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Wegen G8 gibt es viele minderjährige Studenten: Unis sind überfordert

In diesem Herbstsemester beginnen viele G8-Abiturienten mit ihrem Studium und sie sind noch minderjährig.

Die Universitäten stellt dies vor Probleme, denn unter 18 darf man zum Beispiel keinen Bibliotheksausweis beantragen. Den Studenten bleibt so der peinliche Gang zu den Eltern nicht erspart, die ihnen für viele Kleinigkeiten eine Vollmacht ausstellen müssen.

Aber nicht nur die Uni-Verwaltung hat Probleme mit den Minderjährigen, auch die Professoren sehen die Sache skeptisch: "Viele der 17-jährigen könnten an den Hochschulen schnell ins Schleudern kommen. Gerade die zu erwartenden Massenveranstaltungen führen möglicherweise zu großer Überforderung."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Eltern, Student, Universität, Minderjähriger, G8
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2011 13:58 Uhr von DJCray
 
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hmm... ich hab studiert und bin nicht gleich: auf die hohe Stufe gekommen.

Wer behauptet denn sowas?

Das funktioniert doch nur durch Vitamin B.

Man kommt in ein Trainee-Programm oder durch Praktikas in die Regionen wo man hin will.

Engagiert sich während seines Studiums in Verbindungen.

Aber von Null auf 120%? ... Kenn ich nicht....

Gruß
DJ
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13.09.2011 13:59 Uhr von mokzumquadrat
 
+7 | -0
 
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zu früh: meiner meinung nach ist das viel zu früh.
allein schon weil leute in diesem alter nicht so für voll genommen werden.
und - wie blöd sich das anhört - können sie ja das richtige studentenleben gar nicht mitmachen.
dann sollten sie doch lieber ein fsj oder ein praktikum vorher machen.
ich weiß nicht warum es auf diese paar jährchen immer ankommt
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13.09.2011 15:16 Uhr von Der_Norweger123
 
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Und warun darf man: nicht mit 16/17 nen Bibliothekskarte haben?

Ist man dann Unzurechnungsfähig?

Bürger 2ten ranges?
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13.09.2011 15:22 Uhr von d-fiant
 
+4 | -2
 
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Was heisst G8?? Ich dachte das sind die 7 Größten Industrienationen plus Russland?
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13.09.2011 15:26 Uhr von SN_Spitfire
 
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Die jungen Wilden: werden dann mit gerade mal 22-24 Jährchen auf ein Unternehmen losgelassen.
Kein Wunder verkommt ein Uni-Absolvent immer mehr zum Praktikant 2.Klasse.
Das wundert mich schon seit Jahren. Den Fehler hat sich jedenfalls in keinster Weise die Wirtschaft zuzuschreiben!
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13.09.2011 15:38 Uhr von daiakuma
 
+2 | -0
 
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tzeh es gibt schon kleine emporkömmlinge... meinen, sie wären (danach) was besonderes... <.<

Die sollen ruhig, wie der erste poster schon sagt, ERSTmal ne zeitlang arbeiten... wollen se architekt werden, sollense erstmal n jahr lang maurerarbeiten machen oder kopflöcher ausheben... so richtig im dreck arbeiten!

Wichtig ist, das schon mal kennengelernt zu haben, wo sie nachher hinwollen... nicht einfach nur durchschleusen und danach "so, kommt schön ran ihr firmen und werbt mich ab"

- davon gibts leider genug!!
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13.09.2011 16:49 Uhr von totseinmachtimpotent
 
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G8 war die dümmste Idee die unsere Politiker: in Bezug auf die Bildung jemals hatten..

ich meine erstmal GARNIX machen und danach mit so nem scheiß kommen, alle Achtung -.-..


ich habs schon mal geschrieben, ich versteh das nicht,

wir leben von Jahr zu Jahr länger, bald kann man vlt sogar Krebs besser behandeln.... ,

die Politik reagiert darauf in dem wir später und später in Rente geschickt werden ( naja außer sie selbst....)

hinzukommt, dass es immer mehr wissen gibt, immer mehr zu lernen, in der Schulzeit müsst man noch viel mehr machen, alleine die Errungenschaften in der Physik und Chemie der letzten 30 Jahre..., in Geschichte kratzt man nur oberflächlich politische Ereignisse an, und lässt dabei viele sogar sehr interessante sachen weg, allein in der historischen Methodik steckt viel was man allgemein fürs Leben braucht zum beispiel wie man mit Informationen umgeht...
In Deutsch hat man kaum mit moderner Literatur zu tun und in Englisch kaum mit klassikern...

klar muss auch jeder ma selbst den Arsch hoch bewegen.


ABER BEI ALL DIESEN SACHEN, Länger Leben, Mehr Lernen,

fällt denen nix anderes ein als die Schulzeit und das Studium zu verkürzen damit wir noch schneller mit der Kindheit abschließen können?!?!

Dh noch weniger noch schneller lernen, bzw den gleichen Stoff, aber mehr ist net drin, so hat man schon kaum Zeit alles zu machen was im Plan steht... aber jetzt?

und im Studium? Statt auf Qualität setzt man auf Quantität?

Hauptsache 50% dann hat man bestanden?

wo kommen wir da hin? hier gehts doch um die Zukunft?

Aber bei 6 Klausuren und unzähligen Hausarbeiten und Referaten, wer hat da die Zeit für jede Klausur so zu lernen dass er zumindest 90% schafft? einpaar Hochbegabte aber der rest? Wo liegt der Sinn darin jemanden ne Arbeit bestehen zu lassen weil er 75% der Punkte hat, wenn das bedeutet dass er 25 doch garnicht wusste? was hilft ihm das bestehen denn später im Beruf wenn er die 25% braucht?!?!

und statt einfach alles Langsamer zu machen will man auch hier Kosten sparen und schickt die Studenten in max 7 Semester durch ein Studium dass eigentlich viel länger bräuchte.

n Freund von mir ist jetzt Geschieprof an ner Uni und die sind da alle wirklich abgefuckt dass Geschichte ein BatchelorStudiengang werden soll, die haben hart dafür gekämpft dass es so lang wie möglich n Magister Studiengang bleibt weil die nicht wissen wie ein Student in der Zeit und der hecktig alle Erfahrung sammeln soll die man eigentlich braucht und woher die Zeit kommen soll bis er alles lernt und verinnerlicht. In dem Studium ist 50% einfach Erfahrung, vieles oft machen, üben und üben aber wo bleibt die Zeit dafür wenn man gehetzt wird? und das ist net ma Kritik von Studenten! das sind die Profs dies für ne Frechheit halten!!!

Und was bringen Vorlesungen wenn die hälfte aufm Boden sitzen muss und ein Teil davon nach 15 Minuten geht weils keinen Sinn macht, und das hatten wir in BWL Vorlesungen schon vor 1 Jahr... wie soll das die nächsten 3 gehen?!?!

Und jetzt darf also wirklich nur noch die Elite studieren?
an der TU Darmstadt sind Fächer die im Sommersemester noch ohne NC waren, jetzt mit guten 2er NCs

Fächer mit NCs von 2,9 oder ähnlichem auf 2,2

und darüberhinaus kann man den Überrschuss net aufnehmen!


Klasse Arbeit... aber die Kinder von den Politikern ( vorallem den SPDlern die immer für die Gemeinschaftsschule sind..) lernen auf Privatschulen und gehen dann in der Schweiz auf PrivatUnis...ja da braucht man sich ja keine Gedanken über solche Probleme wie jetzt zu machen.
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13.09.2011 21:08 Uhr von freax
 
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@DJCray: Es erschrickt mich, wie selbstverständlich du diese riesen Schweinerei mit den Trainee- und Praktiastellen aussprichst. Dieses unbezahlte arbeiten war vor >10 Jahren noch vollkommen unbekannt. Wenn man da von der Uni kam, hat man einen Job angefangen und wurde von Anfang an normal bis gut bezahlt. Ich kenne Leute die nach dem Diplom drei Jahre nur Praktika bekommen haben bis sie eingestellt wurden. Das ist unter aller Sau.
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14.09.2011 10:47 Uhr von SN_Spitfire
 
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Es ist, wie es ist: in unserer Firma werden Studenten grundsätzlich erstmal für 1 Jahr, teilweise nur für ein halbes Jahr, als Praktikanten eingesetzt, weil sie wirklich keinen Bezug zur Realität haben. Noch nie wirklich gearbeitet und alles rein theoretisch durchgenommen an der Uni. So einen kannst du einfach nicht richtig einsetzen.
Das klingt hart, aber es ist die volle Realität und wird sich dahingehend eher sogar noch verschlimmern.

Ich selbst rate meinen Schützlingen deswegen immer, zuerst eine Ausbildung zu machen im entsprechenden Bereich, für den sie sich interessieren. Danach kann man dann noch ein Studium draufsetzen. Dadurch bekommt man 1. das Arbeitsleben live mit und 2. kann man das erlangte Grundwissen fürs aufbauende Studium nutzen.
Einen anderen Weg würde ich heutzutage keinem mehr raten.
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14.09.2011 15:56 Uhr von freax
 
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@Spitfire: Dass die Unternehmen das so machen ist klar, aber das macht es ja nicht besser. Ja die Leute von der Uni haben keine Ahnung vom normalen Arbeitsleben. Aber wenn ich eine neue Stelle anfange, wo ich auch erstmal eingearbeitet werden muss, kriege ich doch nicht deshalb das erste Jahr kein Geld. Ich kriege in der Probezeit weniger und es wird direkt vereinbart, um wieviel das Gehalt nach der Probezeit steigt wenn ich dann bleibe. Aber die Leute, die ihr Studium und damit das von den Unternehmen geforderte Fachwissen selbst bezahlt haben, sollen dann auch noch die Einarbeitung in den Beruf selbst überbrücken? Und danach werden sie auch nicht mehr so bezahlt wie früher.

Kleiner Tip, wenn das in noch größerem Stil praktiziert wird, sieht bald keiner mehr ein studieren zu gehen, weil es ihm finanziell keine Aussichten mehr bietet, weil er bis 30 gar nichts verdient und danach auch nur unwesentlich mehr als ein "Gelernter". Wenn es soweit kommt, können wir den angeblichen aktuellen Fachkräftemangel gerne noch einmal neu bewerten.
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15.09.2011 12:13 Uhr von SN_Spitfire
 
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Mir ist: vollkommen unbekannt, dass es Unternehmen gibt, welche einem Praktikanten kein Gehalt oder ähnliches geben.
Sollte es ein Unternehmen geben, welches seinen Praktikanten kein Gehalt gibt, wäre dies meines Wissens nicht rechtens. Wäre ja fast Sklavenarbeit, welche es meines wissens in Deutschland nicht mehr gibt.
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16.09.2011 16:48 Uhr von freax
 
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@Spitfire: Sie geben ihnen ein bißchen Geld, aber da von Gehalt zu sprechen ist ein bißchen viel. Ich glaube, dass sich das "Gehalt" oft in der Region von Hartz 4 bewegt, was für einen Absolventen mit Abschluss ebenfalls an Sklavenarbeit grenzt. Denn Sklaven hatten zumindest Kost und Logie und mehr ist von Praktikumsgehältern auch i.d.R. nicht drin.

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