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Griechische Luftbuchung: Auch Athens Schuldner längst pleite

Entgegen vieler Ankündigungen hat Griechenland bislang keinen Schritt in Richtung Privatisierung von Staatseigentum unternommen, um den in Aussicht gestellten Eigenbeitrag von 50 Milliarden Euro zur Lösung seiner Schuldenkrise zu leisten.

Zudem kalkulierte Athen mit Erlösen aus Verbindlichkeiten, die griechische Unternehmen sowie Private dem Staat schulden. Doch eine neue Statistik belegt nun, dass viele Schuldner längst pleite oder verstaatlicht sind. Maximal zehn Prozent der auf 30 Milliarden Euro taxierten Außenstände gelten als eintreibbar.

Beispiele hierfür sind u. a. die Staatliche Eisenbahnen (1,26 Milliarden Euro), ein pleite gegangenes Handelsunternehmen (500 Millionen Euro), der insolvente Sportverein AEK Athen (122 Millionen Euro) sowie das mit 22 Millionen Euro gegenüber dem Staat in der Kreide stehende Athener Kaufhaus Minion.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Pleite, Schulden, Griechenlandkrise
Quelle: kurier.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2011 17:07 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+40 | -6
 
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Athen agiert gegenüber Berlin äußerst klug. Während die Kanzlerette in ihrer Naivität und Bankenergebenheit die Zukunft unserer Jugend sowie den Sozialstaat an die Handels- und Finanzpartner Griechenlands verpfändet, entledigt sich Athen über das europäische Bürgschaftsmodell auch formal seiner gröbsten Verpflichtungen und bereitet sich galant auf die ohnehin anstehende Pleite vor. Wozu also vorher noch groß griechisches Staatseigentum hiesigen Banken in den Rachen schieben? Es reicht doch, dass das Insolvenzverständnis für Banken in Kerneuropa dies zulässt. Es gibt keine Insolvenzordnung für Staaten - den Rest erledigt anschließend die Druckerpresse...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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11.09.2011 17:17 Uhr von Marie52
 
+17 | -18
 
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langsam reichts! Wieviele negative Neuigkeiten, die uns die Regierung bisher verschwiegen hat, gibt es sonst noch aus GR?

Immer wieder habe ich Griechenland Privatisierung gegoogelt - in der Hoffnung, auch nur von einer zu erfahren. War wohl nichts. Dennoch wurde weitergezahlt.

http://www.welt.de/...

Kann die Bundeswehr nicht mal dort einmarschieren und für geordnete Verhältnisse sorgen?
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11.09.2011 17:22 Uhr von ITler84
 
+22 | -1
 
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Naja: man müsste einfach keine weiteren Schulden gewähren weil sie nicht mehr kreditwürdig sind.

Das Problem würde sich von selbst lösen.
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11.09.2011 17:37 Uhr von ZzaiH
 
+25 | -1
 
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ist kein problem: wir erhöhen doch gerade das renteintrittsalter, das sollte nochmal so 200mrd für griechenland flüssig machen...
sollte dann in zwei monaten wieder die nächste sache aufgedeckt werden, keine panik deutschland zahlt...
ob cdu+fdp oder spd+grün...ist egal...
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11.09.2011 17:46 Uhr von BoscoBender
 
+13 | -2
 
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Die sind schlau die nehmen das Geld: Und zahlen gewisse Teile ab aber würden niemals ihr eigentum an andere Verkaufen...
Den ist es völlig egal was die anderen wollen...
Diese wollen den ganzen Faschismus kram nicht haben da kann man noch 100 watt glühbirnen kaufen das halten die von der EU und ihren Richtlienen...
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11.09.2011 19:11 Uhr von MiaCarina
 
+0 | -0
 
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einfach nur noch nervig
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11.09.2011 19:44 Uhr von dumm78
 
+5 | -0
 
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lol: solangsam fällt mir zum euro nix mehr ein ausser, ausziehen sex orgien feiern und auf den weltuntergang warten.
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11.09.2011 19:47 Uhr von ROBKAYE
 
+22 | -1
 
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Wir sollten die Griechen nicht verurteilen ich habe die Vermutung, die meisten hier erkennen nicht, dass die vom IWF vorgegebenen Privatisierung griechischer Staatsunternehmen einzig und allein einem nutzt, nämlich der globalen Finanzindustrie.
Alle Einnahmen (gesunder) staatlicher Unternehmen und Wirtschaftszweige fließen zu 100% in die Staatskasse. Nach einer Privatisierung machen sich einzig und allein weltweit operierende Hedgefonds, Investoren und Banken die Taschen voll indem sie gewinnbringende Unternehmen wie z. B. die griechische Staatslotterie für ein Appel und nen Ei aufkaufen und anschließend die Milliardengewinne ins Ausland transferieren.
Alles was dem Staat noch bleibt sind ein paar Millionen an Steuereinnahmen, also im Gegensatz zu vorher, NICHTS.

Griechenland wird auf den unprofitablen Ladenhütern sitzenbleiben und das gute Tafelsilber geht in private Hand nach Übersee.

Wer das Gebahren des IWF als "Hilfestellung" sieht, sollte mal sein Köpfchen checken lassen. Vor der Tür steht die vollkommene Enteignung Griechenlands. sowie seiner Bürger durch die private Finanzwirtschaft.

Wir werden gerade Zeuge, wie eine Horde privater Finanzoligarchen die gesamte Weltwirschaft mittels massiver Manipulation in den Abgrund stürzt und dabei unbeschreibliche Gewinne machen. Anschließend werden die am Boden liegenden und über beide Ohren verschuldeten Staaten einfach aufkauft und zwar mit dem Geld, dass die Banken dabei verdient haben, den Staat in die Pleite zu spekulieren SOWIE MIT UNSER ALLER STEUERGELD, welches unsere verblödeten Politiker zur Rettung der Banken mit beiden Händen aus dem Fenster direkt in die Tresorräume globaler Finanzinstitute geworfen haben.

Wir bezahlen mit unserem Steuergeld unsere schleichende Versklavung... und unsere Volksvertreter verdienen sich als Brandbeschleuniger.
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11.09.2011 20:54 Uhr von ing_86
 
+1 | -0
 
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gut so, wir zahlen doch gerne: http://www.shortnews.de/...

[ nachträglich editiert von ing_86 ]
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11.09.2011 22:02 Uhr von Hanna_1985
 
+3 | -0
 
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Kann doch gar nix passieren, der Rettungsschirm wurde grade doch erst verdoppelt, erhöhen "wir alle" den doch nochmal um ein paar Millärdchen bis es halt mal reicht...
für Griechenland...
... dann Portugal...
... ... ...
bis dann irgendwann China den Rettungsschirm für Deutschland aufspannen muss.
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11.09.2011 22:06 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -0
 
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Woah, *staun* das überrascht mich ja aber echt. Das haut mich sowas von um, wer hätte nur damit gerechnet?

In 20 Jahren werden eure Kinder euch fragen, wie ihr das zulassen konntet. Ihr werdet ihnen erzählen, von all dem nichts gewusst zu haben. Und ihr habt dann noch nicht einmal gelogen...
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11.09.2011 23:24 Uhr von verni
 
+5 | -0
 
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Wir sollten: es wie die Schweiz machen... Politik fürs eigene Volk, Mitbestimmung, raus aus der EU, eigene Währung in die eigene Hand nehmen und Scheiss auf was die anderen machen....

Ich renn auch nicht 50 mal am Tag rüber zu meinem Nachbarn und übernehme seine Schulden wenn er pleite ist, wo kommen wir denn da hin?

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