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Online-Banking-Lücke: Münchnerin bucht versehentlich Geld vom Finanzamt ab

Eine Münchner Wirtin wollte per Online-Banking die Umsatzsteuer an das Finanzamt überweisen, geriet jedoch im Menü versehentlich auf den Punkt Lastschriften, so dass ihr Geld vom Finanzamt überwiesen wurde.

Die Stadtsparkasse erklärte, dass das völlig legal sei, denn: "Die Möglichkeit, Lastschriften einzureichen, haben ausschließlich Geschäftskunden, die zuvor eine zusätzliche Inkassovereinbarung mit ihrer Bank abschließen."

Die Frau hat inzwischen den Fehler bereinigt, doch die Verbraucherzentrale ist über diesen Vorfall empört und spricht von einer "Lücke im Sicherheitssystem".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Geld, Finanzamt, Lücke, Online-Banking, Lastschrift
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2011 11:37 Uhr von Jlaebbischer
 
+30 | -0
 
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Gute Idee: Rüberziehen, Konto Leerräumen und dann ab in die Karibik ;)

Wenn es denn so einfach wäre...
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14.09.2011 11:42 Uhr von SystemSlave
 
+22 | -1
 
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Na den mal los die Staatskasse plündern: Achne die ist ja schon leer ist ja alles in den "EU Transfergesellschaft" geflossen.
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14.09.2011 12:16 Uhr von Leondriel
 
+14 | -0
 
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Also moment mal. Die Frau hat die Befugnis, Lastschriftverfahren enizuleiten.

Sie ist zu doof den richtigen Menüpunkt anzuklicken, was ich nun als Bedienungsfehler werten würde.

Jo, ganz klare Sicherheitslücke, liebe Verbraucherzentrale... aber auf dem OSI-Layer 8, nen Meter vor dem Bildschirm!
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14.09.2011 13:12 Uhr von knuddchen
 
+3 | -3
 
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Das heißt also das die Firmen dann einfach ohne unsere Genehmigung per Lastschrift Geld von unseren Konten abbuchen können? Frechheit. Das ist ganz klar ne Sicherheitslücke.
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14.09.2011 13:45 Uhr von V8-Zulu
 
+1 | -1
 
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Gut geschrieben! @Autor: Sauber und kurz, gefällt.

Zum Thema: Auch wenn das alles legal ist, ist es doch etwas unglücklich geregelt. Wo liegt denn bei sowas eigentlich die Obergrenze?
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14.09.2011 14:03 Uhr von bueyuekt
 
+2 | -0
 
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lol Sicherheitslücke Dasist ein Service. Zudem, wenn jemand per Lastschrift von einem Konto Geld abzieht, so hat der Kontobesitzer ich glaube 6 Wochen die Möglichkeit das Geld zurück zu holen.

Dafür steht die Bank gerade.Also nix Sicherheitslücke.

Problematisch ist es nur, wenn man selbst eine Überweisung
vom Konto tätigt. Dann ist das Geld sozusagen futsch!

[ nachträglich editiert von bueyuekt ]
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14.09.2011 15:37 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -0
 
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verbraucherzentrale? welche?

und wieso spinnen die so rum? lastschriftzugelassene unternehmer können schon immer von jedem abbuchen. wer damit nicht umgehen kann, sollte sich diese möglichkeit nicht geben lassen.

"legal" ist es übrigens keineswegs, wenn man einfach irgendwo etwas abbucht.

irgendwie ist die ganze geschichte ziemlich hohl von der darstellung her. da scheinen einige ausm mustopf zu kommen...

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