13.09.11 12:48 Uhr
 309
 

Österreich: Jäger fordern "Elektroschockgeräte" zum Abrichten ihrer Hunde

Eigentlich sind in Österreich sogenannte Teleimpulsgeräte zum Abrichten von Jagdhunden verboten. Tierschützer empfinden die "Elektroschockgeräte" als Tierquälerei.

Einige Jäger sind jedoch anderer Meinung und fordern die Legalisierung der Geräte. "Es wehrt sich ja auch niemand gegen die moderne Knopflochchirurgie und fordert die Rückkehr zu alten Operationstechniken. So muss man auch die Weiterentwicklung beim Teleimpuls anerkennen", so ein Jagdexperte.

Die neuen Teleimpulsgeräte ließen keine Gewebeschäden bei den Hunden zurück und seien deshalb auch keine Tierquälerei.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Hund, Jäger, Tierschutz
Quelle: derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Offene Stellen beim Bundeskriminalamt: Bewerber fallen bei Deutsch-Tests durch
Ermutigung für Whistleblower: Netzwerk gründete Rechtshilfefonds
Volker Beck ohne sicheren Listenplatz für die Bundestagswahl

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.09.2011 13:00 Uhr von stoske
 
+9 | -4
 
ANZEIGEN
Kranke Menschen haben auch kranke Ansichten die Leute müssten vor Scham und Demut im Boden
versinken, wenn sie nur verstünden, was sie anderen
empfindungsfähigen Wesen antun. Hier ist eigentlich alles
nur bedauerlich. Die Jäger, deren Ansichten, deren Empfindungen,
deren Forderungen, das Gerät selbst und der Umgang mit den
Tieren - alles höchst bedauerlich und zutiefst beschämend.
Kommentar ansehen
13.09.2011 14:21 Uhr von Feuerfaenger
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Ich bin selbst Besitzer von zwei Jagdhunden und muss zugeben, dass ich den Teletack gelegentlich einsetzte. Ich sehe darin keine Tierquälerei. Sicher ist das Gerät nicht für jeden Zweck, jeden Hund und schon gar nicht für jeden Hundebesitzer geeignet. Im Ernstfall kann der Teletack aber das Leben des Hundes retten. In manchen Situationen ist es einfach wichtig, dass man die Handlung des Hundes Unterbrechen kann. Man denke nur an eine jagenden Hund, der sich einer befahrenen Straße nähert oder Wildschweine verfolgt.
Im Vergleich dazu sind Weidenzäune deutlich schmerzhafter für Hunde. Gerade wenn diese mit Nase oder Ohren an den Stromzaun gelangen.

Sicher kann man den Hund auch bis an sein Lebensende an die Leine nehmen und ihm so jeglichen Bewegungsfreiraum nehmen. Aber ist das nicht wirklich Tierqualmerei?

Für eine Aufhebung des Gesetztes wäre ich allerdings nicht, auch hier in Deutschland nicht. Das Gerät gehört auf jeden Fall in kundige Hände.
Kommentar ansehen
14.09.2011 16:47 Uhr von F.Steinegger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist eine Frechheit sondersgleichen: Mir kommt das langsam so vor, als hätten sich einige Jagdverbände mal auf den Hundespielplätzen umgesehen, wo irgendwelche Jugos ihre Kampfhunde mit diesen Dingern konditionieren. Die kann man nämlich leicht kaufen und die Jugos tun das vor aller Augen.

Ganz ehrlich, ich habs schon öfter gesehen und bedauert, dass deren Kläffer dermaßen "bereit" sind, sonst wäre ich mit meinem Hund rein und hätte die Jugos verdroschen.

Gott, macht mich sowas sauer!

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17 Jähriger Afghane
The Last of Us 2 - Fortsetzung des Kult-Spiels kommt
Busenwunder Bettie Ballhaus: Nackter Adventskalender im Netz


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?