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ZDK zum Thema Pkw-Maut: "Sommerloch vorbei - Diskussion einstellen"

"Das Sommerloch ist vorbei, jetzt sollten wieder ernsthafte Themen die Oberhand gewinnen" - mit diesen deutlichen Worten hat sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gegen weitere Diskussionen über die Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland ausgesprochen.

Eine Pkw-Maut, die nur von Ausländern erhoben werde, verstößt gegen EU-Recht, ist der Verband überzeugt. Mehreinnahmen würde es auch nicht geben, da der Anteil ausländischer Pkw auf deutschen Straßen gerade einmal fünf Prozent betrage. Das reiche kaum zur Deckung der Verwaltungskosten.

Schließlich seien Lkw ursächlich für den Verschleiß der Straßen. Die bereits erhobene Lkw-Maut würde sich mit Kfz- und Mineralölsteuer auf etwa 53 Milliarden Euro summieren, denen lediglich 17 Milliarden Euro Ausgaben für die Straßeninfrastruktur gegenüber stünden. Mehr Geld wäre also gar nicht nötig.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Thema, Diskussion, Maut, Pkw, Sommerloch
Quelle: www.dvz.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2011 16:30 Uhr von oarhell
 
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Bravo ZDK: endlich wird die Tatsache mal ausgesprochen, daß der deutsche Autofahrer wesentlich mehr Steuergeld in die bodenlose Kasse unserer ReGIERung einzahlt, als für den Erhalt der Infrastruktur bereitgestellt wird.

Es ist unglaublich, mit welcher Chuzpe diese Politheinis noch mehr Geld für die Infrastruktur verlangen, nur um noch mehr Geld für wer weiß was (und wen) in die Kasse zu bekommen ...

Greetz,

Oarhell
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12.09.2011 18:43 Uhr von Lykantroph
 
+2 | -0
 
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man man man: "Das reiche kaum zur Deckung der Verwaltungskosten."

Mal abgesehen davon, dass ich finde, dass die Recht haben:
Ich bin mir nicht sicher wie groß die Summe wäre, die man mit 5% aller in Deutschland fahrenden PKW + LKW einnehmen würde,
aber irgendwas läuft doch hier falsch. Denn

a)

Wenn die Kohle, die die aus einer Maut für 5% aller die deutschen Straßen befahrenden PKW scheffeln würden, gerade mal ausreicht um die Verwaltungskosten zu decken, dann sind die zu bescheuert sowas zu verwalten und sollten dringend mal Beratung suchen. Oder die Mitarbeiter sind zu blöd/langsam/faul/uneffizient um solche Arbeiten zu erledigen, weswegen man gleich 10x soviele davon braucht. Irgendwas liegt da auf jeden Fall im Argen, denn sonst würde die Verwaltung der Sache nicht solche Unsummen verschlingen.

und b)

"Die bereits erhobene Lkw-Maut würde sich mit Kfz- und Mineralölsteuer auf etwa 53 Milliarden Euro summieren, denen lediglich 17 Milliarden Euro Ausgaben für die Straßeninfrastruktur gegenüber stünden. Mehr Geld wäre also gar nicht nötig."

Öhm. Und der Rest? Den verballern die mit Nu**en am Strand in Ungarn? Kann da mal jemand herkommen und sich hier diverse Straßen und Autobahnen anschauen? Mir würden da spontan kostenschaffende Maßnahmen im hohen zweistelligen Milliardenbereich einfallen. Da wären bestimmt sehr viele Fahrerinnen und Fahrer sehr sehr glücklich drüber, wenn diese Streckenabschnitte mal ausgebessert würden.

Generell bin ich persönlich gegen eine Maut. Mich regt nur diese sinnlose BlaBla ohne jeglichen Informationsgehalt von irgendwelchen Leuten auf, was dann in den Medien breitgetreten wird und sozusagen "das Volk beschäftigt".

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