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OECD-Bildungsstudie: Deutschland weit abgeschlagen

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihren neuen Bildungsbericht 2011 veröffentlicht. Aus dieser Studie geht hervor, dass Deutschland zu wenig in Ausbildung und Hochschulen investiert und daher der Anteil Hochqualifizierter im Land weiter sinkt.

Im Vergleich zur Bundesrepublik haben die anderen Industrienationen in den letzten zehn Jahren den Anteil ihrer Akademiker erhöhen und die Zahl Geringqualifizierter senken können. Neben den Hochschulabsolventen fehlt es vor allem an Meistern, Technikern oder anderen qualifizierten Fachkräften.

Aufgrund der Knappheit an Akademikern müssten Unternehmen im internationalen Vergleich im Schnitt 20.000 Dollar mehr pro Jahr für ihre Beschäftigten zahlen. Bei den Bildungsausgaben 2011 liegt Deutschland gemessen am Bruttoinlandsprodukt nur noch auf Platz 30 von 36 Industrienationen.


WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Studie, OECD, Bildungspolitik
Quelle: www.ftd.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2011 15:10 Uhr von mia_w
 
+0 | -5
 
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Diese Studien, besonders der OECD: sind nicht das Papier wert, auf dem sie stehen.
Deutsche Manager und Ingenieure sind weltweit gefragt. Und der Meistertitel zählt noch was und wird von vielen vielen gesucht und angestrebt.
Das zu wenig in die Bildung und damit in die Zukunft investiert wird, war schon immer ein Problem, das wiederum auch ständig künstlich auf gebauscht wird.
Allerdings haben andere da wesentlich mehr auf zu holen, bis sie erst mal auf dt. Niveau sind.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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13.09.2011 15:14 Uhr von Ned_Flanders
 
+5 | -0
 
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Meister.., Techniker oder qualifizierte Fachkräfte hat Deutschland genug. Nur werden diesen Menschen seitens der hier im Land herrschenden Bürokratie das Leben schwer gemacht.
Auch spielt oft das Alter eine große Rolle. So werden lieber junge Arbeitnehmer eingestellt, die nicht viel kosten.
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13.09.2011 15:26 Uhr von Odysseus999
 
+4 | -2
 
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Naja: Ich nehme an,
dass in heutigen Tagen des freien Informationsflusses,
eigentlich eine Menge Menschen durchaus sehr qualifiziert sein könnten, auch dann, wenn sie nun nicht gerade in einer der dafür vorgesehenen Einrichtungen studiert haben.

Natürlich ersetzt reines Wissen keine praktische Übung,
doch die meisten Hochschulabsolventen gehen wohl auch ohne großartige Praxis ins Berufsleben.

Der Unterschied ist vor allem auf dem Papier zu sehen, welches die Bildungseinrichtung an seine Absolventen vergibt.

Eigentlich wäre es an der Zeit, ganz unabhängig von "Bescheinigungen" bzw. "Attesten", für jeden Beruf und jeden Job einen schriftlichen, sowie mündlichen Einstellungstest einzuführen und ausserdem noch einen Intelligenz- und Wesenstest.
So könnte jeder Betrieb jede Stelle ideal besetzen
und alle hätten eine Chance. Und alle wären auch zufrieden.

Das würde erst die so oft gepriesene Chancengleichheit in einem "demokratischen" Staat untermauern, so dass keiner mehr hinunterfällt.

Glaubt mir ruhig,
es gibt so manche Intelligenzbestien,
die jedoch nichtstuend in der Sackgasse sitzen,
weil sie von dem laufenden System der Bevor- und Benachteiligung nicht besonders viel halten,
und ihre "futuristischen" Gedankengänge in einer Gesellschaft der Ewiggestrigen noch nie großen Anklang gefunden haben.

[ nachträglich editiert von Odysseus999 ]
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13.09.2011 19:50 Uhr von ChickenCowboy
 
+0 | -0
 
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@Odysseus999: Mit den Tests stellt man dann fest, dass nicht alle Übermenschen sind und die Problempatienten kämmen nirgendwo mehr unter. Und auch aus denen kann ja noch was werden, wenn sie einen Arbeitgeber finden, der die Bildungspolitik nicht nur als Aufgabe des Staates sieht.

Dazu muss man sich mal den einen oder anderen Lehrplan für Auszubildene durchlesen. Da kann man auf Studenten rumhacken wie man will, in vielen Ausbildungsgängen werden die Schüler auch mit verordneter Langeweile beschäftigt. Engagement und Eigenverantworting ist halt von jedem selbst gefordert und damit kann man hier nachwievor eine sehr gute Ausbildung bekommen.

Das deutsche Ingenieure als so gut gelten, hat auch maßgeblich etwas mit den Betrieben mit den großen Namen zu tun. Und dort arbeiten seit Jahrzehnten internationale Teams. Übrigens sind wir seit langem nicht mehr alleine an der Weltspitze. Japaner und Amerikaner hinken uns da in nichts nach. Es ist nur das urdeutsche Selbstbild, dass wir wenigstens gut basteln können, wenn wir schon im Dichten und Denken nicht mehr das sind, was wir uns wünschen.

Aber wohin Ausbildungsgänge führen, die nicht staatlich kontrolliert werden, sieht man in den USA, wo niemand weiß, was ein (gesetzlich nicht geschüttzer) Doktortitel wert ist. Dort guckt man auch nur nach großen (Universitäts-)Namen. Oder als anderes Beispiel die privaten Gymnasien in Deutschland, die in den letzten Jahren geschlossen wurden, ohne das die Abiturienten einen Abschluss bekamen. Die Zahl der schwarzen Schafe ist da deutlich höher.

Das die Ausbildungs- oder Studienurkunde nur unnötiges Papier sei ist Quark in Tüten.

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