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USA - Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Rekordarmut

15,1 Prozent aller US-Amerikaner leben derzeit unterhalb der Armutsschwelle. Mit 46,2 Millionen Betroffenen hat die Armut in den USA damit einen neuen Rekordwert der letzten 52 Jahre, seitdem der Wert ermittelt wird, erreicht.

Nach offizieller Erhebung liegt die Armutsgrenze eines Single in den USA bei 11.139 Dollar (ca. 8.130 Euro) Einkommen pro Jahr. Ein Vierpersonenhaushalt der weniger als 22.314 Dollar (etwa 16.290 Euro) zur Verfügung hat, gilt als arm. 20 Prozent aller US-amerikanischen Kinder leben unterhalb der Armutsgrenze.

Der OECD zufolge hat die USA damit die höchste Armutsquote von allen Industriestaaten. Besonders betroffen ist die afroamerikanische und hispanischstämmige Bevölkerung, mit einem Anteil von rund 27 Prozent. Seit dem Jahr 2007 sank das durchschnittliche Haushaltseinkommen in den USA um 6,4 Prozent.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Land, Armut, Einkommen
Quelle: www.dw-world.de

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