08.09.11 19:44 Uhr
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Griechenland: Nach den Sparmaßnahmen folgt die Rezession

Bereits in der nächsten Woche sollen weitere Gespräche durch den Internationalen Währungsfonds und der EU mit den griechischen Behörden über zukünftige Hilfsmaßnahmen geführt werden, wobei ein genaues Datum aussteht. Indes versinkt das gebeutelte Land in einer Rezession.

Während das griechische Statistikamt ursprünglich von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 6,9 Prozent ausgegangen war, liegt dieses nun für das 2. Quartal bei 7,3 Prozent. Für das gesamte Jahr wird mit einem Rückgang von 5,0 Prozent gerechnet.

Der Wirtschaftsminister des Landes, Michalis Chrisochoidis, sagte unterdessen, dass sein Land die Ziele zum Abbau der Schulden trotz steigendem Drucks von Außen nicht werde erfüllen können. Er geht aber trotzdem davon aus, dass die Troika zu einem positiven Ergebnis kommen wird.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, EU, Griechenland, Rezession
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2011 19:44 Uhr von Bildungsminister
 
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Ein Fass ohne Boden, zumindest kann man diesen längst nicht mehr sehen. Schon vor Monaten verwiesen zahlreiche Experten darauf, dass es für Griechenland, wenn es denn schon Hilfsleistungen geben sollte, eine Art Marshallplan bräuchte. Dieser müsse sicher stellen, dass die sowieso schon gebeutelte Wirtschaft des Landes nicht kaputt gespart wird. Leider passiert genau das jetzt, und alle scheinen den Ausgang des Ganzen bereits sehen zu können. Nur die Politik scheint vor lauter EU blind zu sein.
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08.09.2011 21:05 Uhr von Marie52
 
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Sparen ist schädlich, wenn das Volk durch die Ausgaben zum arbeiten ermuntert werden würde.

Wer einen Kredit für ein eigenes Haus für sich und seine Familie bekommt und das Haus sofort wieder verliert, wenn er arbeitslos wird, arbeitet.

Wer ohne Bedingungen Geld vom Staat bekommt, arbeitet nicht.

Gleiches gilt auch für das Schaffen von Arbeitsplätzen.
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09.09.2011 09:30 Uhr von artefaktum
 
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War abzusehen je mehr man spart, desto mehr fährt man die Karre in den Dreck. War unter Brüning auch schon so.

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