13.09.11 15:53 Uhr
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Kein "Teuro": Durch die Einführung des Euros wurde nichts teurer

In Deutschland wird der Euro oftmals als "Teuro" bezeichnet. Dies liege daran, weil für viele Leute seit dessen Einführung alles teurer wurde. Der Euro selbst habe jedoch zu keiner Preiserhöhung, abseits der der Inflation, beigetragen.

Bei der Empfindung einer Preissteigerung durch den Euro handle es sich um eine "gefühlte Inflation", die persönliche Erfahrungen widerspiegle und nicht mit der tatsächlichen Inflationsrate übereinstimme. So werden Produkte, für die viel Geld ausgegeben wird (z.B. Energie), stärker wahrgenommen.

Norbert Walter, Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, erklärte: "Wie bei den tatsächlichen Preisniveauentwicklungen seit Etablierung der EZB das Verdikt ´Teuro´ Überlebenschancen haben konnte, ist eher eine Frage an den Psychotherapeuten als an den Statistiker."


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WebReporter: noflowers
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Währung, Inflation, Einführung
Quelle: www.n-tv.de

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60 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2011 15:56 Uhr von sicness66
 
+186 | -12
 
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Witz des Tages oder? Propaganda in Reinkultur.
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13.09.2011 16:06 Uhr von Katzee
 
+151 | -6
 
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Wenn ich mich daran: erinnere, wie gerade die Gastwirte ihre Preise oder die Lebensmittelläden Kleinartikel wie z.B. Joghurt 1:1 von DM in Euro ungerechnet haben, dann frage ich mich, ob ich vielleicht nur Halluzinationen hatte. Oder fallen solche Kleinigkeiten Großverdienern wie einem Bänker einfach nicht auf?
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13.09.2011 16:10 Uhr von Ice_Cream_Man
 
+150 | -4
 
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Nichts wurde teurer? Beispiel Pizzaria: Pizza 9DM plötzlich 7€
Beispiel LIDL: Irgende Ammi-Pizza 2,99DM dann 1,99€

Ja... OK... ich weiß dafür kann ich jetzt DVD-Player für 20€ kaufen. Aber: Die schmecken schei*e!
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13.09.2011 16:16 Uhr von DP79
 
+30 | -3
 
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Euro kein Teuro: Wer´s glaubt, kommt trotzdem in den Himmel...
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13.09.2011 16:16 Uhr von Ned_Flanders
 
+21 | -1
 
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NDR schreibt was anderes: http://www.ndr.de/...
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13.09.2011 16:23 Uhr von SniperRS
 
+42 | -1
 
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Volkswirte Sind das alles solche Leute die nicht mal mit ihrem eigenen Geld umgehen können, geschweige denn mit dem von anderen, dabei Unsummen verdienen und völlig realitätsfremd sind? Dieser Herr jedenfalls schon.
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13.09.2011 16:25 Uhr von TKRoth
 
+48 | -0
 
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Wieso habe ich hier nur wieder das Gefühl, dass Grimms Märchen mehr Wahrheiten enthalten?
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13.09.2011 16:26 Uhr von Serverhorst32
 
+14 | -3
 
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die News ist doch teilweise richtig Wegen der Inflation wurde nichts teurer stimmt ...

Es wurde alles wegen versteckten Preiserhöhungen der Firmen und Verkäufer teurer.
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13.09.2011 16:27 Uhr von unomagan
 
+13 | -1
 
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Unrecht: hat er nicht, es ist nicht vieles teurer geworden. Dafür manche sachen GEWALTIG teurer, Mc donalds: 7DM nun 7 Euro, strom wird auch immer teurer. In summe geben wir nicht viel aus dafür (wenn man 2000 Euro verdient) aber alle die 1000 Euro verdienen oder gar weniger spüren das GEWALTIG!
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13.09.2011 16:36 Uhr von DuncanGallagher
 
+14 | -5
 
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Geht auf die Straße und heizt der Bundesregierung ein. Das ist das einzige was hilft...

...ach ne warte...

...man macht sich ja strafbar wenn man sich gegen die Bundesregierung stellt.
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13.09.2011 16:41 Uhr von mia_w
 
+29 | -4
 
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BastB: Das ist definitiv falsch. Rechne einfach die 9Mark Pizza oder das Kino, Benzin, Kleidung usw mit 3% Inflation auf 10 Jahre. Und jetzt sage uns, wie lange muss ich für diese Dinge heute arbeiten, im Gegensatz zum letzten DM Jahr?
Der Vergleich zeigt deutlich, wie sehr der Euro am Geldbeutel zerrt. Lohn Halbiert!

Wer die Gewinner des Euro sind, braucht man nach 10 Jahren Erfahrung nicht mehr diskutieren.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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13.09.2011 16:42 Uhr von |Erzi|
 
+34 | -1
 
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Beispiel Stadtfest: Knobibrot,
Nix weiter als eine bisschen Brot mit Knoblaubbutter geroestet dazu etwas Quark, dann ne scharfe Soße und etwas Roestzwiebel und Mais drauf kostet 4,50.

Das sind wenn man umrechnet 9DM

Nun erzaehlt mir mal was die Leute machen wuerden wenn sie die DM noch haetten und dann dort ein Schild stehen wuerde 9,-DM?

Die wuerden dran vorbei gehen und dem Standbetreiber nen Vogel zeigen. Zumindest vermute ich das. Benauso bei einem Steak in nem Broetchen fuer den gleichen Preis. Das haette doch frueher keiner fuer den Preis gekauft.
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13.09.2011 16:43 Uhr von Twaini
 
+12 | -0
 
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tja die verarschungsmaschenerie ist immer am Ball, mehr sage ich dazu mal nicht....ausser vieleicht noch,wers glaubt ist selber schuld.
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13.09.2011 16:50 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+14 | -3
 
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Euro = Teuro....und ob. Wie oft wurde der Gegenbeweis bereits angeführt?

Entweder ist dies, Norbert Walter, Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, noch nicht aufgefallen, er ist schlecht informiert oder er desinformiert. Für letzteres sprechen viele volks-psychologische Argumente, befinden wir uns doch in einer gewaltigen Umverteilungs- und Enteignungsphase zugunsten von Banken.

Und von wegen "gefühlte Inflation" habe keinen realen Hintergrund. Sie wird von Ökonomen sogar wissenschaftlich definiert und gemessen. Und sie ist, so die Argumente der Wissenschaftler, im realen Leben erheblich aussagefähiger als die "offizielle" Inflationrate.

Grund: Der Warenkorb für einfache Arbeitnehmer und erst recht für sozial Schwache fügt sich ganz anders zusammen als der "klassische Warenkorb", der längst nicht mehr repräsentativ in einer Gesellschaft wie der deutschen ist, welche zunehmend verarmt.

So etwa sind "Neuwagen" völlig unausgewogen überpräsentiert. Ein "Sinken" der Preise für Luxusautos verschleiert den Blick für die wahre Inflation.

In der Regel liegt die "gefühlte Inflation" beim doppelten der offiziell verkündeten. Und daher haben etwa H4-Empfänger in diesem Jahr real 15-20 Euro weniger Kaufkraft als im Vorjahr.

Hier (und in anderen Quellen) noch einmal nachzulesen:

Die große Augenwischerei mit der Inflationsquote:
http://www.welt.de/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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13.09.2011 16:51 Uhr von :raven:
 
+12 | -2
 
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Das ist echt der letzte Beweis um dem letzten Schlafenden die Augen zu öffnen!

Das ist ja wirklich Propaganda in Reinkultur!

Wenn der Mittelschicht der ganze Scheisseuro um die Ohren knallt, wird man sich mit Sicherheit an Norbert Walter mit einem Strick in der Hand erinnern.
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13.09.2011 16:53 Uhr von edv-pm
 
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komisch wieso kostet dann etwa der gleiche Einkauf heute 100€, der vor gut 10 Jahren 100DM gekostet hat? Also entweder die Statistiker haben das falsche Zeug geraucht, oder es ist Absicht. Anderes Beispiel: Preisdifferenz zwischen Tankstellen. Den größten Unterschied zwischen 2 Tankstellen, den ich zu DM-Zeiten je gesehen habe, war auf einer Strecke von gut 100 KILOMETER 12 Pfennig, das war der Unterschied zwischen Land- Kleinstadt und Großstadt. Inzwischen hat man bei Tankstellen, die gerade mal ein paar hundert METER auseinander sind, Unterschiede bis zu 7-8 Cent, als 14-15 Pfennig. Lebensmittelpreise haben sich gewaltig verändert, Gaststättenpreise sowieso, die wurden eh oft einszueins "umgerechnet". Das gleiche gilt für normale Kleidung (nicht den Billigschrott von K*k und Co.), Körperpflegeartikel, Reinigungsmittel und alles für den täglichen Bedarf. Die Energiepreise sind teilweise eh ein Witz. Ich zahle heute mehr für den Diesel in Euro, als er vor zehn Jahren in DM angeschrieben war, also eine Preissteigerung von über 100%.

Aber stimmt schon, wir haben nur eine absolut geringe Inflation. Natürlich haben wir die, wenn man her geht in den Inhalt des Warenkorbs, aufgrund dessen wir alle beschi..en werden, ständig anpasst und immer nur die Artikel hineinnimmt, die den gerade passenden Preis haben, dann hat man natürlich keine Inflation.
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13.09.2011 17:04 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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"Die Mark war nicht stärker" Zitat aus dem gleichen "Zeitungsartikel".

Spätestens ab da muss man nicht wirklich weiterlesen.
Nur mal ein aktueller Link: http://www.handelsblatt.com/...

Ungeheuer, wie gewaltig dieser Tage gelogen wird, um die Totgeburt Euro am Leben zu halten.

Hier sieht man die geballte Medienmacht der Finanzindustrie, welche sich einzig darum sorgt, dass das Volk die Lust am Euro und und ihre (finanz-)politischen Marionetten schneller verliert, als die Banken ihre Ramschanleihen beim Volk sozialisiert und sie auf ihren Euro-Blasenrechnungen am Ende alleine sitzen bleibt.

FX-Concepts Währungsspezialist im Spätherbst 2010 zur FAZ: Ein "deutscher Euro" hätte heute einen Wert von 1,85 Dollar. Ein "Mittelmeer-Euro" kommt auch nicht mal 80 Cent.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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13.09.2011 17:05 Uhr von jens3001
 
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BastB: Unsinn. Natürlich gibt es eine natürliche Teuerungsrate. Diese hat aber nichts mit der Verteuerung vieler Produkte mit Euro-Einführung zu tun.

Sehr viele Artikel des täglichen Bedarfs, Lebensmittel, etc. wurden fast doppelt so teuer.
Statt 0,59 DM kostete ein Joghurt dann 0,59 Euro.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Produkte, vor allem im technischen Bereich, die tatsächlich sogar billiger wurden.

Aber das hat nichts mit dem Euro zu tun, sondern lediglich damit, dass die Technologie mit der Zeit in der masse produzierbar und verkäuflich wurde.

Wenn also diverse Statistiken gemacht wurden, die belegen sollten dass nichts aussergewöhnlich teurer wurde dank Euro, werden solche Produkte (z.B. DVD-player, TV, usw.) mit eingerechnet.

Aber wie oft kauft man sich einen DVD-Player und wie oft kauft man sich einen Joghurt?
Oder Brot, Milch, geht einen Kaffee trinken, usw.
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13.09.2011 17:24 Uhr von Sobel
 
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