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Nach AKW-Abschaltungen: Stromimporte sind sprunghaft angestiegen

Nachdem im März die sieben ältesten Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz genommen wurden, sind die Importe von Strom aus Frankreich und Tschechien sprunghaft angestiegen.

Von Anfang des Jahres bis zum Juni sind allein in Frankreich 10,4 Milliarden Kilowattstunden Strom gekauft worden. Das ist ein Anstieg von 51 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Aus Tschechien wurden 5,6 Milliarden Kilowattstunden importiert. Das entspricht sogar einen Anstieg um 673 Prozent. Bei dem importierten Strom handelt es sich vor allem um Atomstrom.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankreich, Atom, AKW, Import, Abschaltung
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2011 12:45 Uhr von Marie52
 
+4 | -57
 
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11.09.2011 13:02 Uhr von derNameIstProgramm
 
+17 | -2
 
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aber aber: Das ist doch egal ob der Strom nun aus dem Ausland kommt. Wir alle wissen doch, dass im GAU-Fall die böse Radioaktivität an der Grenze gestoppt wird und nicht einreisen darf. Tststs, manche hier tun ja so als ob die Strahlung einfach so zu uns rüberkommen könnte.

@Marie52
"Klimaanlagen gehören verboten. Computer und Fernseher mit mehr als 200 Watt Stromverbrauch ebenso."

Wieso denn auf 200 Watt Computer eingrenzen? Wäre es nicht sinnvoller zusätzlich noch die Sinnhaftigkeit in Frage zu stellen? Wieviel Energie haben wir beide wohl mit unseren Postings verschwendet? Die ganze Datenübertragung, über Switches und Netzwerke hinweg in Rechenzentren hinein wo massenweise Server laufen die die Postings verarbeiten und verteilen und Backups durchführen. Und wozu das ganze? Wenn du wirklich Strom sparen willst, fang bei deinem 30 Watt Notebook an und lasse es einfach aus. Das spart auch Strom bei den ISPs und bei Shortnews. Oder noch besser: Stampft Shortnews ein, das ganze ist nur eine riesengroße Plattform zur Stromverschwendung.
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11.09.2011 13:05 Uhr von rtk2
 
+6 | -6
 
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für regenerative energien ist die infrastuktur noch nicht so weit.
aber es trotzdem panikmache. wieviel strom wurde eigentlich im gegensatz exportiert ?
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11.09.2011 13:13 Uhr von artefaktum
 
+5 | -11
 
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@AntiPro: "Ich wusste das schon von Anfang an, aber damals wurde ich wegen meiner Aussagen nur beleidigt."

Wow! Du bist ja ein richtiger Märtyrer!
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11.09.2011 13:19 Uhr von ichwillmitmachen
 
+2 | -1
 
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Dann kommt eben unter der nächsten Regierung wieder die Aktivierung der Meiler. Und dann in der danach wieder die Abschaltung.
Immer bisschen Wechsel - ist doch ok. Dann bleibt nicht alles beim Alten.
Aber: Vielleicht ist der Strom ja aber auch trotz Import billiger. Gut, kommt unten sicherlich nichts an, aber der Wirtschaft geht´s doch dann gut. :)

[ nachträglich editiert von ichwillmitmachen ]
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11.09.2011 13:27 Uhr von Marie52
 
+1 | -17
 
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11.09.2011 13:35 Uhr von artefaktum
 
+8 | -11
 
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@H311dr1v0r: "Das Predige ich hier bei SN Seit jahren!!"

Wow! Jetzt haben wir hier schon zwei Propheten!
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11.09.2011 13:43 Uhr von sicness66
 
+2 | -2
 
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Mal ein wenig Aufklärung: Aus den qualitativen, halb-quantitativen und quantitativen Analysen lassen sich insge-samt die folgenden Schlussfolgerungen zusammenfassen:

- Unter anderem als Folge des Mitte März 2011 angekündigten Kurswechsels in der deutschen Kernenergie-Politik waren Ende März 2011 etwa 9,7 GW nuk-learer Kraftwerkskapazitäten nicht am Netz, dies entspricht fast der Hälfte der gesamten Kapazität deutscher Kernkraftwerke.

- Die Veränderungen im Stromaußenhandel zwischen Deutschland und seinen Nachbarstaaten bzw. –regionen im März und April können zumindest teilweise durchaus auf den Kurswechsel in der deutschen Kernenergiepolitik und die entsprechende Außerbetriebnahme erheblicher Kernkraftwerkskapazitäten ab Mitte März 2011 zurückgeführt werden.

- Die kurzfristig beobachtbaren Veränderungen in der Außenhandelsbilanz für Strom ergeben sich zum kleineren Teil (ca. 2000 MW) aus erhöhten Stromim-porten nach Deutschland (vor allem aus Frankreich und zeitweise aus Tsche-chien) und zum größeren Teil (ca. 4.000 MW) über verringerte Stromexporte aus Deutschland ins benachbarte Ausland (Österreich, Schweiz, Polen und die Niederlande).

- Im langjährigen Vergleich fallen die kurzfristig beobachteten Niveauverände-rungen beim Stromaustausch mit den Nachbarstaaten und –regionen keines-wegs aus dem Rahmen. In Vorjahren sind Variationen von Ausfuhren und Ein-fuhren beobachtet worden, die durchaus mit den im März/April 2011 beobach-teten Entwicklungen vergleichbar sind.

- Der wesentliche Treiber für diese Veränderungen im Stromaustausch ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht in einer Knappheitssituation (im Sinne der Versorgungssicherheit) im deutschen Stromversorgungssystem zu suchen. Im Verlauf des März und April 2011 standen jederzeit mehr als ausreichende freie Kraftwerkskapazitäten (5.000 bis 8.000 MW) zur Spitzenlastdeckung zur Verfügung.

- Die veränderten Austauschbeziehungen für Strom sind damit vor allem auf den marktgetriebenen Optimierungsprozess der Stromproduktion im kontinen-taleuropäischen Markt zurückzuführen. Dieser Markt hat sich nach der Ab-schaltung erheblicher KKW-Kapazitäten in Deutschland in ein neues Gleich-gewicht eingependelt. Dieses Gleichgewicht beinhaltet im generellen Trend of-fensichtlich weniger Stromausfuhren aus Deutschland und (temporär) leicht erhöhte Stromeinfuhren nach Deutschland.

- Die Wahrscheinlichkeit, dass die (begrenzten) Mehrimporte, v.a. aus Tsche-chien und Frankreich aus dortigen Kernkraftwerken bereitgestellt wurden ist mit Blick auf die Merit Order im deutschen (und kontinentaleuropäischen) Kraftwerkspark als minimal einzuordnen.

- Die gleiche Schlussfolgerung lässt sich zumindest qualitativ aus den Entwick-lungen im EU-Emissionshandelssystem ableiten. Die deutlich erkennbare Preisreaktion auf den Kurswechsel in der deutschen Kernenergie-Politik lässt es als ausgeschlossen erscheinen, dass ein großer Teil der stillgelegten deut-schen KKW durch zusätzliche Produktionsmengen aus ausländischen KKW kompensiert worden sein könnte.

- Die Hypothese, dass es sich bei den über Grenzkuppelstellen zu Frankreich gelieferten Zusatzmengen an Strom nicht um Strom aus Kernkraftwerken handelt, wird durch einen Abgleich der Stromaustauschdaten mit den entspre-chend zeitlich aufgelösten Produktionsdaten für die französischen Kernkraft-werke gestützt. Es existiert kein erkennbarer Zusammenhang zwischen der Zunahme der Stromimporte über französische Grenzkuppelstellen und der Produktion der französischen KKW.

- Die Regelungsmechanismen des EU-Emissionshandelssystems sichern gleichzeitig ab, dass (kurz- bis mittelfristige) Emissionserhöhungen durch die höhere Auslastung der o.g. Kraftwerke im Zuge der schnellen Außerbetrieb-nahme von Kernkraftwerken im europäischen Gesamtsystem durch Emissi-onsminderungen bei anderen Anlagen voll kompensiert werden und damit nicht zu einer verstärkten Klimabelastung führen.
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11.09.2011 14:34 Uhr von cav3man
 
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Einseitige News: Wieviel ist denn von uns aus über die Grenze geschwappt?

Wir haben schon immer Strom importiert... und exportiert.
Nur weil jetzt mehr Strom importiert wird heißt das nicht das wir unter Strich auch Strom importieren.

Wir haben vor zwei Jahren noch soviel Strom unterm Strich exportiert wie die 8 abgeschalteten Reaktoren produziert haben. Seit dem sind allerdings auch neue Leistungen hinzugekommen.

Solange diese Zahlen nicht nebeneinander gelegt werden, kann man mit dieser News leider nichts anfangen, da sie zu einseitig ist.
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11.09.2011 15:59 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@cav3man: "Nur weil jetzt mehr Strom importiert wird heißt das nicht das wir unter Strich auch Strom importieren."

Das stimmt natürlich, aber wenn du dir bei der entsoe die Statistik anschaust, dann siehst du dass deutschland in der gesamtbilanz seit april massiv strom importiert.
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11.09.2011 17:39 Uhr von killa_mav
 
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@Marie52: Wie der Vorposter es schon versucht hat zu erklären:

Du guckst nicht über den Tellerrand.
Dein Netbook verbraucht 50 Watt. Dennoch sind viele Ressourcen für die Produktion und den Transport drauf gegangen. Stromkosten für die Produktion, Materialbearbeitung und Fertigstellung. Dann der Transport von Fernost hierher. Deine Logistikkosten um das Gerät zu beschaffen.
Um dein Posting abgeben zu können benötigst du Internet. Folglich betreibst du neben dem Netbook Geräte, die dir den Internetzugang ermöglichen.
Außerhalb deines Hauses muss ein Provider riesige Rechenzentren betreiben um dir den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Shornews wiederum muss ebenfalls in einem Rechenzentrum gehostet werden, damit du die Nachrichten lesen kannst und grüne Kommentare von dir geben kannst.

Das ist das Ökoproblem, es wird nicht über den Tellerrand geguckt.
Aber...wie die Grünen schon einmal sagten: saubere Wärme kommt aus der Steckdose.
Nur wo der Strom her kommt...tja...
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11.09.2011 18:16 Uhr von cav3man
 
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@derNameIstProgramm: "dann siehst du dass deutschland in der gesamtbilanz seit april massiv strom importiert."
Die Daten für Erzeugung und Verbrauch gehen leider nur bis Mai, also könnten es höchsten 2 Monate massiv gewesen sein.

Was ist denn genau massiv? Also die Daten von entsoe sind es auf jeden fall nicht.

Monat |Erzeugung|Verbrauch|Prozentual
April 2011| 43.970 | 43.411 | +1,3%
Mai 2011 | 41.182 | 42.185 | -2,5%

oder hab ich was übersehen?
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11.09.2011 19:12 Uhr von AMB
 
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Wer nicht hören will muß Fühlen. Ich habe noch nie jemanden wirklich verstanden, der nur extremen folgt. Würde man die Atomkraft nicht immer in ihrer Abfallbeseitigung subventioniert haben, so würden wir eventuell heute Sauberere Werke haben. Gefahrlos jedoch wird eine solche Menge Energie nie sein. Lediglich könnte man vielleicht ein Kraftwerk erzeugen, daß weniger effektiv aber dafür wirklich Sicher ist, gegenüber Naturkatastrophen. Was bringt uns das jedoch, wenn wir uns nicht vor uns selbst Schützen können. Wenn Profitsucht und Profite immer wieder bestimmen was passiert. Wenn Energiesparmaßnahmen verhindert werden, um mehr von der Energie verkaufen zu können - ganz gleich ob Öl oder was immer sie auch liefert.

Alle Kraftwerke abzuschalten war von vornherein nicht sinnvoll, denn der Umweltschaden ist schon mit dem ersten Einschalten riesig und wächst nur unverhältnismäßig mehr durch die weitere Nutzung an. Genau aus diesem Grund hätte man sie so lange man sie sicher betreiben kann noch laufen lassen müssen. Panik - ist für mich kein Argument und eine Wahl abzuhalten, im gegenwärtigen Panikwahn halte ich für bedenklich.

Für mich als physikverständigem Bürger wäre es klar, daß man immer so breit wir möglich fächert. Also etwas Kernkraft, etwas Kohlekraft, etwas Biogas, etwas Solarkraft, etwas Windkraft, etwas Wasserkraft, etwas Gezeitenkraft...... nur das würde die unnötige Störung eines Energiekreislaufes etwas eindämmen und damit der Zerstörung unserer Umwelt Aufschub geben.
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11.09.2011 19:20 Uhr von MiaCarina
 
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nirgends wird die atomkraftwerke-diskussion so irrational und emotional geführt wie in Deutschland...
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11.09.2011 21:15 Uhr von U.R.Wankers
 
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wir werden alle sterben: die Grünen sind schuld. Hilfe! HiLFE!!!einself
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12.09.2011 01:21 Uhr von Bud_Bundyy
 
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...es it irrelevant: Mir persönlich ist es völlig egal wo das her kommt was aus meiner Steckdose kommt, solange Biblis und Phillipsburg aus bleiben.

Wer das anders sieht, kann doch gerne mal neben einen Meiler ziehen und noch einwenig darüber nachdenken.

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