kann, muss auch für die Entsorgung über die Kanalisation zahlen.

Wer nachweist, dass Regenwasser aufgefangen und zur Gartenbewässerung gespeichert wird, sollte für seine Investitionen auch belohnt werden.
Kommentar ansehen Ich muss lina recht geben.   
 
+1 | -0
 
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14.09.2011 13:54 Uhr von mia_w
Es gilt das Verursacherprinzip.
Das mit der Umstellung gleich eine Preissteigerung einhergeht ist allerdings typisch für D. und der Suche nach Einnahmequellen.
Es wird ja geschrieben, dass das Regenwasser 40-45% der Entwässerung zu lasst fallen. Also müsste die bisherige Abschlagzahlung(nach Frischwasser) genau um diesen Prozentsatz erstma sinken.

Im übrigen ist das keine Steuer.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
Kommentar ansehen Üblich   
 
+5 | -1
 
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14.09.2011 13:56 Uhr von erdengott
Dass man für versiegelte Fläche beim Abwasser bluten muss dürfte landesweit eher die Regel sein.
Und bei dem Trend, sich die Grundstücke zuzupflastern und das Wohnumfeld damit zu verschlechtern, ist das auch begrüßenswert. Manche Industriegebiete sind bereits grüner als die ein oder andere Wohnstraße.
Kommentar ansehen @lina-i   
 
+5 | -2
 
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14.09.2011 16:45 Uhr von BastB
Das Problem ist aber, dass alle Eigentümer, die an die Kanalisation angebunden sind, generell zahlen müssen, auch wenn der Großteil ihres Grundstücks aus Gartenland besteht.

Zudem jammern die Wasserbetriebe ja immer rum, dass insgesamt zu wenig Wasser verbraucht wird und sie die Rohre zusätzlich spülen müssen. Sollen sie also froh über die zusätzliche Wassereinleitung bei zugebauten Grundstücken sein...

[ nachträglich editiert von BastB ]
Kommentar ansehen @ BastB   
 
+2 | -0
 
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14.09.2011 21:07 Uhr von Zeus35
Jo, genau das isses nämlich!

Mir klingelt noch die Begründung der letzten Preiserhöhungen in den Ohren.

Genau, der rapide sinkende Wasserverbrauch durch bessere Waschmaschinen und kleinere Familien, jetzt bräuchte man mehr Spülwagen etc.

Im Osten sind doch die neuen Kläranlagen zu groß, da kommt das Wasser genau richtig.
Kommentar ansehen Also.   
 
+2 | -0
 
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15.09.2011 22:27 Uhr von mia_w
Gestern gab es dazu eine Gemeindeversammlung.
Es ist wohl so.
Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit(sogar von Rabatten, für die Faktoren, war die Rede) werden die Einnahmen der Stadtwerke ordentlich steigen.

lol Und alle schrien jaaaaaaaaa Das hättet ihr erleben müssen.
Mich würde nicht wundern, wenn der Kläger vom Kommunenverband arrangiert wurde.

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