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Jährlich werden Tausende Babys mit Alkoholschäden geboren

Weil werdende Mütter während der Schwangerschaft nicht auf Alkohol verzichten können, kommen jährlich etwa 10.000 Babys mit Alkoholschäden zur Welt. Dies geht aus einem Bericht der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln hervor.

Laut BZgA greifen rund 15 Prozent der Schwangeren mindestens einmal im Monat zum Glas. Die Ungeborenen erleiden geistige und körperliche Schäden und werden mit fetalen Alkoholsyndrom oder Alkoholeffekt geboren. Die Bundeszentrale rät daher, während der Zeit, gänzlich auf Alkohol zu verzichten.

Viele Schwangere unterschätzen jedoch die Folgen. Über die Plazenta gerät der Alkohol in den Blutkreislauf des Ungeborenen, wo es den gleichen Alkoholspiegel wie die Mutter erreicht. Jedoch bauen die noch nicht vollständig ausgebildeten Organe den Alkohol langsamer ab und es kann zu Schäden kommen.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Baby, Alkohol, Geburt, Schaden
Quelle: www.heilpraxisnet.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2011 12:40 Uhr von sicness66
 
+19 | -2
 
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Ich kann so etwas überhaupt nicht nachvollziehen. Wie kann man seinen eigenen Nachwuchs schon im Mutterleib dermaßen gefährden ? Für mich ist das total unverantwortlich und egoistisch, nur weil man auf seinen eigenen Spaß nicht verzichten kann.
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09.09.2011 13:35 Uhr von Saya
 
+7 | -0
 
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Kein Wunder: wenn es Wissenschaftler gibt die sowas http://www.shortnews.de/... veröffentlichen.
Ich nie in der Schwangerschaft Alkohol getrunken. Als meine Tochter geboren wurde lag neben ihr im Krankenhaus auf Intensiv ein Baby von einer die getrunken hat in der Schwangerschaft, das kleine hatte richtig schlimmer entzugserscheinungen und ich glaube auch nicht das sich das Baby normal entwickelt hat.
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09.09.2011 13:39 Uhr von Nona
 
+11 | -0
 
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@lamor200: Dieses Problem betrifft alle sozialen Schichten.

In meiner Schwangerschaft hatte ich natürlich auch viel Kontakt zu anderen Schwangeren. Da gab es einige, die der Meinung waren, mal ein Glas Wein oder ein kleines Gläschen Sekt würden nicht schaden, anstatt mal einfach die paar Monate drauf zu verzichten..
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09.09.2011 19:46 Uhr von Cuddly
 
+1 | -2
 
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Echt schlimm: hab auch keinen Schluck Alkohol während meiner Schwangerschaft getrunken. Und habe sehr gern verzichtet. Finde das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Habe eine gesunde, süße Tochter und davon hab ich mehr als von jedem Bier. Kenne aber auch diese Aussagen das ein Glas Wein oder ein Glas Sekt nichts ausmacht, keine Ahnung wie sich sowas hält. Immer wenn ich sowas lese muß ich an das Kind von Katie Price denken. Hätte sie lieber mal weniger gesoffen und gekokst.

[ nachträglich editiert von Cuddly ]
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09.09.2011 21:50 Uhr von gurrad
 
+2 | -3
 
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Kommt davon, wenn man schon vor der Geburt: mit dem Saufen und Qualmen anfängt..
Wenn dadurch aber das "Leben" der Geborenen stark verkürzt wird, ist das sehr sozial, weil dadurch die Gesamtanzahl der "Menschheit" auf längere Sicht vermindert wird.
Wer nun unbedingt son Ding in die Welt setzen muß, hat wenigstens dafür gesorgt, daß es nicht so lange herumstresst..
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10.09.2011 01:08 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Sollte man Schwangere zwingen gut für ihr Kind zu handeln?
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10.09.2011 11:46 Uhr von 338LM
 
+1 | -0
 
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@gurrad: der sorgt aber auch dafür, dass das Kind mit einer höheren Warscheinlichkeit kein produktives Mitglied der Gesellschaft wird und lebenslang auf Staatskosten lebt.

Zu den möglichen Folgen zählen:


Körperlicher Bereich:
- Wachstumsstörungen, Minderwuchs, Untergewicht
- vergleichsweise kleiner Kopfumfang (Mikrozephalie), Minderentwicklung des Gehirns (Mikroenzephalie)
- im Profil flach wirkendes Mittelgesicht mit flacher Oberkieferregion, fliehendem Kinn und einer kurzen, flachen Nase (Stupsnase) mit anfangs nach vorne zeigenden Nasenlöchern (Steckdosennase)
- schmales (Ober-) Lippenrot (fehlender Cupido-Bogen) und wenig modulierte, flache oder fehlende Mittelrinne (Philtrum) zwischen Nase und Oberlippe
- kleine Zähne, vergrößerter Zahnabstand
- besonders geformte und tief ansetzende Ohren
- vergleichsweise kleine Augen mit schmalen, teils herabhängenden Augenlidern (Ptosis)
- sichelförmige Hautfalte an den inneren Randwinkeln der Augen (Epikanthus medialis)
- anti-mongoloide (nach unten außen, lateral-kranial abfallende) Lidachsen
- Hämangiom (Blutschwämmchen)
- Steißbeingrübchen
- Muskelschwäche (Muskelhypotonie), Unterentwicklung der Muskulatur
- Bindegewebsschwäche, mangelndes Unterhautfettgewebe
- besondere Handfurchen, flaches Handlinienrelief

Gaumenspalten können durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft hervorgerufen werden

Organischer Bereich, körperliche Fehlbildungen
- Sprachstörungen
- Hörstörungen
- Schlafstörungen
- Ess- und Schluckstörungen, oft fehlendes oder übermäßiges Hungergefühl
- Augenfehlbildungen, gehäuft Spaltbildungen, Myopie, Hyperopie, Astigmatismus, Strabismus
- Herzfehler, oft Scheidewanddefekte
- Gaumenspalte
- Alkoholkardiomyopathie (alkoholbedingte Herzmuskelschädigung)

Fehlbildungen im Urogenitalbereich:
- Nierenfehlbildungen, Entwicklungsstörung der Harnröhre (Hypospadie), Hodenhochstand (Kryptorchismus), Vergrößerung der Klitoris (Klitorishypertrophie)
- Leistenbruch
- Verrenkung der Hüfte (Hüftluxation)
- Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose)
- Anomalien der Rippen und Wirbel (z. B. Blockwirbel)
- Trichterbrust, Kielbrust
- Unterentwicklung der Finger-Endglieder
- Verkürzung und Beugung des Kleinfingers, teils bleibende Verkrümmung
- Verwachsung von Elle und Speiche

Neurologisch-kognitiver Bereich
- allgemeine Entwicklungsretardierung bis zur Unselbstständigkeit
- Konzentrationsschwäche, Lernschwäche, kognitive Behinderung
- Schwierigkeit im Verstehen von abstrakten Dingen und logischen Zusammenhängen
- Probleme mit der Erfassung von Begriffen wie z. B. bald, vorher, nachher, demnächst, übermorgen usw.
- Probleme im mathematischen Bereich, z. B. Schätzen von Zahlen, Verständnis der Uhrzeit und Umgang mit Geldwerten
- Krampfanfälle, Epilepsie
- emotionale Instabilität, Schwankungen von Ausgeglichenheit, Stimmungen und Gefühlsäußerungen
- häufig lang anhaltende Temperamentsausbrüche
- Hyperaktivität
- Hyperexzitabilität (Übererregbarkeit des zentralen Nervensystems)
- Über- oder Untersensibilität bezogen auf oft selbst leichte Schmerz-, Temperatur-, Berührungsreize usw.
- Unter- oder Überreaktionen auf taktile Reize
Vertrauensseligkeit (z. B. mit fremden Personen mitgehen)
- erhöhte Risikobereitschaft, Waghalsigkeit, dadurch erhöhte Unfallneigung
- Aggressivität und Destruktivität
- überdurchschnittlich lange Reaktionszeiten
- Unaufmerksamkeit, leichte Ablenkbarkeit bis hin zur Reizüberflutung durch diverse Umgebungsreize (Lichter, Farben, Geräusche, Bewegungen, Menschen usw.)
- Verhaltensauffälligkeiten
- motorische Koordinationsschwierigkeiten durch Entwicklungsverzögerungen der Fein- und Grobmotorik und mangelhafte Auge-Hand-Koordination („Tollpatschigkeit“)
- Problembewältigungsschwierigkeiten (immer wieder gleiche Herangehensweisen ohne Variablen)
- selbststimulierendes, teils selbstverletzendes Verhalten
- Ungeduld und Spontaneität einerseits, Entscheidungsschwierigkeiten andererseits
- dissoziales und oppositionelles Verhalten
- Nichterkennen von Konsequenzen
- Schwierigkeiten, sich in soziale Bezüge angemessen einzugliedern und sich darin wohl zu fühlen
- Ignoranz gegenüber verbalen Anweisungen, unkooperatives und oppositionelles Verhalten bei verbal ausgesprochenen Grenzsetzungen (Nichtakzeptanz von „Nein“)
- Unempfänglichkeit oder Unverständnis gegenüber nonverbalen Signalen durch Gestik, Mimik und Körpersprache anderer Menschen
- sinngemäßes Verständnis von Anweisungen, aber Unvermögen zur angemessenen Ausführung
- oft ängstlich-besorgte und chronisch frustrierte Einstellung
- niedrige Frustrationstoleranz
- schnelle Ermüdbarkeit

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