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Quantenphysikalisch gequetschter Laser sucht Gravitationswellen

Forscher der Universität Hannover haben eine "neuartige Lichtquelle", das gequetschte Licht, in die vorhandene Lasertechnologie eingebunden. Dadurch verringert sich der störende Effekt des Schrotrauschens und der ursprüngliche Signalstrahl wird wesentlich glatter.

Basis dieser Entwicklung ist die Heisenbergsche Unschärferelation, denn Intensität und Farbe des Lasers lassen sich nicht "beliebig genau" definieren. Daher legen die Forscher die Intensität des Laserlichts so genau fest, dass keine Schwankungen mehr sichtbar sind - es wird also "gequetscht".

Die dabei ungenau werdende Lichtfarbe spielt für die Messungen keine Rolle. Die Messempflindlichkeit des GEO600 Gravitationswellendetektors kann so in Zukunft verdoppelt werden. Solche Veränderungen im Raum-Zeit-Gefüge wurden bereits von Einstein vorhergesagt, aber bisher nur indirekt nachgewiesen.


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WebReporter: bORGkING_ALPha
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Technologie, Laser, Quantenphysik
Quelle: www.astronews.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2011 16:30 Uhr von bORGkING_ALPha
 
+7 | -1
 
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Das Problem am Schrotrauschen bisher war, dass diese Störsignale fast genauso stark waren, wie die Signale von Gravitationswellen selbst, nach denen eigentlich gesucht wurde. Da man diese nun nahezu elminieren kann, wird es vielleicht bald auch einen direkten experimentellen Nachweis geben.
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12.09.2011 17:07 Uhr von exekutive
 
+3 | -6
 
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yeah: sehr gut!

die deutsche wissenschaft ist die beste der welt im bereich der quantenphysik.. einstein, heisenberg, pauli usw.

dieses pferd sollten wir uns nicht mehr nehmen lassen und noch viel mehr forschung betreiben..
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12.09.2011 17:30 Uhr von mia_w
 
+11 | -1
 
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Pauli ist kein Deutscher. Und auf diesem Gebiet sind wir seit den 30-ern des letzten Jh. nicht mehr führend. Weil viele abgewandert sind und/oder vergrault wurden.
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12.09.2011 20:34 Uhr von bORGkING_ALPha
 
+6 | -1
 
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@exekutive: Einstein war staatenlos, am ehesten wohl noch Schweizer und Amerikaner, Heisenberg (yes - germany), pauli erst Österreicher dann Schweizer, Schrödinger ebenfalls Österreicher - und ich glaube ehrlich gesagt, dass aktuell Österreich mit Zeilinger und Co. und auch den Leuten aus Innsbruck eine sehr gute internationale Quantenphysiker-Community vorherrscht. Deutschland hmm... naja, spielt da sicher auch irgendwo eine Rolle
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12.09.2011 23:03 Uhr von limasierra
 
+1 | -1
 
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Hat es irgendwas zu heißen, aus welchem Land die Wissenschaftler kommen?
Wie schrecklich.. es reicht doch schon, dass so viele Menschen den Erfolg einer Fußballmannschaft als emotionales Zahnrad benutzen, obwohl sie immer nur zu sehen...
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12.09.2011 23:36 Uhr von Lornsen
 
+1 | -0
 
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ist: das eine Kontaktanzeige? Bauer sucht Frau?
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13.09.2011 00:13 Uhr von Essus
 
+1 | -2
 
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@bORGkING_ALPha: Hitler war auch Österreicher und ....??
Auf der ganzen Welt wird er mit Deutschland assoziiert!

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