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Peter Gauweiler: Staaten-Hartz-IV der falsche Weg aus der Euro-Krise

In einer mit viel Applaus aufgenommenen Rede beim Aubinger Herbstfest äußerte Peter Gauweiler (CSU) deutliche Kritik zur derzeitigen Euro-Politik der Kanzlerin. Die Schuldenkrise der Eurozone lasse sich nicht durch ein Staaten-Hartz-IV lösen, wenn man die Fehler der Brüning-Ära nicht wiederholen wolle.

Für Griechenland komme nur eine Staatsinsolvenz in Frage, so Gauweiler. Der Politiker verwies dabei auf die Türkei, die nach einer Insolvenz und Abwertung ihrer Währung heute ähnlich erfolgreich wirtschafte wie "manch asiatische Länder". Der Euro verhindere wie ein Mühlstein die Gesundung Griechenlands.

Einen "Radikalenerlass" forderte Gauweiler für die Banken, die vom gleichen Personal wie zu Lehmann-Zeiten geführt würden. "Wenn die auf die Idee kommen, diese ganzen Scheißhaus-Papiere einzutauschen, haben wir es mit einer Abwertung zu tun, wie wir sie uns noch gar nicht vorstellen können."


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, EU, Krise, Weg, Peter Gauweiler
Quelle: www.sueddeutsche.de