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Ratingagenturen: China und Japan nun im Visier

Die hohe Staatsverschuldung Japans und Finanzierungsprobleme einiger Regionen Chinas belasten immer mehr den Bankensektor. So geraten beide asiatischen Staaten immer mehr in den Fokus von Ratingagenturen. Die Agentur Fitch drohte nun bereits mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit beider Länder.

Bei China stehen die Kommunalschulden und das Bankensystem im Visier. Sollte sich die Entwicklung in den nächsten ein bis zwei Jahren nicht verbessern oder gar verschlechtern, drohe eine Herabstufung, so Fitch. Vor allem die massive Kreditvergabe bereitet der US-Agentur große Sorgen.

Japans Staatsverschuldung ist derzeit etwa zweimal so hoch wie die Wirtschaftsleistung. Fitch fordert einen umgehenden Plan zur Konsolidierung der Finanzen, da sonst das Rating nicht mehr zu halten sei. Der Inselstaat wurde in diesem Jahr bereits von anderen US-Agenturen herabgestuft.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Japan, Visier, Rating, Ratingagentur
Quelle: www.ftd.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2011 18:18 Uhr von Babykeks
 
+3 | -0
 
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Mit den ganzen Krediten von China an die USA is Mit den ganzen Krediten von China an die USA ist natürlich klar, dass "die massive Kreditvergabe [...] der US-Agentur große Sorgen" bereitet.

Wer sind eigentlich die Gewinner, wenn bei solchen News plötzlich alle finanzielle Panikentscheidungen treffen und Geld verlieren? Ein Schelm...
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08.09.2011 19:09 Uhr von sv3nni
 
+0 | -0
 
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naja: wenn alles gleichzeitig runtergstuft wird isses ja wieder egal.

@bertl: die welt scheint nur bankrott - aber in wirklichkeit ist soviel geld wie nie im geldsystem. geld entsteht durch schulden, also das man es sich von der bank leiht. das problem:

1. die banken wollen mehr geld zurück als sie ausgeliehen haben
2. das geld wird meistens auf sparkonten für schlechte zeiten geparkt und kommt nicht mehr in umlauf -> schulden koennen also nicht zurückbezahlt werden und neue entstehen
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08.09.2011 20:25 Uhr von Lyko
 
+1 | -1
 
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Ob es passiert oder nicht bleibt dahingestellt, was defintiv feststeht:

Von einem weltweiten Bankrott hat niemand was, denn Geld, Gold und Edelsteine kann man nicht essen.
Glücklich ist der, der sich ausreichend bewaffnet.

NIEMAND hätte einen Nutzen !!!
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08.09.2011 20:59 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -1
 
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sv3nni: naja, so ists dann doch nicht.

vereinfacht gesagt:

Bank A leiht Person B 100 Euro mit 10% Zinsen.

A hat also schon im 1. Monat Geld "gedruckt". Aus 100 Euro "Leistung" sind 110 Euro geworden. Bzw. 100 Euro Forderung + 10 Euro Zinsen.

Diese 10 Euro hat es tatsächlich nie gegeben. Sie sind eine theoretische Summe.

So. Gehen wir mal weiter.

B verdient im Monat 200 Euro Und zahlt monatlich 11 Euro an die Bank A zurück.
Zusätzlich hat B noch Auto, MIete, Lebenshaltung, Versicherungen, usw. zu zahlen.
Hat Ausgaben von sagen wir mal 180 Euro monatlich, die 11 Euro Tilgung + Zins noch nicht mit eingeschlossen.

Bleiben also 9 Euro Rest.

Kommt jetzt etwas unvorhergesehenes muss B sich überschulden um die Raten noch bezahlen zu können.

Er muss also seine Schulden tilgen + Zinsen zahlen (die meistens 4 - 5x so hoch sind wie die Tilgungsrate), bekommt aber weiterhin sein bisheriges Gehalt.

Sprich: Banken drucken theoretisches Geld durch die Zinsen.
Kreditnehmer hingegen können kein Geld drucken, sondern haben nur die real verfügbare Menge an Mitteln verfügbar (Gehalt hauptsächlich, bei Firmen der Umsatz, beim Staat die Steuern, bzw. Bugets, usw.).

Und das ist die Wurzeln allen Übels. Man spekuliert mit Geld das es gar nicht gibt.

Keine Bank der Welt, nicht mal alle gemeinsam, könnten alle Girokonten-Inhaber gleichzeitig ausbezahlen.
Soviel Geld gibt es nicht!!

Normalerweise sollten nur Notenbanken Geld drucken. Aber tatsächlich tun das die Banken.
Je Bargeldloser verkehrt wird, desto schlimmer.

Es ist ungefähr so, als wenn ein Bauer jemandem einen Sack Kartoffeln leiht und als "Zins" einen halben Sack pro Monat verlangt.
Das geht ne Weile gut aber je höher der Zins steigt, je mehr Kartoffeln verliehen werden, desto unmöglicher ist es alle Kartoffeln + Zinsen je wieder zu bekommen.
Man kann mehr Kartoffeln anpflanzen, die Felder vergrössern, usw. Aber irgendwann ist mit diesem "Wachstum" schluss. Dann muss man irgendwann mehr Kartoffeln zurückzahlen als man tatsächlich hat.

Die Gier ist der Untergang des Systems. Schon bald.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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08.09.2011 22:15 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -3
 
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Dollars verkaufen: Warum verkaufen Japan und China nicht die Dollar-Reserven? Können sie ja mit Abschlag verkaufen. 2 zum Preis von einem.
Beide Länder halten die meisten Devisenreserven in $.

Die Staatsschulden lassen sich damit doch sicher zu einem guten Teil zurückführen.

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