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Wahlen in Norwegen: Rechtspopulisten drücken sich vor Debatte über Fremdenfeindlichkeit

Seit den schrecklichen Morden, die Norwegen vor etwa zwei Monaten in eine tiefe Trauer stürzten, schweigen die sonst durchaus gesprächigen rechtspopulistischen Parteien zu Themen wie Migration, Islam und Multikulturalismus. Am 12. September stehen in Norwegen Kommunalwahlen an.

Die rechte Fortschrittspartei (FrP), der auch der Attentäter Anders Behring Breivik zwischenzeitig angehörte, sieht sich in diesem Zusammenhang nun den Vorwürfen ausgesetzt, einen Beitrag zum fremdenfeindlichen Klima im Land geleistet zu haben.

Fragen nach Migration und Integration weicht die Partei derzeit aus - stattdessen sieht man sich als Opfer einer Hexenjagd. Noch vor dem Attentat warnte die FrP davor, dass der norwegischen Kultur durch Multikulturalismus "der Dolch in den Rücken gestoßen wird".


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WebReporter: maude
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Terror, Debatte, Norwegen, Schweigen, Wahlen, Rechtspopulist
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2011 16:57 Uhr von Marie52
 
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Breivik hat keine Islamisten angegriffen: sondern politische Gegner.

Vielversprechende junge linke Politiker, die in der Zukunft erfolgreich gegen seine Ideale gekämpft hätten, wurden von Breivik ausradiert.

Anders als z.B. bei den Bombenanschlägen von Madrid hat es in Oslo nur wenige unpolitische Opfer gegeben.
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08.09.2011 23:04 Uhr von lina-i
 
+2 | -2
 
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Sorry, Marie52: 1. Kinder sind keine politischen Gegner
2. Auch politische Gegner werden nicht mit Waffen bekämpft.

Deine Ansichten zeigen sehr offensichtlich, dass eine Behandlung durch einen Psychater notwendig ist...

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