Seit vier Tagen schleudert Sonnenfleck 1283 Materie ins All - Auch Richtung Erde
Wissenschaftler beobachten auf der Sonne einen Sonnenfleck, der schon seit über vier Tagen Sonnenstürme verursacht, die teilweise erhebliche Mengen an Materie ins All schleudern und das auch in Richtung der Erde.
Zwei der Ausbrüche waren so stark, dass sie in die höchste Kategorie, der Kategorie "X", eingestuft wurden. Weil die Sonneneruptionen in regelmäßigen Abständen wiederkehren, nennen die Forscher den Sonnenfleck 1283 "Old Faithful". So heißt ein Geysir im US-amerikanischen Yellowstone Nationalpark.
Der heftigste Ausbruch wurde von den Forschern am 6. September beobachtet. Sonnenfleck 1283 verschwindet aber langsam von der erdzugewandten Seite der Sonne. Dafür wandert allerdings Sonnenfleck 1289 in Richtung Mitte der Sonne. Dieser hat auch das Potenzial der Kategorie "X".