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Student beweist: 60-seitige AGB von Apple iTunes könnten auch 90% kürzer sein

Die "Terms of Service" von Apples Software iTunes müssen bei Updates erneut vom Kunden bestätigt werden, weil sich irgendwo in den aktuell 4.137 Wörtern Änderungen verstecken. Kaum jemand dürfte sich tatsächlich jedes mal durch die 60 Seiten Text kämpfen - und das muss auch niemand.

Der Design-Student Gregg Bernstein kürzte die iTunes-AGB im Rahmen seiner Abschlussarbeit auf gerade einmal 381 Wörter. Das nun nur noch sechsseitige Dokument ist dabei nicht nur übersichtlicher und ansprechender gestaltet, sondern beinhaltet verlustfrei die gesamten Bestimmungen des Originals.

Dass bei der Erleichterung um ganze 3.756 Worte kein Inhalt verloren geht, stellte ein Jura-Professor sicher.


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WebReporter: JonnyKnock
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Apple, Student, Anwalt, iTunes, AGB
Quelle: www.appleradar.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2011 18:28 Uhr von JonnyKnock
 
+40 | -0
 
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Was der Student in der Quelle über den Hintergrund seines Projekts sagt, kann ich nur unterschreiben. Diese Praxis der durch ihre übermäßige Länge vom Lesen abhaltenden AGB ist ja nicht nur bei Apple üblich, sondern generell einfach eine Frechheit. Da ist diese Arbeit doch ein schönes, kreatives Statement, dass es auch anders geht.
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09.09.2011 18:57 Uhr von kingoftf
 
+21 | -58
 
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09.09.2011 19:00 Uhr von kingoftf
 
+9 | -47
 
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09.09.2011 19:39 Uhr von nonotz
 
+26 | -2
 
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oooooooouh: der wird sowas von verklagt
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09.09.2011 19:43 Uhr von Klassenfeind
 
+36 | -3
 
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Das der Student das nicht versteht..! Die Nutzer sollen ja bei den AGB´s nicht durchblicken, zur Freude der Abmahnanwälte ..gell..
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09.09.2011 20:23 Uhr von suiweb
 
+21 | -9
 
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@kingoff: ok... Anscheinend hast Du wirklich keinen blassen Schimmer davon, wie so eine Abschlussarbeit abläuft... Meinst Du in der Tat, der Student müsste erst alles andere kürzen, um sich an Apple zu wagen? Was haben die von dir erwähnten Sachen mit der Abschlussarbeit zu tun? Wie kommst Du überhaupt auf die Idee, diese damit zu verbinden?

Der klassische Apple-Fan ist schon ein Fall für sich aber Du übertriffst scheinbar selbst das! Denn;

Der klassische Apple-Fan: "Jeden noch so billigen mp3-Player kann ich als USB-Stick benutzen und ohne jegliche Probleme blitzschnell meine Musik darauf abspeichern ... Aber ich brauche nen iPod, weil dann von der Masse abhebe (!) und voll cool bin. Ja, ist total überteuert und das Konzept ist eigentlich zum scheitern verurteilt ... aber trotzdem, omg ist das cool mit den weißen Ohrstöpseln!"

DU: "Der kann sich doch X und Y anschauen, oder MS... Warum nimmt er unser Heiligtum?"

Zu der News: Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Verbraucherschützer darauf reagieren und diese Abschlussarbeit ein Meilenstein bei sämtlichen AGB wird. Es bedarf sehr viel Wissen und Intelligenz, eine solch lange AGB um 90% zu kürzen, ohne dass was davon verloren geht! Respekt!
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09.09.2011 22:15 Uhr von jxn
 
+0 | -0
 
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vllt hat er auch einfach nur itunes genommen weil er es täglich nutzt
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09.09.2011 22:23 Uhr von ImportedBomber
 
+2 | -2
 
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passt irgendwie: http://www.youtube.com/...
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09.09.2011 22:44 Uhr von nchcom
 
+6 | -7
 
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Da reichen eigentlich 5 Wörter für die AGB: Lass die Finger von Itune
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09.09.2011 22:54 Uhr von Phyroad
 
+3 | -9
 
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@kingotft: Karamelbonbonverordnung ja echt? So einen scheiß gibt es nicht! Verbreite keine Märchen wenn du ernst genommen werden willst.
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09.09.2011 23:05 Uhr von lopad
 
+7 | -1
 
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Man sollte AGB´s auf eine gewissen Umfang beschränken. 60 Seiten rechtliches Kaudawelsch ist eine Zumutung für jeden normal Kunden.
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10.09.2011 02:52 Uhr von totseinmachtimpotent
 
+6 | -3
 
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hehe sehr gut dann wissen wir ja bald endlich mal was da überhaupt drin steht..

ich hab sie mir gleich mal schicken lassen mal sehen was da so steht...

öhm Seele verkaufen.... Analsonden... Konto kann von Appel frei benutzt werden... Android im Haus haben = 10 Jahre Gefängnis und alles was ich denke, haben sie schon längst patentiert... :o
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10.09.2011 07:50 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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@kingoftf: "Die 26.911 Wörter umfassende EG-Verordnung zur Einfuhr von Karamellbonbons könnte bestimmt auch kürzer sein."

Das ist ein Hoax und stimmt nicht:

http://de.wikipedia.org/...
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10.09.2011 14:16 Uhr von DerMaus
 
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In deutschland gelten AGBs die länger als eine Bildschirmseite sind sowieso als nicht zumutbar, weil man beim Scrollen in der Zeile verrutschen könnte und einem so Informationen entgehen.
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10.09.2011 15:08 Uhr von maxxim1
 
+1 | -0
 
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und wenn man mal die 60 seiten liest, passiert das:

http://www.maceinsteiger.de/...
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10.09.2011 16:23 Uhr von Botlike
 
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@DerMaus: In dem Urteil ging es um einen zu kleinen Scoll-Kasten. Schließlich wären die AGB ja sonst auf eine bestimmte Länge begrenzt, denn zu klein darf die Schrift auch nicht sein. Zum Glück gibts aber keine Regelung, die die Länge von Verträgen einschränkt, wäre ja quatsch. Schließlich kann es auch sein, dass man WIRKLICH 60 Seiten braucht, um die kompletten Bedingungen auszuformulieren.

Nachzulesen hier: OLG Frankfurt/M. CR 2008, S. 124 ff.
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11.09.2011 14:40 Uhr von tulex
 
+0 | -0
 
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@maxxim1: viel schlimmer; wenn man sie NICHT liest passiert das:

http://www.southpark.de/...
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11.09.2011 19:23 Uhr von MiaCarina
 
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diese form der überflüssigen verkomplizierung findet man ja überall..
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20.01.2012 11:06 Uhr von Marco Werner
 
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Wenn man so liest,welche Rechte sich Apple: so rausnimmt (egal auf welchem Gerät auch immer),dann kann man die iTunes-AGBs mit Sicherheit so zusammenfassen: "Wir dürfen alles und du nur das,was wir dir erlauben. Außer bezahlen,das darfst du immer."

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